WooCommerce Leitfaden: Teil 3 – Mehrwertsteuer und unterschiedliche Steuerklassen

Und wei­ter geht es in der Arti­kel­se­rie “Woo­com­mer­ce Leit­fa­den”. Im drit­ten Teil ste­hen die Mehr­wert­steu­er­sät­ze im Mit­tel­punkt, ein recht tro­cke­nes, aber sehr wich­ti­ges The­ma im Online-Shop.

Je nach­dem, wel­che Pro­duk­te man in sei­nem Shop ver­kauft, kann es vor­kom­men, dass man unter­schied­li­che Mehr­wert­steu­er­sät­ze erstel­len muss.

In Deutsch­land gilt gene­rell: Auf die meis­ten Pro­duk­te fal­len 19 Pro­zent Mehr­wert­steu­er an, der gemä­ßig­te Steu­er­satz von 7 Pro­zent gilt u. a. für Lebens­mit­tel und Druckerzeug­nis­se. Genaue Anga­ben zu den ein­zel­nen Steu­er­sät­zen und wel­che Pro­duk­te wie hoch ver­steu­ert wer­den, fin­det sich in ein­schlä­gi­ger Literatur.

Ver­kaufst du in ande­re Län­der, wird es noch kom­ple­xer, denn die Mehr­wert­steu­er fällt in den ein­zel­nen euro­päi­schen Staa­ten unter­schied­lich hoch aus.

Hin­weis: Wenn du gegen­ständ­li­che Pro­duk­te ins EU-Aus­land an Pri­vat­per­so­nen ver­kaufst, kannst du anfäng­lich ent­schei­den, ob du den deut­schen Mehr­wert­steu­er­satz berech­nest oder den vom Ziel­land des Pri­vat­kun­den. Ent­schei­dest du dich für das Ziel­land, musst du dort die anfal­len­de Umsatz­steu­er abfüh­ren. Die­se Ent­schei­dung bin­det dich für zwei Jahre.

Hin­weis zu Lieferschwellen:
Vor dem 1. Juli 2021 galt die Rege­lung: Über­schrei­test du mit dei­nem Jah­res­um­satz einen gewis­sen Schwel­len­wert für ein ande­res EU-Land, (in Deutsch­land: 100.000 Euro) musst du die Umsatz­steu­er im Ziel­land abfüh­ren, die Ent­schei­dungs­frei­heit ent­fällt dann.

Seit dem 1. Juli 2021 gibt es nun dies­be­züg­lich eine Neuregelung:

Die lan­des­spe­zi­fi­schen Lie­fer­schwel­len exis­tie­ren nicht mehr, statt­des­sen gilt nun eine ein­heit­li­che EU-wei­te Lie­fer­schwel­le von 10.000 Euro. Liegt der Jah­res­um­satz unter die­ser Schwel­le, wer­den Lie­fe­run­gen und Leis­tun­gen mit dem Hei­mat­steu­er­satz belegt und die Umsatz­steu­er im Hei­mat­land abgeführt.

Wird die EU-wei­te Lie­fer­schwel­le über­schrit­ten, muss die Umsatz­steu­er in jedem Land, in dem ver­kauft wird, bezahlt wer­den. Daher sind auch eine Regis­trie­rung und eine Umsatz­steu­er-Vor­anmel­dung in den Län­dern notwendig.

Die Grund­la­ge für das Errei­chen der Lie­fer­schwel­le ist immer noch der Net­to-Umsatz, der ent­we­der durch Ver­käu­fe in ein ande­res EU-Land oder auch durch Ver­käu­fe in meh­re­re EU-Län­der erreicht wird. Die ers­ten 10.000 Euro ver­steu­ert der Händ­ler in sei­nem Land; jeder Euro, der dar­über hin­aus ein­ge­nom­men wird, muss in dem jewei­li­gen Ver­kaufs­land ver­steu­ert werden.

Die­ses The­ma ist recht kom­plex und sehr feh­ler­an­fäl­lig, sodass du dich am bes­ten bei einem Steu­er­be­ra­ter infor­mierst, wie du die Mehr­wert­steu­er berech­nest, falls du ins EU-Aus­land verkaufst.

Vor dem 1. Juli 2021 exis­tier­te in Euro­pa nicht nur eine ein­zi­ge Lie­fer­schwel­le. Jedes Land hat­te sei­ne eige­ne und für Händ­ler war es wich­tig, zu wis­sen, wie hoch die Lie­fer­schwel­le war.

Als Grund­la­ge für das Errei­chen der Lie­fer­schwel­le galt der jähr­li­che Net­to-Umsatz, den der Händ­ler durch Ver­käu­fe in dem jewei­li­gen EU-Land erzielt hat. Konn­te die in dem Land gel­ten­de Lie­fer­schwel­le bis zum Jah­res­en­de nicht erreicht wer­den, brauch­te der Händ­ler sei­ne Ver­käu­fe oder Leis­tun­gen nur im eige­nen Land zu ver­steu­ern. Wur­de die Lie­fer­schwel­le aber über­schrit­ten, muss­te sich der Händ­ler in dem Land umsatz­steu­er­lich anmelden.

Noch immer gilt, dass der Händ­ler nach dem Über­schrei­ten Umsatz­steu­er­vor­anmel­dun­gen und Steu­er­erklä­run­gen an die jewei­li­gen Finanz­äm­ter wei­ter­rei­chen muss. Ver­säumt er dies, ob absicht­lich oder nicht, muss er mit Stra­fen rechnen.

Die gro­ßen Online-Markt­plät­ze wie Ama­zon und eBay ach­ten mitt­ler­wei­le dar­auf, dass Händ­ler gül­ti­ge Steu­er­num­mern besit­zen und ver­lan­gen einen Nachweis.

Seit Juli 2021 müs­sen Händ­ler statt des übli­chen F22-For­mu­lars die Umsatz­steu­er-Iden­ti­fi­ka­ti­ons­num­mer vor­le­gen. Wer nicht regis­triert ist, kann damit rech­nen, von der Platt­form aus­ge­schlos­sen zu werden.

Wem es zu kom­pli­ziert ist, die Umsatz­steu­er-Regis­trie­rung in den ver­schie­de­nen euro­päi­schen Län­dern durch­zu­füh­ren, soll­te sich pro­fes­sio­nel­le Hil­fe holen, ent­we­der bei einem Steu­er­be­ra­ter, der sich in die­ser The­ma­tik gut aus­kennt oder bei einem ent­spre­chen­den Online-Service.

Wer den Such­be­griff „umsatz­steu­er­li­che regis­trie­rung in der eu“ bei Goog­le ein­gibt, wird meh­re­re Anbie­ter finden.

Allgemeine Mehrwertsteuer-Einstellungen in Woocommerce

WooCommerce-Steuersätze

Auf der Regis­ter­kar­te Mehr­wert­steu­er sind unter Steu­er-Optio­nen fol­gen­de Optio­nen zu finden:

  • Erhebst du Mehr­wert­steu­er, kannst du bei Prei­se mit Steu­ern ein­ge­ge­ben ent­schei­den, ob dei­ne Pro­dukt­prei­se Net­to- oder Brut­to­prei­se sind. Wer an pri­va­te End­kun­den ver­kauft, soll­te die Opti­on “Ja, ich gebe die Pro­dukt­prei­se inklu­si­ve Mehr­wert­steu­er ein” akti­vie­ren. Wich­tig: Soll­test du ein­mal nach­träg­lich die ande­re Opti­on “exklu­si­ve Mehr­wert­steu­er” aus­wäh­len, wer­den die bereits ein­ge­pfleg­ten Pro­dukt­prei­se nicht auto­ma­tisch angepasst.
  • Über Steu­er berech­nen basie­rend auf wird gere­gelt, auf Grund­la­ge wel­cher Adres­se der jeweils auto­ma­tisch aus­ge­wähl­te Steu­er­satz beru­hen soll, wenn bei Aus­lands­be­stel­lun­gen eine ande­re Besteue­rung greift. Mög­li­che Optio­nen: Lie­fer­adres­se des Kun­den, Rech­nungs­adres­se des Kun­den, Basis­adres­se des Shops (Basis­land). Meis­tens kommt die Lie­fer­adres­se des Kun­den zum Ein­satz, doch bei Unsi­cher­hei­ten soll­test du die­sen Punkt mit einem Steu­er­be­ra­ter bespre­chen, vor allem bei Ver­käu­fen außer­halb Deutschlands.
  • Die Steu­er­klas­se der Ver­sand­kos­ten regelt, ob die Ver­sand­kos­ten je nach Pro­dukt­steu­er­satz auto­ma­tisch im Waren­korb besteu­ert wer­den (Stan­dard­ein­stel­lung) oder ob all­ge­mein der Stan­dard-Steu­er­satz, ein redu­zier­ter Steu­er­satz oder über­haupt kei­ne Besteue­rung ver­wen­det wer­den soll. Wenn du die Opti­on Ver­sand-Steu­er­klas­se basie­rend auf Pro­duk­ten im Waren­korb aus­wählst, und Pro­duk­te mit unter­schied­li­chen Steu­er­sät­zen im Waren­korb lie­gen, wer­den die Ver­sand­kos­ten mit dem jeweils höchs­ten ent­hal­te­nen Steu­er­satz besteuert.
  • Wenn die Opti­on Run­dung aus­ge­schal­tet ist, wer­den die Steu­ern pro Posi­ti­on berech­net und even­tu­ell gerun­det, und nicht erst bei der Warenkorb-Zwischensumme.
  • Wer wei­te­re Steu­er­sät­ze zusätz­lich zum Stan­dard-Steu­er­satz und den Redu­ced Rate Sät­zen benö­tigt, muss die­se in das Feld Zusätz­li­che Steu­er­klas­sen. Meis­tens ist das aber nicht nötig, schon gar nicht, wenn du nur in Deutsch­land ver­kaufst. Wird ein neu­er Wert in das Feld ein­ge­tra­gen, wird eine neue Unter­re­gis­ter­kar­te mit der neu­en Steu­er­be­zeich­nung angelegt.
  • Prei­se im Shop anzei­gen: Ent­we­der mit oder ohne Mehr­wert­steu­er. Wer ganz oben auf der Regis­ter­kar­te die Opti­on Prei­se wer­den inklu­si­ve Mehr­wert­steu­er ein­ge­ge­ben aus­ge­wählt hat, fin­det hier schon die rich­ti­ge Ein­stel­lung Steu­ern ein­ge­schlos­sen.
  • Und auch die nächs­te Opti­on Prei­se wäh­rend Bestell- und Bezahl­vor­gang anzei­gen steht dann auf Steu­ern ein­ge­schlos­sen.
  • Preis­an­zei­ge-Suf­fix: In die­ses Feld kannst du ein­tra­gen, wie der Zusatz hin­ter dem Preis aus­se­hen soll, bei­spiels­wei­se “inkl. MWSt.”. Falls du das Plugin Ger­man Mar­ket ver­wen­dest, brauchst du hier gar nichts ein­zu­tra­gen, denn durch dei­ne Aus­wahl, dass du Brut­to­prei­se anzei­gen lässt, wer­den von Ger­man Mar­ket in den jewei­li­gen Plugin-Ein­stel­lun­gen schon auto­ma­tisch Vor­ein­stel­lun­gen vor­ge­nom­men und hin­ter die Prei­se bei­spiels­wei­se der Zusatz “ent­hält 19% MWSt.” eingefügt.
  • Sum­me der Steu­ern anzei­gen: Hier gibt es zwei Optio­nen: Auf­ge­schlüs­selt und zusam­men­ge­zo­gen. Bei der Opti­on Auf­ge­schlüs­selt wer­den die Steu­ern von Pro­duk­ten hin­ter jeder Posi­ti­on ein­zeln ange­zeigt, bei zusam­men­ge­zo­gen in einer Sum­me. Wäh­le daher die Opti­on “Auf­ge­schlüs­selt” aus.

Die verschiedenen Steuersätze

Die wei­te­ren Unter­re­gis­ter­kar­ten von Mehr­wert­steu­er sind den ver­schie­de­nen Steu­er­sät­zen gewid­met. Unter Stan­dard­sät­ze ist der Stan­dard­satz von 19 Pro­zent für Deutsch­land schon eingestellt.

Über Zei­le hin­zu­fü­gen las­sen sich schnell wei­te­re Stan­dard­sät­ze für ande­re Län­der hinzufügen.

Redu­ced Rate Sät­ze: Hier ist der redu­zier­te Mehr­wert­steu­er­satz von 7 Pro­zent für Deutsch­land schon defi­niert. Auch hier las­sen sich wei­te­re redu­zier­te Sät­ze hinzufügen.

Unter Zero Rate Sät­ze ist kein Stan­dard-Steu­er­satz ent­hal­ten, da Null Pro­zent Steu­er ja kei­nen fest­ge­leg­ten Wert benötigt.

Wenn du eine wei­te­re Steu­er­klas­se zu den vor­de­fi­nier­ten ange­legt hast, fin­dest du eine wei­te­re Unter­re­gis­ter­kar­te zu die­sem Steu­er­satz vor.

Die­se neue Steu­er­klas­se kannst du dann den Pro­duk­ten in der Pro­dukt­de­tail­sei­te indi­vi­du­ell zuweisen.

WooCommerce: Benutzerdefinierte Steuer

Was bei der Anla­ge einer neu­en Steu­er­klas­se noch zu beach­ten ist, ist ein­mal die Prio­ri­täts­ein­stel­lung. Damit lässt sich bestim­men, wel­cher Steu­er­satz bei sich über­schnei­den­den Gebie­ten gilt. Prio­ri­tät 1 ist höher als 2 und so weiter.

Steu­ern mit der Eigen­schaft Zusam­men­ge­setzt wer­den zusätz­lich zu wei­te­ren ein­ge­setz­ten Steu­ern berechnet.

Ver­sand regelt, ob der Steu­er­satz auch auf die Ver­sand­kos­ten ange­rech­net wer­den soll, was gene­rell in Deutsch­land der Fall ist. Bei Lie­fe­run­gen ins Aus­land soll­test du die­sen Punkt mit dei­nem Steu­er­be­ra­ter klären.

Wer sich bei die­sen Aus­wahl­mög­lich­kei­ten nicht ganz sicher ist, wie die­se im Front­end des Shops aus­se­hen bzw. sich auf die Dar­stel­lung der Prei­se, des Waren­korbs und des Bezahl­vor­gangs aus­wir­ken, soll­te sie in einem Demo­shop durch­spie­len. Ände­re ein­fach die ein­zel­nen Ein­stel­lun­gen nach­ein­an­der ab und schaue dir das Ergeb­nis im Shop an. Dann wer­den die­se abs­trak­ten Begriff­lich­kei­ten ver­ständ­lich und konkret.

Wei­te­re Arti­kel von Woo­Com­mer­ce Leitfaden:

  1. Woo­Com­mer­ce Leit­fa­den: Teil 1 – Grundeinstellungen
  2. Woo­Com­mer­ce Leit­fa­den: Teil 2 – Produkte
  3. Woo­Com­mer­ce Leit­fa­den: Teil 3 – Mehr­wert­steu­er und unter­schied­li­che Steuerklassen
  4. Woo­Com­mer­ce Leit­fa­den: Teil 4 – Zahlungen
  5. Woo­Com­mer­ce Leit­fa­den: Teil 5 – PayPal als Zah­lungs­art im Shop einrichten
  6. Woo­Com­mer­ce Leit­fa­den: Teil 6 – Ver­sand, Ver­sand­ar­ten und Versandklassen
  7. Woo­Com­mer­ce Leit­fa­den: Teil 7 – E‑Mail-Ver­sand
  8. Woo­Com­mer­ce Leit­fa­den: Teil 8 – Gut­schei­ne anle­gen und verwalten
  9. Woo­Com­mer­ce Leit­fa­den: Teil 9 – Ver­wal­tung von Bestellungen
  10. Woo­Com­mer­ce Leit­fa­den: Teil 10 – Ein­fa­che Pro­duk­te anlegen
  11. Woo­Com­mer­ce Leit­fa­den: Teil 11 – Varia­ble Pro­duk­te anlegen
  12. Woo­Com­mer­ce Leit­fa­den: Teil 12 – Grup­pier­te und Affi­lia­te-Pro­duk­te anlegen
  13. Woo­Com­mer­ce Leit­fa­den: Teil 13: Ein­stel­lun­gen in Kon­ten und Datenschutz
  14. Neue Ver­sand­ein­stel­lun­gen in Woo­Com­mer­ce ab Ver­si­on 2.6
  15. Woo­Com­mer­ce Ger­man Mar­ket: Instal­la­ti­on und Einstellungen

17 Gedanken zu „WooCommerce Leitfaden: Teil 3 – Mehrwertsteuer und unterschiedliche Steuerklassen“

  1. Hal­lo Susanne,
    guter Bei­trag, auch wenn er mich bei mei­nem Pro­blem nur bedingt wei­ter gebracht hat.
    Ich habe das Pro­blem dass in mei­nem Shop kei­ne Steu­er­be­rech­nung statt­fin­det. Ich habe noch einen zwei­ten Shop, bei dem es funk­tio­niert. Die Ein­stel­lun­gen sind soweit iden­tisch, der Hos­ter ist der glei­che somit kann die PHP-Ver­si­on den­ke ich auch aus­ge­schlos­sen wer­den, in den Daten­ban­ken sind alle Tabel­len vor­han­den und die Plugins sind bis auf zwei auch iden­tisch, und die­se bei­den konn­ten auch aus­ge­schlos­sen wer­den. Bei dem Pro­blem-Shop habe ich jedoch nur die kos­ten­lo­se Ver­si­on von Ger­ma­ni­zed laufen. 

    Durch dei­nen Bei­trag ist mir jedoch auf­ge­fal­len, dass im Pro­blem-Shop jedoch die Check­box “Steu­ern und Berech­nun­gen akti­vie­ren” fehlt. Hast du ne Idee womit das zusam­men hän­gen könnte?

    LG Alex

  2. Hal­lo,

    ja, das ist selt­sam, dass die­se Check­box fehlt. Auf eine unvoll­stän­di­ge Instal­la­ti­on scheint das aber nicht hin­zu­wei­sen, sonst wür­de der Shop ja gar nicht funk­tio­nie­ren. Was pas­siert, wenn du die bei­den ande­ren Plugins (die im ande­ren Shop nicht vor­han­den sind) und Ger­ma­ni­zed deak­ti­vierst? Viel­leicht liegt es daran?

  3. Hal­lo Susanne,
    an den Plugins liegt es auch nicht. Hat­te erst nur die bei­den Plugins deak­ti­viert die sich zu dem ande­ren Shop unter­schei­den, ohne Ände­rung. Jetzt hat­te ich zusätz­lich noch alle übri­gen deak­ti­viert, Pro­blem besteht wei­ter­hin. Ein­zi­ge Ände­rung war, dass im Shop gar kei­ne MwSt mehr ange­zeigt wur­de nach­dem ich Ger­ma­ni­zed deak­ti­viert hatte.

  4. Hal­lo Susanne,

    nach­dem ich die besag­ten bei­den Plugins deak­ti­viert hat­te ergab es kei­ne Ände­rung. Hab dann auch noch Ger­ma­ni­zed deak­ti­viert, jedoch nur mit der Ände­rung dass im Front­end kei­ne Steu­er mehr ange­zeigt wur­de. Vor­her wur­de sie im Waren­korb mit 0 € ange­zeigt, trotz dass alle Steu­er­ein­stel­lun­gen sonst stimmen.

  5. Hal­lo Susanne,
    Das Pro­blem hat­te ich eben auch und das hat­te mich einen hal­ben Tag gekos­tet eine Pro­blem­lö­sung zu finden.

    Lösungs­vor­schlag:
    Bei den “Ein­stel­lun­gen” von Woo­Co­memrce “Mehr­wert­steu­er” bei ” Zusätz­li­che Steu­er­klas­sen” neue Steu­er­klas­se benen­nen (bei war es Umsatz­steu­er) Abspeichern.
    Es erscheint in dem glei­chen Rei­ter eine zusätz­li­che anklick­ba­re Steu­er Opti­on mit dem ver­ge­be­nen Namen (in mei­nem Fall Umsatz­steu­er) ankli­cken Tabel­le bear­bei­ten abspeichern.
    Auf den Haupt­rei­ter “Preis und Rabatt” dort die Unter­ka­te­go­rie “Steu­er­op­tio­nen” ankli­cken per Drop­down­me­nü den Benut­ze­rol­len die ent­spre­chen­de Steu­er­na­men (bei mir immer noch Umsatz­steu­er) ankli­cken speichern.
    Das wars… nun soll­te Woo die Steu­ern berech­nen können.

    Das Pro­blem liegt wahr­schein­lich dar­an das Woo kei­ne Tabel­le anlegt und damit nicht rech­nen kann.
    Das “Steu­ern und Berech­nun­gen akti­vie­ren“ befin­det sich inzwi­schen bei dem Haupt­rei­ter “All­ge­mein” unter “Vor­ein­ge­stell­ter Ort für Kun­den” ich hof­fe das Alex und ande­ren Hel­fen konnte.

  6. Hal­lo VAOP Alex,
    ich ver­su­che gera­de, anhand Dei­ner Beschrei­bung die Steu­er­be­rech­nung in mei­nem Shop hin­zu­be­kom­men. Es scheint sich ja schon wie­der bei Woo­com­mer­ce eini­ges an Updates getan zu haben, obwohl Dein Kom­men­tar noch nicht so alt ist.…
    Kann es sein, dass das erst bei einer zukünf­ti­gen Bestel­lung funktioniert?
    Also, ich habe gera­de eine aktu­el­le Bestel­lung, die noch nicht abge­schlos­sen ist und ver­su­che, es damit hin­zu­be­kom­men. Aber es fin­det ein­fach kei­ne Berech­nung statt und natür­lich ist dum­mer­wei­se auch die USt auf der Rech­nung nicht ausgewiesen.

  7. Hal­lo,
    Kann mir jemand sagen wie ich inkl MwSt und zusätz­lich Ver­sand kos­ten auf der Haupt­sei­te bzw. Auf Pro­duk­te lis­ting aus­blen­den kann?

  8. Hal­lo Ramo,
    ich bezweif­le, dass man die­se Anga­ben irgend­wo aus­schal­ten kann, ich habe jeden­falls kei­ne Mög­lich­keit gefun­den. Das kann ich auch nicht emp­feh­len, denn MWSt. und Ver­sand­kos­ten sind wich­ti­ge Anga­ben, die dem poten­zi­el­len Kun­den bei den Pro­duk­ten ange­zeigt wer­den sol­len, auch auf Start­sei­te und im Produktlisting.
    Nicht, dass da noch eine Abmah­nung kommt.

  9. Hal­lo Susanne,
    ich kom­me mit mei­nen whoo­coo­merce Steu­er-Ein­stel­lun­gen nicht wei­ter. Ich möch­te die Prei­se in mei­nem Online-Shop ger­ne inkl. MwSt. anzei­gen. Die Ein­stel­lung an sich habe ich gefun­den, aller­dings kann ich hier kei­ne Ände­run­gen vornehmen. 

    Die­se Mel­dung wird ange­zeigt: Powe­red by Woo­Com­mer­ce Ser­vices ― Your tax rates and set­tings are auto­ma­ti­cal­ly configured.

    Und ich kann den Haken bei inkl. Mwst und exkl. Mwst. nicht ver­än­dern. Er ist auf exkl. gesetzt.
    Liegt es viel­leicht dar­an, dass bei dem The­me stan­dard­mä­ßig die Light Ver­si­on von Ger­man Mar­ket instal­liert ist? Benö­ti­ge ich die Pro Ver­si­on? Alter­na­tiv habe ich auch ver­sucht Ger­manz­id zu instal­lie­ren. Auch hier kann ich kei­ne Ändern­gen vornehmen.

    Ich freue mich auf eine Anto­wrt. Vie­len Dank.

    Vie­le Grüße
    Simo­ne Heck

  10. Hal­lo Simone,

    so wie ich das sehe, stellt sich das Plugin Woo­Com­mer­ce Ser­vices dazwi­schen. Wenn Sie dies deak­ti­vie­ren, funk­tio­niert dann die Ände­rung in den MWSt-Ein­stel­lun­gen immer noch nicht? Nor­ma­ler­wei­se gibt es da kei­ne Probleme.

  11. Lie­be Susanne!
    Ich ver­zwei­fe­le an der Aus­wei­sung von 7% und 19%. Habe “Auf­ge­schlüs­selt” ange­hakt. Wenn ich nur Pro­duk­te mit 7% im Waren­korb habe, wird der rich­ti­ge Steu­er­satz ange­zeigt. Lege ich aber zusätz­lich ein Pro­dukt mit 19% in den Waren­korb, erscheint nur noch 19% MwSt.
    ich habe auch schon meh­re­re Varia­tio­nen bei Steu­er­op­tio­nen “Zusam­men­ge­setzt” pro­biert. Haken ja, Haken nein. Lei­der wer­den dadurch auch kein zwei Steu­er­sät­ze ange­zeigt, son­dern immer nur einer. Ent­we­der 7% oder 19%, aber nie­mals beide.
    Ich bin rat­los! Hast du DEN ULTIMATIVEN TIPP??
    Herz­li­chen Dank
    Katrin

  12. Hal­lo Katrin,

    ich habe dei­nen Fall auf mei­nem Demo­shop getes­tet und bei mir funk­tio­niert es.
    Hast du unter Woo­Com­mer­ce -> Ein­stel­lun­gen -> Mehr­wert­steu­er die 19 Pro­zent unter Stan­dard Raten und die 7 Pro­zent unter Redu­ced Rate eingetragen?

    Und du musst bei den ein­zel­nen Pro­duk­ten die jewei­li­ge Steu­er­klas­se aus­wäh­len, ent­we­der Stan­dard oder Reduced.

  13. Wie sieht das den aus, wenn ich Pro­duk­te habe für die ich 5% MwSt. zah­len muss, jedoch aber für den Ver­sand 16% Mwst. abrech­nen muss? Bei mir wird bis­her immer nur die 5% Mwst. berechnet?

  14. Hal­lo lie­be Susanne,
    vie­len Dank für dei­ne tol­le Sei­te. Was ich lei­der nicht gefun­den habe ist, wie löse ich das Pro­blem wenn ich ein Pro­dukt­bund­le habe, die Pro­duk­te in dem Bund­le zwei­er­lei Steu­er­sät­ze habe somit 7% und 19% und die­se sol­len im Check­out auch ange­zeigt wer­den. Ich fin­de da kei­ne pas­sen­den Infos im Netz.

  15. Hal­lo Beki,

    ja, das ist ein Pro­blem, was du da schil­derst. Vor allem, wenn du Ver­sand­kos­ten erhebst und die nor­ma­ler­wei­se so hoch besteu­ert wer­den wie das gekauf­te Produkt.
    Zwei Steu­er­sät­ze in die Ver­sand­kos­ten ein­rech­nen, geht ja nicht.

    Die­se Info habe ich zu die­sem The­ma gefun­den: https://​www​.msh​.de/​d​o​w​n​l​o​a​d​s​/​w​h​i​t​e​-​p​a​p​e​r​/​W​h​i​t​e​_​P​a​p​e​r​_​B​e​s​t​e​u​e​r​u​n​g​_​v​o​n​_​S​e​t​s​_​u​n​d​_​B​u​n​d​l​e​s​_​2​0​1​6​_​2​0​1​7​.​pdf

    Ich ken­ne lei­der kei­ne Waren­wirt­schafts­sys­te­me für Woo­Com­mer­ce, in denen sich die­ses Split­ting pro­blem­los ein­stel­len lässt.

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