Anbieter von Linkmarketing: Geld verdienen mit Linkverkauf

Eine weitere Möglichkeit, mit seinem Blog Geld zu verdienen, ist der Verkauf von Links bzw. das Schreiben von Sponsored Posts. Der Blog sollte für diesen Verdienst schon etwas länger bestehen und eine monatliche Besucherzahl von mindenstens 4 bis 5 Tausend haben.

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Für den deutschsprachigen Bereich gibt es eine gute Handvoll Anbieter, wo man sich als Publisher anmelden und seine Website bzw. seinen Blog eintragen kann und für interessierte Linkkäufer bzw. Advertiser sichtbar macht. Allerdings sollte man es nicht allzu öffentlich machen, dass man Links verkauft, weil Google kein Fan von solchen willkürlichen Backlinks ist.

Die Anbieterliste ist für uns hier in Deutschland nicht allzu groß, sodass man sich als Blogger recht schnell auf den jeweiligen Plattformen für Linkmarketing eingetragen hat. Nachfolgend stelle ich kurz 4 bekannte Anbieter vor.

1. Ranksider

Ranksider ist ein weiterer interessanter Anbieter von Linkmarketing bzw. von Social-Media- Marketing, denn auf der Plattform kann man nicht nur Textlinks in Form von Blogbeiträgen als Advertiser verkaufen, sondern auch Social-Media-Aktivitäten wie beispielsweise 100 oder noch mehr Fans auf Facebook käuflich erwerben.

Die meisten Angebote sind aber Artikelverkäufe. Was Ranksider auch noch den anderen Linkverkäufern unterscheidet ist die unkomplizierte Einsehbarkeit der Angebote. Schon auf der Startseite und ohne eine Registrierung haben Sie einen Überblick über die laufenden Ausschreibungen, die Budgethöhe und die aktuelle Anzahl der Gebote.

Als Publisher haben Sie auf Ranksider nach Ihrer Registrierung dann die Möglichkeit, sich für die verschiedenen Kampagnen zu bewerben. Sie sehen auch, wie hoch das jeweilige Budget des Advertisers ist und Sie können bei Ihrer Bewerbung einen Preisvorschlag machen.

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Die durchschnittliche Gebotshöhe bei akzeptierten Angeboten liegt bei knapp 41 Euro. Davon müssen Sie allerdings noch 30 Prozent abziehen, denn diesen Anteil behält Ranksider. Von den als Preisbeispiel genannten 41 Euro verdienen Sie letztendlich 28,70 Euro. Auch dies sollten Sie bei Ihrer Preisgestaltung berücksichtigen.

Das Auszahlungsminimum auf Ranksider liegt bei 50 Euro und wird auf PayPal überwiesen.

Ranksider bietet ebenfalls ein Partnerprogramm an, bei dem Sie 25 Euro für jeden aktiven Auftraggeber erhalten.

2. Backlinkseller

Bei Backlinkseller können Publisher bzw. Websites- und Blogbetreiber Textlinks verkaufen, allerdings nicht in Form von Content-Marketing, sprich man kann keine Artikel mit einem integrierten verkauften Link verfassen, sondern nur reine Links werden von Merchants gekauft.

Nach der Registrierung muss man ein PHP-Skript in seine Website einbauen, bevor man mit dem Verkaufen von Textlinks starten kann. Es gibt aber auch für die jeweiligen CMS – und so natürlich auch für WordPress – extra Plugins von Backseller, die man herunterladen und in seinen Blog installieren kann. Aber auch das Einfügen des generierten PHP-Codes ist nicht kompliziert.

Sie können mehrere Websites oder Blogs auf Backlinkseller eintragen. Diese sollten einige Voraussetzungen erfüllen, wie beispielsweise einen PR besitzen, über seriöse Inhalte verfügen, mindestens 6 Monate alt und keine Freehoster-Seite sein. Ihre Teilnahme erfolgt anonym, was heißt dass kein Index über angemeldete Seiten bei Backlinkseller erstellt wird und für Suchmaschinen sichtbar wäre.

Sie selbst können einen minimalen Backlinkpreis für Ihre Websites festlegen und auch wie viele Textlinks maximal pro Seite verkauft werden. Hier sollte man nicht so hoch gehen und sich für 2 bis 4 Textlinks entscheiden.

Generell hängt der Verdienst pro Textlinks auch von der Bekanntheit bzw. dem PR der Website und ihrer Anzahl von Unterseiten ab.

Die Mindestauszahlungsbetrag liegt bei 20 Euro. Backlinkseller schüttet 70 Prozent des Erlöses an die Publisher aus, 30 Prozent behält der Anbieter für Marketing, Support usw.

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Die Auszahlung erfolgt einmal pro Woche entweder per Banküberweisung oder PayPal.

Backlinkseller hat auch ein Partnerprogramm, das 5 Prozent der Ausgaben von vermittelten Werbetreibenden und 5 Prozent der Einnahmen von vermittelten Webmastern an den Affiliate auszahlt.

3. SeedingUp

SeedingUp ist mit Sicherheit einer der bekanntesten Linkanbieter in Deutschland, denn gegründet wurde das Unternehmen schon vor sieben Jahren.

Hier kann man als Publisher neben Textlinks und Postlinks auch Backlinks über Blogposts auf seinen Blogs verkaufen.

Für die Textlinks wählt man einen Website-Bereich aus, wo diese eingefügt werden sollen, wie Footer, Sidebar, Header oder auch Contentbereich.

Für die Postlinks werden schon im Blog vorhandende Keywords gebucht und entsprechend nach den Wünschen des Käufers verlinkt. Auch hier liefert der Linkkäufer den Linktext und weiteren Content.

Die dritte Säule bei SeedingUp sind die Blogposts bzw. Sponsored Reviews mit eingebundenen Backlinks, die nach den Wünschen des Käufers verfasst werden. Die Käufer geben neben den Links samt Linktext auch grob an, worüber der Artikel inhaltlich handeln soll, mal sind genauere Website-Reviews verlangt, mal allgemeine Texte, in denen das gewählte Keyword im Mittelpunkt steht.

Will man auf seinem Blog alle drei Linkarten verkaufen, dann muss man ihn in jeder Kategorie separat anmelden und warten, ob er angenommen wird.

Seit Februar 2012 gibt es auch ein viertes Produkt bei SeedingUp, und zwar die Presell-Pages, wobei es sich um Unterseiten von qualitativ hochwertigen Domains handelt, deren Inhalt Sie nach den Wünschen des Käufers selbst verfasst haben. Außerdem ist die Unterseite fest in der Seitenstruktur der Domain verlinkt.

Alle Buchungen von SeedingUp laufen über ein Jahr und werden anteilig pro Monat ausgezahlt. Das heißt, haben Sie beispielsweise einen Blogpost für 60 Euro verfasst, bekommen Sie pro Monat 5 Euro über ein Jahr lang ausgezahlt.

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Der Mindestauszahlungsbetrag liegt bei vier Euro. Es wird am Monatsende ausgezahlt, entweder auf ein Bankkonto, per PayPal oder Skrill (Moneybookers).

Auch SeedingUp bietet ein Partnerprogramm an: Für jeden neuen Link-Verkäufer erhalten Sie einmalig 20 Euro, wenn dieser in den ersten 12 Monaten einen Umsatz von mindestens 10 Euro generiert. Für jeden neuen Käufer gibt es Provisionen von 5 Prozent von dessen monatlichen Rechnungsbeträgen.

4. blogmission

Auch auf blogmission kann man als Publisher seine/n Blog/s für Backlinkverkauf eintragen und auf den internen Marktplatz stellen.

Dazu trägt man nach der erfolgreichen Registrierung seinen Blog im Vermarkten-Bereich seines Dashboards ein und füllt die entsprechenden Felder aus,  u. a. worüber der Blog handelt, ob man selbst die Texte schreibt oder der Advertiser den Text liefern soll, wie viel man für einen Artikel will (Preisvorstellung) und ob der Link „dofollow“ oder „nofollow“ ist.

Die Domain bleibt auch hier anonym und wird im Marktplatz nicht öffentlich angezeigt.

Ab 50 Euro Mindestauszahlungsbetrag kann man eine Auszahlungsanfrage stellen. 80 Prozent der Einnahmen schüttet blogmission an die Publisher aus. Ausgezahlt wird entweder auf ein Bank- oder ein PayPal-Konto.

9 Kommentare

  1. Heike 21. März 2012 um 12:32 Uhr

    Danke für deinen Bericht. Ich bin von dieser Art von Verdienstmöglichkeit total begeistert. Vor allem bei teliad hatte mein Blog (ich biete Blogposts an) innerhalb kürzester Zeit viele Buchungen. Ich musste zwar ein paar ablehnen, da das Thema komplett daneben war, aber ich bin durchaus zufrieden mit den Verdiensten.
    Unsympathisch find ich dagegen immer, wenn man einen Code auf seiner Seite einbinden muss. :(

  2. geldschiene.de 23. März 2012 um 03:56 Uhr

    Ich sehe es ähnlich wie Meti, möchte mich aber etwas differenzierter ausdrücken!

    Ich frage mich jedes Mal wenn ich einen solchen Artikel lese wie sich das mit den Google Richtlinien verträgt. Die werden doch sicher selbst auf solchen Plattformen unterwegs sein oder über Algorhythmen merkwürdige Links aufspüren können (besonders Footer und Sidebar links zu komplett themenfremden Seiten z.B. sind doch in vielen Fällen offensichtlich gekauft)

    Da es gegen die Richtlinien verstößt habe ich bisher nie Links verkauft. Auch in bezahlten Artikeln habe ich die Links immer auf Nofollow gesetzt. Das hat zwar einige Werbekunden abgeschreckt aber kein Werbekunde zahlt mir soviel Geld wie der Traffic von Google einbringt. Von daher verzichte ich lieber auf bezahlte Artikel (die in Wahrheit nur auf Backlinks abzielen, gell IH-Magazin) ;-)

  3. Andy 23. März 2012 um 07:35 Uhr

    Ich dem Artikel steht, dass bei backlinkseller.de der Verdienst ein mal im Monat ausgezahlt wird. Diese Aussage ist nicht korrekt, der Verdienst wird ein mal in der Woche ausgezahlt.

  4. Susanne Braun 23. März 2012 um 08:46 Uhr

    @Andy: Danke für die Info. Werde diesen Fehler im Text korrigieren.

  5. Susanne Braun 23. März 2012 um 08:52 Uhr

    @geldschiene: Zuerst einmal habe ich den Beitrag von Meti gelöscht, weil ich so einen Kommentar auf meinem Blog nicht stehen und mich nicht als Spammer beleidigen lasse. Dann zu Linkmarketing: Linkmarketing wird zwar von Google nicht gern gesehen, ist aber auch kein Verbrechen :-).

    Wie alles im Leben sollte man es nicht übertreiben und dies so durchführen, dass mit dem verkauften Backlink auch wertvoller Content für die Website-Besucher geliefert wird, sprich man sollte den Backlink als seriöse Empfehlung weitergeben können. Das macht man ja bei guten Beiträgen oder Websites auch, und das für lau.

    Themenfremde Links zu verkaufen, nur des Geldes wegen, finde ich schlecht und sollte man nicht tun. Sowas ist auch sehr auffällig.

  6. geldschiene.de 23. März 2012 um 14:51 Uhr

    Das du den Kommentar gelöscht hast verstehe ich voll und ganz *g*

    Das mit dem themenrelevanten verlinken finde ich persönlich übrigends auch unproblematisch aber wenn eine Webseite empfehlenswert und ein Mehrwert für den eigenen Artikel ist, so würde man ja ohnehin dorthin verlinken.

    Vielleicht habe ich von der ganzen Materie nur eine falsche Vorstellung aber bei Anfragen die ich bislang bezüglich diesem Thema per E-Mail bekommen habe waren meistens unseriöser Natur

  7. Guenter 8. April 2012 um 04:10 Uhr

    Hallo Susanne,

    ich habe auf eisy.eu einen interessanten Artikel gelesen: „Paid Link Penalty und Linknetzwerke“. In diesem Artikel geht es vor allem um die Abwertung gekaufter Links. Das passiert immer dann, wenn für Suchmaschinen offensichtlich wird, dass es sich um solche Links handelt. Um solche Links zu entlarven, wird unter anderem auch auf Listen zurückgegriffen. Woher diese Listen kommen kann man sich ja denken. So dass gekauft Links immer mehr zum Glücksspiel werden. Unter Umständen wird viel Geld in Luftnummern investiert. Darüber sollte man sich im Klaren sein.

  8. Dieter 27. Juli 2012 um 12:48 Uhr

    Hallo Susanne,

    ich habe bisher Linkmarketing so weit wie möglich vermieden, da mir von einigen Partnern immer wieder erklärt wurde, dass man da sehr schnell von Google abgestraft werden könnte. Hast du schon einmal Erfahrungen gemacht oder bist du der Meinung, dass Linkmarketing im Maße dem eigenen Blog nicht schadet?

  9. Susanne Braun 28. Juli 2012 um 12:07 Uhr

    @Dieter: Es kommt immer darauf, wie man sein Linkmarketing gestaltet.

    Zuerst einmal sollte es nicht übertrieben werden, d. h. ein bis zwei Artikel pro Monat sind da mit Sicherheit nicht zu viel und man sollte wirklich darauf achten, dass den eigenen Website-Besuchern mit dem vermarketeten Artikel ein Mehrwert geboten wird. Außerdem sollten die Links absolut themenrelevant sein, d. h. leite ich einen Blog zum Thema „Geld verdienen online“ sollten keine vermarketeten Beiträge zum Thema „Urlaub“ oder „Mode“ zu finden sein.

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