Umsatz­stei­ge­rung des Online-Shops — ganz gleich ob Sie als DropShip­ping-Händ­ler aktiv sind oder nicht — ist das pri­mä­re Ziel eines jeden Online-Ver­käu­fers.


Meist ste­hen bei der Umsatz­op­ti­mie­rung kom­ple­xe Stra­te­gien auf dem Pro­gramm, so wie spe­zi­ell auf Online-Shops aus­ge­rich­te­te Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung oder der Ein­satz ver­schie­de­ner Mar­ke­ting­kon­zep­te.

Aber oft sind es nur gering­fü­gi­ge Ver­än­de­run­gen, die schon zur spür­ba­ren Umsatz­stei­ge­rung füh­ren kön­nen. In die­sem Arti­kel stel­le ich Ihnen fünf unspek­ta­ku­lä­re Tipps vor, mit denen Sie Ihre Ver­kaufs­zah­len im Online-Shop wirk­lich ver­bes­sern kön­nen. Außer­dem sind die­se Tipps selbst leicht anzu­wen­den, ohne dass groß­ar­ti­ge Com­pu­ter- oder Pro­gram­mier­kennt­nis­se von­nö­ten sind.

Tipp Nr. 1: Einsatz des Bookmark-Buttons

Für Ihre Shop­be­su­cher ist es sehr hilf­reich, wenn sie die Mög­lich­keit haben, mit einem gut sicht­ba­ren Book­mark-But­ton auf Ihrer Site die­se im Brow­ser abspei­chern und so immer wie­der schnell auf Ihren Online-Shop zurück­keh­ren zu kön­nen.

Denn in dem unüber­sicht­li­chen Wirr­warr an Online-Shops fin­den Ihre Besu­cher Sie nicht so schnell wie­der, wie Sie sich das viel­leicht wün­schen. Meis­tens kön­nen sie sich nicht mehr an die Inter­net­adres­se erin­nern oder haben den Shop­na­men ver­ges­sen. Daher ist ein sol­cher Book­mark-But­ton nütz­lich, um dem Ver­brau­cher den Weg zurück zu Ihrem Shop zu jedem belie­bi­gen Zeit­punkt zu erleich­tern.

Tipp Nr. 2: Mit dem Home-Button den Besuchern Orientierung geben

Zwar ist mitt­ler­wei­le bei den meis­ten Web­sites und Online-Shops die Kon­ven­ti­on ein­ge­kehrt, dass das Logo oder der Fir­men­na­me mit der Start­sei­te ver­linkt ist und ein Klick dar­auf zu die­ser zurück­führt, aber vie­le Besu­cher wis­sen dies nicht und ver­lie­ren daher die Ori­en­tie­rung auf der Web­site, wenn sie wie­der auf die Start­sei­te zurück wol­len.

Daher soll­ten Sie auf Ihrem Shop einen But­ton mit der Beschrif­tung „Home“, „Start“, „Start­sei­te“ oder mit dem Haus-Icon gut sicht­bar in der Navi­ga­ti­on plat­zie­ren, um dem Besu­cher den Weg zum Aus­gangs­punkt Ihres Shops mit einem Klick zu ermög­li­chen.

Tipp Nr. 3: Checkout-Button sichtbar auf dem Shop platzieren

Machen Sie auf dem Shop den Bestell­pro­zess trans­pa­ren­ter, indem der Waren­korb für den Kun­den immer sicht­bar ist. Bei vie­len Online-Shops ist der Check­out-Pro­zess so kon­zi­piert, dass der Besu­cher den Waren­korb nicht mehr sieht, wenn er sich ent­schließt, nicht gleich den Arti­kel zu kau­fen, son­dern wei­ter shoppt, nach­dem er einen Arti­kel in den Waren­korb gelegt hat.

Will er danach dort­hin zurück, weiß er nicht mehr, wohin er kli­cken muss, um sei­ne bereits vir­tu­ell aus­ge­wähl­te Ware vor­zu­fin­den. So ein ungüns­tig gestal­te­ter Check­out führt letzt­end­lich zu unnö­ti­gen Kauf­ab­brü­chen. Was Sie natür­lich ver­mei­den kön­nen, wenn der Waren­korb — meis­tens oben rechts auf dem Online-Shop — immer sicht­bar ist, am bes­ten mit dem ver­trau­ten Waren­korb-Sym­bol oder der Auf­schrift „Bestel­lung abschlie­ßen“. Ganz opti­mal ist die Gestal­tung, wenn die Waren­korb­an­ga­be erken­nen lässt, wie vie­le Arti­kel schon dar­in lie­gen.

Tipp Nr. 4: Die Shop-Orientierung verbessern

Ach­ten Sie auf eine gute Shop-Usa­bi­li­ty, d. h. Ihre Kun­den und Besu­cher sol­len sich immer wie­der gut auf Ihrem Shop zurecht­fin­den und ein schon gestar­te­ter Check­out-Pro­zess nicht durch eine User-Ablen­kung zunich­te gemacht wer­den. Was bei­spiels­wei­se so pas­sie­ren kann: Klickt ein Kun­de beim Check­out noch aufs Impres­sum oder auf die Sei­te mit den Ver­sand­kos­ten, soll­te der Bestell-Pro­zess vom Shop­sys­tem nicht gestört oder gar abge­bro­chen wer­den.

Wenn das pas­siert, haben Sie die­sen Kun­den mit gro­ßer Wahr­schein­lich­keit ver­lo­ren, denn den Check­out-Pro­zess noch­mals star­ten machen nur die wenigs­ten. Wei­te­re Punk­te hin­sicht­lich der Shop­ver­bes­se­rung spre­chen die fol­gen­den Fra­gen an: Ist auch die inter­ne Suche opti­mal gestal­tet? Was pas­siert, wenn der Besu­cher einen Such­be­griff ein­gibt und dafür kei­ne Tref­fer gene­riert wer­den kön­nen? Wel­che Sei­te sieht dann der Nut­zer?

Spie­len Sie alle mög­li­chen Sze­na­ri­en selbst an Ihrem Shop durch und Sie wer­den garan­tiert noch Schwach­stel­len und ungüns­ti­ge Ein­stel­lun­gen vor­fin­den. Oder las­sen Sie Ihren Shop von einem nicht so ver­sier­ten User tes­ten und schau­en ihm dabei zu. So kön­nen Sie wahr­schein­lich noch bes­ser erken­nen, wo Sie Ver­bes­se­run­gen durch­füh­ren müs­sen.

Tipp Nr. 5: Kunden-Registrierung besser vermeiden

Ich selbst bin begeis­ter­te Online-Shop­pe­rin und bin mit den Check­out-Pro­zes­sen ver­traut. Dabei fällt mir immer wie­der auf, dass vie­le Online-Shops - und dar­un­ter sind auch sehr gro­ße und bekann­te — nur die eine Opti­on beim Bestell­pro­zess zulas­sen, näm­lich die, sich vor­her mit E‑Mail und Pass­wort zu regis­trie­ren und damit ein Kun­den­kon­to anzu­le­gen.

Mir selbst stört es nicht, mei­ne übli­chen Daten abzu­le­gen, aber ich habe in ver­schie­de­nen Medi­en mehr­mals gele­sen, dass gera­de die­ser Punkt — die Kun­den­re­gis­trie­rung — zu zahl­rei­chen Kauf­ab­brü­chen führt, weil die meis­ten Besu­cher sehr sen­si­bel auf das Abspei­chern ihrer Daten reagie­ren. Daher ist es wirk­lich nur zu emp­feh­len, auch die ande­re Opti­on — Bestel­lung ohne Regis­trie­rung — sei­nen Kun­den anzu­bie­ten.

Letzt­end­lich müs­sen Ver­brau­cher beim Kauf phy­si­scher Pro­duk­te ihre Anschrift und eine E‑Mailadresse ange­ben, um den Bestell­pro­zess kor­rekt abzu­schlie­ßen und den Arti­kel auch zu erhal­ten. Ach­ten Sie bei den abge­frag­ten Daten auch dar­auf, dass nur die nötigs­ten anzu­ge­ben sind, Geburts­da­tum oder Tele­fon­num­mer soll­te der Kun­de nicht wirk­lich ein­tra­gen müs­sen.

Ist es Ihnen aller­dings nicht mög­lich, auf die Regis­trie­rung zu ver­zich­ten, dann geben Sie den Kun­den einen klei­nen attrak­ti­ven Bonus mit auf den Bestell­weg, wie bei­spiels­wei­se einen Gut­schein, einen Down­load, einen Son­der­ra­batt oder ähn­li­ches. Und las­sen Sie die Kun­den sich erst nach dem Ein­kauf regis­trie­ren.

Fazit:

Mit die­sen fünf klei­nen und nicht all­zu kom­pli­zier­ten Tipps soll­te es Ihnen mög­lich sein, Ihre Ver­kaufs­zah­len in Ihrem Online-Shop spür­bar anstei­gen zu las­sen. Viel­leicht fin­den Sie beim Opti­mie­ren noch wei­te­re Punk­te, die Sie ver­bes­sern kön­nen. Und tes­ten Sie immer wie­der die Abläu­fe, auch aus dem Blick­win­kel des frem­den Besu­chers, der zum ers­ten Mal auf den Shop kommt. Schließ­lich hat man schnell etwas über­se­hen oder noch nicht wahr­ge­nom­men.

Tipp: Infor­ma­tio­nen zum DropShip­ping fin­den Sie in dem Gra­tis-Rat­ge­ber “DropShip­ping — Das gro­ße Geheim­nis im Online-Han­del”.