Heute Morgen habe ich den aktuellen Newsletter von der Blogmarketing-Plattform teliad erhalten, in dem einmal neue Features und auch der Relaunch der teliad-Website vorgestellt wurden.

teliad habe ich schon vor längerem in einer Blogartikel-Reihe über Anbieter von Linkmarketing vorgestellt. Auf dieser Plattform kann man seinen Blog eintragen und u. a. gesponsorte (d. h. bezahlte) Blogposts verfassen, die einen oder mehrere Backlinks enthalten. Diese hat der Auftraggeber bzw. Advertiser in seinem Auftrag festgelegt.

Erhält man für einen Blogpost beispielsweise 60 Euro, so werden diese über ein Jahr ausgezahlt, jeden Monat 5 Euro. Nach einem Jahr läuft die Linkmiete dann ab. Wer will, kann den Artikel bzw. den darin enthaltenen Backlink löschen.

Allerdings ist diese Vorgehensweise nicht immer zu empfehlen, denn einmal ranken manche Artikel gut in Google und möglicherweise fällt es Google auf, wenn ständig Blogposts entfernt bzw. Links gelöscht werden.

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Neues Layout von teliad

Das neue Layout von teliad sieht zwar besser aus als das vorherige, das schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hatte, aber dennoch finde ich es etwas unruhig, zumindest was die Farbgestaltung und Schriften angeht.

Dennoch ist es mittlerweile für mobile Endgeräte optimiert, sodass man auch von unterwegs die Website gut auf den kleinen Displays durchsuchen und die Inhalte lesen kann.

Die Seite ist breiter und vom Inhaltsaufbau übersichtlicher geworden, die Aufteilung für Advertiser und Publisher fällt schnell ins Auge.

Wichtiger als die Layout-Änderungen der Website sind allerdings die neuen Features, die teliad für Publisher und Advertiser hinzu genommen hat.

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Neue Features auf teliad

Bisher konnte man als Publisher vor allem Blogposts gegen eine Vergütung verfassen und auf seinem/n Blog/s veröffentlichen. Textlinks, Postlinks und Presell Pages waren noch weitere Optionen für Publisher.

Nun kommen vier weitere Funktionen hinzu:

Advertorials:

Advertorials sind Beiträge oder Artikel (eventuell auch mit Bildern und/oder Videos), die von dem Advertiser oder dem Werbenden verfasst und von den Publishern auf deren Blog publiziert werden.

Man kann also daran keine Änderung mehr vornehmen. Das heißt auch, dass dabei Duplicate Content entsteht, wenn ein Advertorial von mehreren Publishern veröffentlicht wird.

Das Advertorial kann einmal als „Advertorial“ und auch als „Gastartikel“ gekennzeichnet werden, die erste Kennzeichnung ist korrekter und macht klar, dass es sich dabei um Werbung handelt.

Ein mit „Advertorial“ gekennzeichnetes Advertorial muss den Backlink mit „nofollow“ einstellen, bei einem „Gastartikel“ ist sowohl „follow“ als auch „nofollow“ möglich.

Video Marketing:

Mit dem Video Marketing können Publisher Videos von Advertisern in ihren Blog oder ihre Website einbinden. Der Publisher hat die Möglichkeit, zu dem Video noch einen selbst verfassten Text zu schreiben, der auf den Videoinhalt eingeht.

Pressemitteilungen:

Die Pressemitteilungen muss man als Publisher komplett übernehmen und damit auch die darin enthaltenen Links. Auf Advertiser-Wunsch lassen sich die Links auch auf nofollow einstellen.

Infografik:

Und auch Infografiken lassen sich nun auf teliad in Blogs einbinden und verteilen. Der Publisher kann zu der Grafik einen kleinen Text verfassen, der ebenfalls auch einen Link enthalten kann. Darüber hinaus muss noch das Linkziel der Grafik und ein img-alt-Tag eingebunden werden.

Wer als Publisher mehr zu diesen neuen Funktionen erfahren möchte, findet im Publisher-Bereich eine ausführliche PDF (Publisher-Guide).

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Fazit

Die Funktionenerweiterung von teliad finde ich zunächst einmal nicht schlecht für alle, die mit ihrem Blog Geld verdienen möchten. Dennoch muss jedem auch klar sein, dass Google gekaufte Backlinks nicht gerne sieht und man möglicherweise mit Abstrafungen rechnen muss.

Zwar sind die Einträge in teliad anonym und von außen kann man die auf teliad gemeldeten Blogs und Websites nicht einsehen. Ob das alles ganz sicher ist, weiß ich allerdings nicht.

Daher sollte jeder selbst entscheiden, ob er diese Einnahmemöglichkeit nutzen will oder nicht. Für manche Blogs und Websites kann sie durchaus gewinnbringend sein.