Woocommerce Leitfaden: Teil 6 – Versand, Versandarten und Versandklassen

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Woocommerce Leitfaden: Teil 6 – Versand, Versandarten und Versandklassen

In einem weiteren Beitrag aus meiner Reihe „Woocommerce Leitfaden“ komme ich heute zum Versand und den verschiedenen von Woocommerce zur Verfügung gestellten Versandarten.



Der Versand an sich ist in einem Online-Shop ein recht komplexes Kapitel, denn welchen Versanddienstleister du nutzt und wie hoch deine Versandkosten ausfallen – falls du überhaupt welche berechnest – hängt vor allem davon ab, welche Produkte du verkaufst. Sind diese groß und sperrig, wird der Versand deutlich aufwändiger und teurer als wenn es kleine handliche Artikel sind, die in Standardpaketgrößen reinpassen.

Und die Komplexität des Themas richtet sich auch danach, ob du nur innerhalb Deutschlands versendest, oder innerhalb der EU oder sogar weltweit. Doch dazu später mehr.

Jetzt gehe ich zuerst auf die Einstellmöglichkeiten auf Woocommerce in der Registerkarte Versand unter Einstellungen ein.

Versand-Einstellungen

Versandkosten-Berechnung:

Hier kannst du zwischen drei Optionen auswählen, einmal ein Häkchen bei Versandkosten aktivieren setzen, falls du solche Kosten in deinem Online-Shop erhebst (bei digitalen bzw. virtuellen Produkten brauchst du keine Versandkosten zu berechnen).

Die zweite Option Aktiviere den Versandrechner auf der Warenkorb-Seite bewirkt, wenn sie aktiviert ist, dass auf der Warenkorb-Seite des Shops ein Link mit der Bezeichnung „Lieferkosten berechnen“ angezeigt wird. Klickt der Kunde auf diesen Link, wird ein Eingabefeld eingeblendet, in das er seine Postleitzahl eingeben und die Versandkosten berechnen kann. Diese Freischaltung ist nur sinnvoll, wenn du regional gestaffelte Lieferkosten festgelegt hast. Bei einem einheitlichen Versandkostenbetrag (Pauschale) brauchst du diese Option nicht anzuhaken.

Die dritte Option Versandkosten verbergen, bis eine Anschrift eingegeben wird zeigt die Versandkosten erst an, wenn eine Bestellanschrift vom Kunden eingetragen wird.

Diese Option solltest du aus rechtlichen Gründen nicht setzen, da in Deutschland anfallende Versandkosten schon im Warenkorb angezeigt werden müssen, und nicht erst bei Eingabe der Bestellanschrift.

Versandziel:

Hier findest du als Auswahlmöglichkeit Radiobuttons, was heißt, dass du nur eine Option auswählen kannst: Entweder wird auf der Kassen-Seite die Rechnungsadresse als Standard angezeigt und der Kunde kann noch ein Häkchen bei Lieferung an eine andere Adresse senden? setzen und dort weitere Daten eingeben.

Ist Lieferadresse als Standardwert aktiv, dann wird das Lieferadressenformular komplett eingeblendet. Bei der dritten Option ist das Feld Lieferadresse ausgeschaltet und es wird nur das Rechnungsformular für den Kunden eingeblendet.

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Versand auf Land/Länder einschränken:

Hier kannst du festlegen, in welche Länder du deine Waren versenden willst. Entweder in alle Länder, in alle Länder, in die du auch verkaufst oder nur in bestimmte Länder versenden. Bei ausgewählter letzter Option öffnet sich ein weiteres Feld Ausgewählte Länder, wo du dann die Länder auswählst, in die du verschickst.

Die Länder, in die du verkaufst, hast du schon in der Registerkarte Allgemein festgelegt.

Versandarten:

Als Versandarten bietet Woocommerce an:

  • Kostenloser Versand
  • Versandkostenpauschale
  • Internationale Versandkostenpauschale
  • Nationaler Versand
  • Abholung vor Ort

In der Spalte Aktiviert wird mit einem Häkchen angezeigt, welche Versandarten im Shop freigeschaltet sind. Ganz rechts in der Spalte Auswahlpriorität kannst du einstellen, welche Versandkostenart im Warenkorb an erster Stelle stehen soll. Die Platzierung kannst du auch mit Drag & Drop ganz links an der Zeile mit dem Mauszeiger nach oben und nach unten ziehen.

Die einzelnen Versandarten kannst du aktivieren und weiter bearbeiten, indem du ganz oben auf der Registerkarte auf die einzelnen Versandarten klickst.

Kostenloser Versand

So wie diese Registerkarte sind auch die anderen Versandarten aufgebaut, eventuell mit einem Feld mehr oder weniger.

Es lässt sich hier einstellen, wie die Bezeichnung dieser Versandart im Warenkorb und auf der Kassen-Seite lautet.

Du kannst die Versandart auf bestimmte Länder einschränken und darunter festlegen, ob ein bestimmter Mindestbestellwert für den kostenlosen Versand erreicht werden muss.

Hinweis: Kostenloser Versand ist bei Kunden im Online-Shopping sehr beliebt. Hast du Produkte, die du mit genügend Marge verkaufst, dann solltest du dir überlegen, ob du nicht auf die Erhebung von Versandkosten verzichten solltest, denn dies ist ein Pluspunkt bei potenziellen Käufer/innen.

Die großen Online-Shops verzichten oft darauf, auch wenn diese nicht wirklich die Anrechnung von Versandkosten vermeiden. Meist wird ein „heimlicher“ Versandkostenwert auf den Produktpreis drauf gerechnet, sodass die Online-Shops beim Versand ihrer Ware keine Verluste machen.

Versandkostenpauschale

Wie du siehst, sieht das Registerblatt der Versandkostenpauschale fast genauso aus wie das vom kostenlosen Versand.

Im neuen Feld Mehrwertsteuerstatus kannst du dich entscheiden, ob auf die Pauschalkosten noch Mehrwertsteuer bzw. Umsatzsteuer berechnet wird (Zu versteuern) oder nicht (keine). Falls du Vorsteuer abführst, solltest du Mehrwertsteuer auf die Versandkosten erheben. Weitere Infos zur Mehrwertsteuer auf Versandkosten findest du hier. Falls du dir unsicher bist, besprichst du das Thema besser mit deinem Steuerberater.

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In das Feld Kosten gibst du deine Pauschale exklusive Mehrwertsteuer ein. Du kannst in das Feld nicht nur eine Zahl, sondern auch eine Formel eintragen. Wenn du über das Fragezeichen bei Kosten mit dem Mauszeiger fährst, werden dir ein paar Variablen angezeigt. So kannst du z. B. 5,00 x [qty] eingeben. Das heißt dann, dass auf jedes bestellte Produkt ([qty]= Anzahl der Artikel) 5 Euro Versandkostenpauschale angerechnet werden.

Weitere Platzhalter: [cost]= Kosten der Artikel, [fee percent ="10"]= prozentbasierte Gebühr von 10%

Das Register für die internationale Versandkostenpauschale ist fast genauso aufgebaut, nur dass bei der Verfügbarkeit internationale Länder ausgewählt werden, für die diese Versandart gilt.

Übrigens: Die internationale Versandkostenpauschale kannst du auch national nutzen, indem du unter Ausgewählten Ländern Deutschland einträgst.

Nationaler Versand

Beim nationalen Versand hast du die Möglichkeit, die Versandgebühr als festen Betrag, festen Betrag pro Produkt oder prozentual vom Warenkorb-Gesamtbetrag zu definieren. Außerdem kannst du Postleitzahlen eintragen, für die diese Versandart gilt.

Abholung vor Ort

Diese Versandoption ist interessant für die Online-Shop-Betreiber, die ihre Ware auch in einem stationären Laden verkaufen. Kauft ein Kunde, der in der Nähe des Geschäfts wohnt, im Online-Shop ein, wird er über diese Möglichkeit nachdenken, sollte er sich dabei mögliche Versandkosten sparen. Du kannst die Abholung vor Ort auf bestimmte Postleitzahlen beschränken.

Definition von Versandklassen

Woocommerce bietet bei den Produkten über den Punkt Versandklassen die Möglichkeit an, zusätzlich zur Versandkostenpauschale weitere Versandkosten zu erheben.

Willst du eine neue Versandklasse anlegen, dann gehe auf Produkte -> Versandklassen und vergib‘ dieser eine Bezeichnung und trage in das Beschreibungsfeld eine kurze Erläuterung der Versandklasse ein (beispielsweise Sperrgut, Beschreibung: Sendungen von 10 bis 35 Kilogramm).

Gehst du dann in eine Produktseite, dann findest du unter Produktdaten -> Versand diese neue Versandklasse im Auswahlfeld vor.

Die Kosten für die neue Versandklasse kannst du nun auf den Registerkarten von Versandkostenpauschale und Internationale Versandkostenpauschale eintragen, denn nun sind dort neue Felder für die neu im System angelegte Versandkostenklasse angelegt worden (siehe Screenshot):

Bei Berechnungsart stehen dir zwei Optionen zur Verfügung:

Pro Bestellung – Versandkosten entsprechen der teuersten Versandklasse der Bestellung: Bei Auswahl dieses Wertes wird der höchste zusätzliche Preis aller im Warenkorb vorkommenden Versandklassen einmalig hinzugefügt, ganz egal, wie viele Produkte im Warenkorb enthalten sind.

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Pro Klasse – Versandkosten für jede Versandklasse einzeln berechnen: Für jedes einzelne Produkt wird ein zusätzlicher Preis hinzugefügt, für jede enthaltene Klasse aber nur einmal.

Anwendung der Versandarten und -klassen

Das Thema Versandarten und -klassen ist schon recht komplex, vor allem für E-Commerce-Einsteiger. Daher solltest du deinen Shop mit den verschiedenen Versand-Einstellungen immer ausgiebig testen und alle Optionen ausprobieren. Dann erschließt sich so manches, was in der Theorie noch schwer verständlich war.

Wer verschiedene Versandarten oder -klassen aufgrund seines komplexen Produktsortiments benötigt, kann sich auch ein Plugin wie das kostenpflichtige Table Rate Shipping zulegen.

Das Plugin bietet folgende Funktionen:

  • Preistabellen je Lieferregion
  • Kostenaufschlüsselungen je nach Gewichtsklasse
  • Genaue Definition der Lieferregionen, entweder über Länderauswahl oder über Postleitzahlen
  • Definition von Regeln, die auf unterschiedlichen Faktoren beruhen, wie beispielsweise Produktanzahl, Gewicht, Produktanzahl je Preis und Versandklasse

Eine englischsprachige Beschreibung des Plugins findest du auf WooThemes Documentation.

Berechnung der Versandkosten

Bevor du deine Versandkosten einträgst und dich für eine Versandkostenpauschale oder eine andere Berechnung der Versandkosten entscheidest, solltest du überprüfen, wie die Versandkosten bei den Versanddienstleister ausfallen.

Deutschlandweit stehen dir zur Verfügung:

um nur die wichtigsten zu nennen. Generell gehen Pakete auf Größe und Gewicht. Da Produkte in ihrer Größe und in ihrem Gewicht sehr individuell sind, kann man kaum generelle Empfehlungen aussprechen, aber die meisten Waren lassen sich wohl mit der Post (DHL) oder mit Hermes versenden.

Wenn du weißt, wie die Versandkosten bei den Versandanbietern gestaffelt sind, kannst du auch deine optimalen Versandarten festlegen.

Bei DHL kostet ein Paket mit 5 kg Gewicht und bei Online-Frankierung 5,99 Euro, leichtere Pakete sind noch günstiger, d. h. die Kosten halten sich in Grenzen. Und wie ich schon oben erwähnt habe, freuen sich viele Kunden, wenn der Online-Shop keine Versandkosten berechnet.

Falls du also eine gute Marge für deine Produkte errechnet hast oder es möglich ist, den Preis der Produkte um 4 bis 6 Euro anheben zu können, ohne dass die Konkurrenz einen preislich übertrumpft, dann ist es empfehlenswert, innerhalb Deutschlands versandkostenfrei zu versenden.

——–

Im nächsten Woocommerce-Beitrag steht der E-Mail-Versand auf dem Plan.

2018-08-18T08:19:47+00:00Kategorien: Online-Shops, WooCommerce, WordPress|Tags: |27 Kommentare

27 Comments

  1. Uwe Streller 1. Juni 2017 um 15:56 Uhr

    Hallo Frau Braun,

    vielen Dank für Ihre ausführliche Darstellung. Leider fehlen mir in meinem Woocommerce die Versandeinstellungen.
    Unter Woocommerce/Einstellungen/Versand, steht etwas anderes. Was mache ich falsch? (siehe Screenlink) https://prnt.sc/feo93n

    Viele Grüße

  2. Susanne Braun 2. Juni 2017 um 07:53 Uhr

    Hallo Herr Streller,

    es ist alles korrekt bei Ihrer Woocommerce-Installation. Die Versandeinstellungen wurden in dem letzten Update in Versandmöglichkeiten umbenannt.
    Die Funktionen unter den Versandmöglichkeiten entsprechen den der vorherigen Versandeinstellungen.

  3. Uwe Streller 2. Juni 2017 um 09:05 Uhr

    Hallo Frau Braun,

    vielen Dank für Ihre Antwort. Leider bin ich noch nicht fit bei Woocommerce. Unter Versandmöglichkeiten finde ich auch kein Feld um meine anfallenden Versandkosten einzugeben. https://prnt.sc/feyedi Bei mir in meinem Testshop steht, wenn ich zur Kasse gehe noch „Versandkostenpauschale“, es sollte dort aber wie im Unteren Teil des Screens die Versandkosten mit Betrag angezeigt werden.

    Vorab, vielen Dank für Ihre Mühe und Zeit

  4. Uwe Streller 2. Juni 2017 um 15:04 Uhr

    Hallo Frau Braun,

    hat sich erledigt, ich habe es selber herausgefunden.

    Viele Grüße

  5. Uwe Streller 7. Juni 2017 um 11:50 Uhr

    Hallo Frau Braun,

    wenn man in seinem Woocommerce Shop zur Kasse geht, steht dort „Mit Ihrer Bestellung erklären Sie sich mit unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Widerrufsbestimmungen einverstanden.“

    Gibt es auch eine solche Abfragen ob der Shop Besucher schon 18 Jahre alt ist. Beispielsweise bei dem Versand von Rotwein,
    oder wo kann man dies ergänzen.

    Danke für Ihre Mühe und Zeit

    Viele Grüße

  6. Susanne Braun 7. Juni 2017 um 12:17 Uhr

    Hallo Herr Streller,

    die Altersabfrage bei bestimmten Produkten wie beispielsweise Alkohol dürfte sich wahrscheinlich schwieriger als erwartet gestalten, denn nur ein Feld, das angehakt werden muss, ist wohl nicht ausreichend.
    Ich habe da einen Artikel im Internet gefunden: https://www.it-recht-kanzlei.de/geburtsdatum-pflichtangabe.html

  7. Uwe Streller 7. Juni 2017 um 12:36 Uhr

    Hallo Frau Braun,

    Sie sind ja flott ;-), ok, muss also geprüft werden! Dennoch die Frage, taucht die Altersangabe 18 Jahre in Woocommerce überhaupt auf, bzw. an welcher stelle könnte man unabhängig von der Prüfung, solch ein Pflichtfeld zum abhaken eingeben?

    Danke nochmals

  8. Susanne Braun 7. Juni 2017 um 12:39 Uhr

    Nein, diese Abfrage taucht in Woocommerce nicht auf. Da müsste der Code bearbeitet oder es müsste nach einem Plugin Ausschau gehalten werden, womit sich dies umsetzen lässt.
    Da habe ich noch nichts gefunden, was nicht heißt, dass es sowas trotzdem gibt. :-)

  9. Susanne Braun 27. Juni 2017 um 13:15 Uhr

    Hallo Herr Streller,

    vielleicht hilft Ihnen das Plugin WooCommerce Checkout Field Editor Pro weiter. Es ist zwar kostenpflichtig, aber damit kann man den Checkout-Prozess um verschiedene Felder individuell erweitern. Hier der Link zum Plugin: https://www.themehigh.com/product/woocommerce-checkout-field-editor-pro

  10. VersandtaschenFreund 29. Juli 2017 um 13:47 Uhr

    Sehr schön erklärt. Ich denke viele wollen schnell durchstarten, vergessen dann aber, dass man vielleicht auch eine grosse Anzahl an Kartonschachteln und Klebeband brauchen könnte, damit der Versand auch flüssig läuft.

  11. Sarah Budni 13. August 2017 um 12:13 Uhr

    Hallo Frau Braun,
    vielen Dank für die ausführliche Erklärung hier im Blogbeitrag. Ich hätte noch eine Frage, da ich einfach keine Lösung im Internet finde. Ich möchte gerne im Checkout Prozess, dass der Kunde zwischen zwei Versandarten wählen kann. Da ich nur sehr kleine Sachen verkaufe, kann man sie mit einem gepolsterten Umschlag verschicken. Trotzdem möchte ich dem Kunden die Auswahl überlassen, ob er den Standardversand (also unversicherter Versand) oder den versicherten Versand nehmen kann. Mit dem Table Rate Plugin habe ich den Versand nach Gewicht sortiert. Ich habe dort auch eine weitere „Shipping Zone“ hinzugefügt und die gleichen Angaben, nur mit erhöhten Preis angelegt. Leider kann der Kunde trotzdem nicht entscheiden, welchen Versand er möchte. Gibt es eine Möglichkeit, das im Checkout einzustellen?
    Vielen Dank im Voraus! :)

  12. Susanne Braun 14. August 2017 um 14:17 Uhr

    Hallo Frau Budni,

    diese Versandkonstellation muss ich mal auf einem Demoshop testen. Wenn ich die Lösung habe, schreibe es es hier.

  13. Susanne Braun 14. August 2017 um 14:32 Uhr

    Hallo Frau Budni,

    ich konnte Ihre Anfrage mit dem Plugin Flexible Shipping (kostenlose Version) lösen. Der Kunde kann zwischen versichertem und unversichertem Versand wählen.

    Sie legen nach der Plugin-Installation eine Versandzone fest, vergeben eine Versandart und wählen in dem Dropdown-Menü „Flexible Shipping“. Diese Bezeichnung ändern Sie in „Versicherter Versand“. Ob der Versand besteuert wird, können Sie entscheiden und bei Tax Status einstellen. Dann klicken Sie auf Shipping Methods, aktivieren diese Versandart (enable) und vergeben eine deutsche Bezeichnung im Feld: Method Title. In das Feld: Method Description geben Sie eine kurze Beschreibung für den Kunden ein, damit er weiß, was unter der Versandart zu verstehen ist.

    Ganz unten bei Rules können Sie festlegen, wie hoch die Versandkosten im versicherten Versand sind und Sie können festlegen, ob die Versandkosten vom Preis, Gewicht oder von nichts (also pauschal sind) abhängen. Wenn Sie dies abspeichern, haben Sie Ihre erste Versandart. Bei der zweiten gehen Sie genauso vor.

    Ich hoffe, ich habe es halbwegs verständlich erklärt. :-)

  14. Olivia Bremer 14. Dezember 2017 um 17:36 Uhr

    Hallo Frau Braun,
    danke für ihre ausführliche Erklärung. Ich bekomme es leider nicht hin den Versand so einzustellen, das er für 1 Artikel x€ kostet und ab 2 Artikel dann entsprechend mehr? Ich arbeite nicht nach gewicht sondern nur anhand der gekauften Artikel. Bisher habe ich immer die zusätzlichen Versandkosten getragen aber da ich nun auch ins innereuropäische Ausland versende wird mir das zu teuer. Ich danke Ihnen.
    MfG
    Olivia Bremer

  15. Susanne Braun 15. Dezember 2017 um 10:00 Uhr

    Hallo Olivia,

    das hängt wohl auch von der Komplexität der Formel ab. Dann wird es schwierig, sie richtig in das Feld einzutragen. Ich habe es auch noch nicht in der Form getestet, wie Sie in Ihrem Beispiel angegeben haben. Das müsste ich mal machen.

  16. Tanja 13. Januar 2018 um 16:40 Uhr

    Hallo Frau Braun, Ist es auch möglich auf einfache Art und Weise eine Mindestbestellmenge zu definieren? Danke, lg Tanja

  17. Susanne Braun 15. Januar 2018 um 08:59 Uhr

    Hallo Tanja,

    standardmäßig bringt WooCommerce eine solche Funktion nicht mit. Da müsste ein Plugin installiert werden wie https://de.wordpress.org/plugins/minmax-quantity-for-woocommerce/. Ich selbst habe es noch nicht getestet.

  18. Clarissa 7. Februar 2018 um 19:06 Uhr

    Hallo Frau Braun, vielen vielen Dank für Ihre tolle und ausführliche Erklärung! Ich habe sie genutzt um eine neue Versandklasse einzurichten, nämlich einen kostenlosen Versand für Download Artikel. Ich habe alles mehrere Male wie von Ihnen beschrieben eingerichtet, aber es funktioniert nicht. Wenn ich eine Testbestellung mache (es handelt sich um ein „freebook“, also um ein kostenloses Schnittmuster), wird immer die Versandkostenpauschale von 3,90 € angezeigt. Was könnte das Problem sein? Ich bin völlig ratlos. Vielen herzlichen Dank im voraus. Viele Grüße, Clarissa

  19. Isabell 24. Juni 2018 um 17:16 Uhr

    Guten Tag Frau Braun,
    trotz ihrer Anleitung habe ich es nicht hinbekommen, einen kostenlosen Versand ab 100 Euro einzurichten. Könnten Sie mir bitte erklären, wie ich das tun kann? Oder wenn Sie dies in Ihrem Artikel hinterlegen könnten?
    Würde mich jedenfalls sehr darüber freuen, wenn Sie mir die Lösung verraten könnten.
    Recht herzlichen Dank schonmal

  20. Susanne Braun 25. Juni 2018 um 10:51 Uhr

    Hallo Isabell,

    zu diesem Thema habe ich schon einige Anfragen erhalten. Deshalb werde ich dazu einen Artikel verfassen, der nächste Woche veröffentlicht wird. Diese Woche ist die Zeit knapp. :-)

  21. Isabell 25. Juni 2018 um 16:41 Uhr

    Recht herzlichen Dank für Ihre Antwort!
    Freu mich schon auf den Artikel. Auch dafür schon mal recht herzlichen Dank!

  22. klaus 29. Juni 2018 um 15:47 Uhr

    Hallo Frau Braun,
    Auch erstmal Dank für Ihren tollen Service.
    Folgendes Problem:
    Verkaufe Platten, die nach Fläche mit dem Plugin „WooCommerce Measurement Price Calculator“ berechnet werden.
    Für alle Platten, die eine max. Abmessung von unter 2m haben soll der Versandpreis z.b. 30,-eur und darüber das Doppelte, also 60,-eur betragen.
    Kriege ich das mit dieser Formel irgendwie hin oder sehen Sie eine andere Lösung?

  23. Susanne Braun 30. Juni 2018 um 10:11 Uhr

    Hallo Klaus,

    Ich weiß nicht, ob Ihre Anforderung mit der Formel für eine Versandklasse umsetzbar ist. Zusätzlich habe ich mal bei dem Plugin Flexible Shipping für WooCommerce nachgeschaut. Damit kann man Versandkosten auf Basis von Gewicht und Menge definieren, bei Ihnen sind es ja Maße. Allerdings müsste es dafür auch ein Plugin geben, möglicherweise ist die Pro-Version von Flexible Shipping eine Option.

  24. Noack 14. Juli 2018 um 18:45 Uhr

    Hallo Frau Braun,

    ich habe ein Problem mit Woocommerce bezüglich der Versandzonen/klassen. Unter Versandzone habe ich 2 Versandarten angelegt (DHL Paket zu 4,99 und Maxibrief zu 2,60) im dazugehörigen Menue den Punkt „Pro Bestellung: Versandkosten entsprechend der teuersten Versandklasse der Bestellung“ eingestellt. Bei den Versandmöglichkeiten ist der „Versandkostenrechner“ und „Rechnungsadresse des Kunden als standart“ aktiviert. Unter Versandklassen habe ich jeweils nochmal Maxibrief und Paket eingestellt.
    Bis hierhin fumktioniert alles einwandfrei. Wenn ich bei einem Testlauf jetzt ein Shirt (Maxibrief 2,60) und eine CD-Box (DHL-Paket 4,99)
    in den Warenkorb lege, kann der Kunde momentan im Warenkorb DHL-Paket oder Maxibrief auswählen, obwohl mE nach den gewählten Einstellungen das System die Bestellung automatisch auf „Pro Bestellung: Versandkosten entsprechend der teuersten Versandklasse der Bestellung“ umstellen sollte. Können Sie mir sagen wo der Fehler liegt. Vielen Dank und Gruß
    E. Noack

  25. Susanne Braun 16. Juli 2018 um 07:40 Uhr

    Hallo Noack,

    ich konnte bisher das Problem auf meinem Demoshop aus zeitlichen Gründen nicht abbilden. Was passiert, wenn der Kunden in Ihrem Shop mehrere Shirts bestellt? Dann müsste doch der Versand von Maxibrief auf DHL umschalten. Und haben Sie die Versandklassen den einzelnen Produkten zugeordnet? Ich muss mir darüber nochmals Gedanken machen und mal in meinem Demoshop zwei solcher Produkte und Versandklassen anlegen, damit ich sehe, wie sich Woocommerce verhält.

  26. Susanne Braun 17. Juli 2018 um 10:09 Uhr

    Hallo Noack,

    ich habe Ihren Fall heute auf meinem Demoshop nachgestellt und es funktioniert bei mir einwandfrei. Ich wüsste jetzt nicht, wo bei Ihnen der Fehler liegt, alle Einstellungen sollten so sein, wie Sie sie angegeben haben. :-(

  27. Mirko 6. September 2018 um 12:45 Uhr

    Hallo Frau Braun,

    ich versuchte mich am günstigen Versand für Kleinteile ins Ausland. Es wurde eine Versandkostenpauschale in einer Zone angelegt, welche über eine Versandklasse „Kleinteile“ den günstigeren oder den normalen Versandpreis ausgeben soll. Die Versandklasse ist den entsprechenden Produkten zugewiesen. Soweit so gut, denn es funktionierte im Warenkorb, wie gewünscht. Lag im Warenkorb ein Produkt ohne die Versandklasse erschien die volle Pauschale. Mit Versandklasse die kleine. Was mir aber fehlte, ist die Begrenzung der Summe im Warenkorb auf 35€ für den Versand der Kleinteile. Höher fällt die Haftung für ein internationales Einschreiben ja nicht aus.
    Da fand ich Ihre Anleitung und Kommentare und wandte mich dem erwähnten PlugIn Flexible Shipping (kostenlose Version) zu. Und was soll ich sagen, der Aufwand war fast geringer als mit den Standard-Einstellungen und die Warenkorbsumme ist nun ausschlaggebend für den Versand. Für mich reicht dies aus, da alle Produkte, welche keine Kleinteile sind ab 40€ aufwärts kosten. Versandklassen sind nun nicht mehr notwendig.

    Vielen Dank!

    Vielleicht kann ich nun E. Noack helfen:

    Ich denke, das Problem sind die zwei Versandarten in einer Versandzone. Wie oben beschrieben hatte ich es ähnlich aufgebaut und es funktionierte, wie von Ihnen gewünscht. Eine Versandart in einer Versandzone welche, über die Versandklasse gesteuert, unterschiedliche Versandpreise ausgibt.

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