Wer sich im Online-Han­del selb­stän­dig machen will, der muss sich auch für eine ent­spre­chen­de Rechts­form sei­nes Unter­neh­mens ent­schei­den, auch wenn es nur aus einer Per­son bestehen sollte.


Denn mit Ihrer Rechts­form­wahl neh­men Sie letzt­end­lich bedeu­ten­den Ein­fluss auf Ihre steu­er­li­chen sowie recht­li­chen Ver­pflich­tun­gen und den finan­zi­el­len Auf­wand für Ihre Geschäfts­grün­dung. Außer­dem kann die gewähl­te Rechts­form ent­schei­dend für den wirt­schaft­li­chen Erfolg Ihres Unter­neh­mens sein.

Für Online-Händ­ler kom­men dies­be­züg­lich drei Rechts­for­men in Betracht: das Ein­zel­un­ter­neh­men, die Per­so­nen- und die Kapi­tal­ge­sell­schaft. Die bei­den erst­ge­nann­ten For­men ver­ur­sa­chen kei­nen gro­ßen Grün­dungs­auf­wand, auf der ande­ren Sei­te müs­sen Sie als Ein­zel­un­ter­neh­men oder als Per­so­nen­ge­sell­schaft unbe­grenzt mit Ihrem geschäft­li­chen wie pri­va­ten Ver­mö­gen haften.

Die Kapi­tal­ge­sell­schaft dage­gen bie­tet eine Haf­tungs­be­schrän­kung, ist aber für Klein­grün­der unat­trak­tiv wegen des gefor­der­ten hohen Stamm­ka­pi­tals von min­des­tens 25.000 Euro.

Wissenswertes zur haftungsbeschränkten Unternehmergesellschaft

Als gelun­ge­ne Alter­na­ti­ve für jun­ge Exis­tenz­grün­der hat sich mitt­ler­wei­le die Ende 2008 ein­ge­führ­te haf­tungs­be­schränk­te Unter­neh­mer­ge­sell­schaft (UG) bewährt, eine Kapi­tal­ge­sell­schaft für Klein­grün­der, auch als Mini-GmbH oder als 1‑Eu­ro-GmbH bezeich­net. Das ver­lang­te Stamm­ka­pi­tal liegt gera­de mal bei einem Euro, der Auf­wand der Grün­dung ist nicht groß.

internethandel-0312Was man als Exis­tenz­grün­der noch alles über die haf­tungs­be­schränk­te Unter­neh­mer­ge­sell­schaft wis­sen soll­te, steht in der neu­es­ten Aus­ga­be von INTERNETHANDEL.

Auf über 20 Sei­ten erhält der Leser einen aus­führ­li­chen Über­blick über die­se noch jun­ge Rechts­form, über ihre Eigen­hei­ten, die Rech­te und Ver­pflich­tun­gen des Unter­neh­mers, der die­se Rechts­form wählt, die ent­ste­hen­den Kos­ten sowie über die Unter­schie­de zwi­schen der UG und der klas­si­schen GmbH.

Abge­run­det wird das theo­re­ti­sche Wis­sen von zwei klei­nen Inter­views mit Online-Händ­lern, die sich für die Mini-GmbH ent­schie­den haben.

Zusätz­li­che The­men im Maga­zin: Wei­te­re Bei­trä­ge in der März-Aus­ga­be des Online-Maga­zins beschäf­ti­gen sich u. a. mit der OnPage-Optie­rung von Web­sites und hier vor allem mit dem Sei­ten­ti­tel, stel­len ein inno­va­ti­ves Geschäfts­mo­dell vor — das Abo für Män­ner­un­ter­wä­sche von Mans­box — und zei­gen in einem inter­es­san­ten Arti­kel auf, dass ca. 80 Pro­zent der Grün­dungs­zu­schuss-Geför­der­ten auch 1,5 Jah­re nach der Grün­dung immer noch selb­stän­dig sind.

Lesen  März-Ausgabe von INTERNETHANDEL: Raus aus der Kreditklemme: Internethandel.de präsentiert alternative Modelle zur Unternehmensfinanzierung

Eben­falls wich­tig für Online-Händ­ler ist der Daten­schutz im Bereich Social Media. Und auch hier­zu bie­tet INTERNETHANDEL einen infor­ma­ti­ven Bei­trag von Flo­ri­an Decker, der Rechts­an­walt für IT- und Inter­net­recht ist.

Bei Inter­es­se an der März-Aus­ga­be von INTERNETHANDEL kön­nen Sie auch eine kos­ten­lo­se Lese­pro­be der Aus­ga­be 101 anfor­dern.

» Wei­te­re Arti­kel über ver­gan­ge­ne Aus­ga­ben von INTERNETHANDEL