Neben­bei durch Foto­gra­fie­ren Geld ver­die­nen, das geht zum Bei­spiel mit der Foto­lia Instant App, über die man dann die selbst­ge­schos­se­nen Fotos auf die Platt­form lädt und zum Ver­kauf anbie­tet.


Wer ger­ne foto­gra­fiert, gute Moti­ve fin­det und auch sol­che, die die User auf Foto­lia oft nach­fra­gen und auch hoch­wer­ti­ge Foto­qua­li­tät bie­tet, kann mit sei­nen über das Smart­pho­ne gemach­ten Bil­der einen inter­es­san­ten Mini­job auf­bau­en.

Stockfotoagentur Foto​lia​.com

Die meis­ten wer­den von Foto­lia schon gehört haben. Es han­delt sich um eine ame­ri­ka­ni­sche, welt­weit ope­rie­ren­de Bild­agen­tur, die schon seit gut 10 Jah­ren auf dem Markt ist. Auf der Platt­form kann man lizenz­freie Fotos, Vek­tor­gra­fi­ken und Video­se­quen­zen kau­fen und für Web und Print ver­wen­den. Das Archiv umfasst mitt­ler­wei­le weit mehr als 30 Mil­lio­nen Foto­gra­fien, Vek­tor­gra­fi­ken und beweg­te Bil­der.

Doch nicht nur Unter­neh­men und Selb­stän­di­ge kön­nen sich auf Foto­lia mit Foto­mo­ti­ven ver­sor­gen, son­dern auch für Foto­gra­fen — haupt­säch­lich pro­fes­sio­nel­le — ist die­se Platt­form inter­es­sant, denn wer dort sei­ne Fotos für den Ver­kauf plat­ziert, erhält eine Pro­vi­si­on, wenn eines sei­ner Bil­der oder Vide­os kos­ten­pflich­tig her­un­ter­ge­la­den wird. Und wer belieb­te Moti­ve in hoch­wer­ti­ger Qua­li­tät lie­fert, kann mit dem Ver­kauf sei­ner Fotos recht gut ver­die­nen, wie der Foto­graf Robert Kneschke. Das attrak­ti­ve dar­an ist, dass man mit jedem Bild­ver­kauf Pro­vi­sio­nen erhält und ein Bild kann gut und ger­ne meh­re­re Tau­send mal ver­kauft wer­den.

Für Hobbyfotografen: Die Fotolia Instant App

Im Jahr 2013 hat Foto­lia neben den Stan­dard Collec­tion und Infi­ni­te Collec­tion die Instant Collec­tion ins Leben geru­fen, wobei “instant” so viel heißt wie “spon­tan” oder “unmit­tel­bar”. Die­se Bil­der­samm­lung soll Krea­ti­vi­tät, Spon­ta­ni­tät und Authen­ti­zi­tät aus­drü­cken, was die meis­ten spon­ta­nen Smart­pho­ne-Schnapp­schüs­se auch ver­mit­teln.

Dafür hat Foto­lia den Usern eine App zur Ver­fü­gung gestellt, mit denen man unkom­pli­ziert sei­ne Schnapp­schüs­se auf die Platt­form von Foto­lia stel­len kann. Die App gibt es für die mobi­len Betriebs­sys­te­me Android und iPho­ne auf der fol­gen­den Web­site: https://​de​.foto​lia​.com/​i​n​s​t​ant.

Technische Voraussetzungen

Um mit der Foto­lia Instant App gelun­ge­ne Schnapp­schüs­se auf die Foto­lia-Platt­form zu stel­len, muss dein Smart­pho­ne bestimm­te Betriebs­ver­sio­nen auf­wei­sen:

Für das iPho­ne wird das iPho­ne-4-Modell mit dem Betriebs­sys­tem iOS 5.1 oder höher benö­tigt, für Android-Smart­pho­nes wird die Ver­si­on 2.2 vor­aus­ge­setzt. Ansons­ten lässt sich die App nicht kor­rekt star­ten.

Erste Schritte, um mit Schnappschüssen Geld zu verdienen

Wer sei­ne Bil­der auf Foto­lia ver­kau­fen will, benö­tigt zuerst ein­mal einen Mit­glieds­ac­count, der kos­ten­los ist. Gefor­dert wird auch ein Iden­ti­fi­ka­ti­ons­pa­pier, das die Voll­jäh­rig­keit des Foto­gra­fen belegt. Danach kann man sei­ne Bil­der hoch­la­den und zum Ver­kauf anbie­ten.

Doch ganz wich­tig dabei: Erst die Ver­schlag­wor­tung macht Fotos so rich­tig wert­voll. Denn schließ­lich sucht ein Kun­de auf Foto­lia über ent­spre­chen­de Such­an­fra­gen (Schlag­wor­te) nach ent­spre­chen­den Moti­ven. Dar­über hin­aus soll­test du dei­nem Bild auch einen Bild­ti­tel ver­ge­ben.

Um die rich­ti­gen Schlag­wor­te für dei­ne Bil­der zu fin­den, soll­test du dir die Ver­schlag­wor­tung von erfolg­rei­chen Foto­lia-Foto­gra­fen anschau­en und als Bei­spiel neh­men. Und natür­lich müs­sen die Schlag­wor­te zu den Fotos pas­sen und nicht weit her­ge­holt sein bzw. an der Bild­dar­stel­lung vor­bei­ge­hen.

Aber auch die Min­dest­vor­aus­set­zun­gen von Foto­lia müs­sen beach­tet wer­den, damit die Fotos in die Instant Collec­tion auf­ge­nom­men wer­den. Neben dem Befol­gen der Nut­zungs­be­din­gun­gen wird fol­gen­des ver­langt:

  • Die Fotos sol­len eine Auf­lö­sung von min­des­tens 4 Mega­pi­xel haben.
  • Sie sol­len gut belich­tet sein und kei­ne Bild­stö­run­gen wie bei­spiels­wei­se Bild­rau­schen auf­wei­sen.
  • Die Moti­ve sol­len kom­mer­zi­ell ver­wert­bar sein.
  • Es sol­len die Vor­ga­ben der Instant Collec­tion wie Krea­ti­vi­tät und Spon­ta­ni­tät erfüllt sein.
  • Bei Fotos mit erkenn­ba­ren Per­so­nen muss eine gül­ti­ge Model Release hoch­ge­la­den wer­den.
  • Bil­der, die ein erkenn­ba­res Pri­vat­ei­gen­tum dar­stel­len, dür­fen nur mit einer gül­ti­gen Pro­per­ty Release hoch­ge­la­den wer­den.
  • Die Fotos dür­fen kei­ne por­no­gra­fi­schen, jugend­ge­fähr­den­den, belei­di­gen­den oder sonst wie ille­ga­len Inhal­te ent­hal­ten.

Bei den Relea­ses (Model Release und Pro­per­ty Release) han­delt es sich um eine elek­tro­ni­sche Ein­ver­ständ­nis­er­klä­rung, mit der die Bild­frei­ga­be erteilt wird. Die­se Frei­ga­be wird auch mit der App erstellt und hoch­ge­la­den sowie im Mit­glie­der­be­reich abge­spei­chert.

Die hoch­ge­la­de­nen Bil­der wer­den zuerst einer Über­prü­fung unter­zo­gen und falls sie die gewünsch­ten Vor­aus­set­zun­gen erfül­len, wer­den sie zur Instant Collec­tion zuge­las­sen. Über ein abge­lehn­tes Bild wirst du dann per Mail infor­miert.

Wei­te­re wich­ti­ge Hin­wei­se fin­dest auf der App-Sei­te von Foto­lia Instant und in den FAQ.

Erfolgreiche Motive zum Geldverdienen

Wel­che Moti­ve wer­den von Bild­käu­fern auf Foto­lia beson­ders oft her­un­ter­ge­la­den? Da soll­te man sich auf der Platt­form umschau­en und über­prü­fen, wel­che Bild­in­hal­te gut ankom­men.

Foto­lia selbst nennt als belieb­te Moti­ve

  • Nah­auf­nah­men von Gegen­stän­den oder Men­schen
  • Gebrauchs­ge­gen­stän­de des All­tags oder unge­wöhn­li­che Objek­te, die eine sym­bo­li­sche Bot­schaft ver­mit­teln oder meta­pho­risch für eine Akti­on oder ein Kon­zept ste­hen.
  • Berufs­bil­der
  • Men­schen in Akti­on: Men­schen bei der Arbeit, beim Sport, beim Essen usw.
  • Gesund­heit und Medi­zin
  • Bil­der aus der Geschäfts­welt: Büro­ar­ti­kel, Geschäfts­leu­te in Akti­on, Com­pu­ter, Smart­pho­nes, Ein­kaufs­wa­gen usw.
  • Tech­no­lo­gie
  • Reli­gi­on
  • The­men wie Erzie­hung, Aus­bil­dung, Poli­tik, Fami­lie, Ras­se, Umwelt, Armut, Rol­le der Frau, Gesell­schaft usw.

Wel­che von die­sen The­men sich beson­ders gut als spon­ta­ne Schnapp­schüs­se umset­zen las­sen, soll­te man sich genau über­le­gen. Men­schen in Akti­on oder spon­ta­ne Fotos aus der Berufs­welt bei­spiels­wei­se las­sen sich auch mit dem Smart­pho­ne erfas­sen.

Nimm auch die Posi­ti­on des poten­zi­el­len Käu­fers ein und über­le­ge, wor­an der inter­es­siert sein könn­te. Daher dürf­ten Blu­men- und Tier­bil­der nicht all­zu erfolg­reich ver­wert­bar sein, denn die­se stel­len kaum ein brauch­ba­res Kon­zept, eine Situa­ti­on oder Emo­ti­on dar. Auch Son­nen­un­ter­gän­ge und Land­schaf­ten brin­gen mit Sicher­heit kei­nen so guten Umsatz wie Bil­der von Men­schen, die Dyna­mik und Spon­ta­ni­tät ver­mit­teln.

Nütz­li­che Ideen für eige­ne ver­kauf­ba­re Schnapp­schüs­se lie­fert auch der augen­blick­li­che Bild­be­stand der Instant Collec­tion.

Verkaufspreise der Fotos

Der Ver­kauf der Fotos inner­halb der Instant Collec­tion erfolgt nach dem auf Foto­lia übli­chen Credit-Sys­tem. Der Preis für ein Bild bewegt sich zwi­schen 1 und 6 Credits je nach Bild­grö­ße in der Stan­dard-Lizenz und bei liegt 30 Credits für ein Foto in der Erwei­ter­ten Lizenz. Der Ver­dienst wird außer­dem beein­flusst von dem jewei­li­gen per­sön­li­chen Ran­king des Foto­gra­fen, das u. a. von der bis­her erziel­ten Gesamt­zahl der Ver­käu­fe abhängt.

Ein Credit ent­spricht unge­fähr einem Euro.

Wie die Preis­ge­stal­tung bei einem Erwerb per Abon­ne­ment aus­sieht und alle wei­te­ren Infos zu den Prei­sen fin­det man hier.

Ein gro­ßer Vor­teil für den Bild­ver­kauf auf Foto­lia ist, dass die Platt­form welt­weit ihren Bild­markt­platz anbie­tet. So kön­nen dei­ne Fotos von über­all ein­ge­kauft wer­den und nicht nur von deut­schen oder deutsch­spra­chi­gen Kun­den.

Fazit

Für alle ambi­tio­nier­ten Hob­by­fo­to­gra­fen und ‑foto­gra­fin­nen, die ein gutes Gespür für mone­ta­ri­sier­ba­re Foto­mo­ti­ve haben, bie­tet Foto­lia mit der Instant App eine inter­es­san­te Mög­lich­keit, Fotos auf die Platt­form zu laden und zum Ver­kauf anzu­bie­ten.

Um spür­ba­re Umsät­ze zu erzie­len, muss man aber schon Dut­zen­de von Fotos hoch­ge­la­den haben, je mehr, des­to bes­ser. Und auch die Moti­ve müs­sen stim­men.