8 Tipps für deine WooCommerce Webseite zur Steigerung des Umsatzes

Der Online-Ein­kauf hat in Deutsch­land im Lau­fe der Jah­re gro­ße Aus­ma­ße ange­nom­men. Der B2C-E-Com­mer­ce-Umsatz macht in Deutsch­land 59,2 Mrd. Euro aus. Die Sum­me der E‑Com­mer­ce-Umsät­ze der 10 größ­ten Online-Shops liegt der­zeit bei 27,6 Mrd. Euro.

Der Umsatz mit Han­dels­wa­ren liegt jetzt bei 72,6 Mrd. Euro. Allein die­se Zah­len bele­gen, dass die Bran­che mit dem Anstieg der Online-Umsät­ze regel­recht explo­diert. Das bedeu­tet, dass die E‑Com­mer­ce-Bran­che gesät­tigt ist und dass der Wett­be­werb immer här­ter wird.

Besit­zer einer E‑Commerce Web­sei­te, die ihre Umsät­ze stei­gern wol­len, kön­nen ein­fa­che Tipps befol­gen, die von ande­ren Händ­lern viel­leicht igno­riert wer­den. Woo­Com­mer­ce ist eine groß­ar­ti­ge Quel­le für die Opti­mie­rung der Ver­käu­fe, wobei Wor­d­Press als Rück­grat dient. Es ist ein fan­tas­ti­sches Tool, das dir hel­fen wird, dei­ne Ver­käu­fe zu stei­gern und mehr Kun­den zu gewinnen.

Tipps, die dir helfen, deinen Umsatz zu steigern

1. Arbeite an einer personalisierten Erfahrung

Im Zeit­al­ter der Infor­ma­ti­ons­über­flu­tung ist es wich­tig, die Auf­merk­sam­keit dei­ner Kun­den zu gewin­nen. Wenn du die rich­ti­ge Stra­te­gie fin­dest, um mit dem Kun­den in Kon­takt zu tre­ten, kannst du eine stär­ke­re Bezie­hung auf­bau­en. Ein­fa­che Tech­ni­ken wie die Anspra­che mit dem Namen kön­nen viel bewirken.

Das zeigt dem Kun­den, dass du ihm zuhörst und sei­ne Bedürf­nis­se ver­stehst. Die Per­so­na­li­sie­rung dei­nes Woo­Com­mer­ce setzt vor­aus, dass du die Psy­cho­lo­gie der Käu­fer ver­stehst und in der Lage bist, eine Ver­bin­dung zu ihnen herzustellen.

Wenn du auf frü­he­re Käu­fe ach­test und auf sol­che, die den Wün­schen des Kun­den ähneln, kann sich dein Unter­neh­men von ande­ren abhe­ben. Stel­le sicher, dass du mit Hil­fe sub­ti­ler Tech­ni­ken eine Ver­bin­dung zu dei­nem Publi­kum herstellst.

Das wird dazu bei­tra­gen, dass dein Unter­neh­men zu einer Anlauf­stel­le wird, wenn ein Kun­de wie­der etwas kau­fen möch­te. Du kannst freund­li­che E‑Mail-Erin­ne­run­gen an die Wunsch­lis­te sen­den und viel­leicht einen Rabatt auf die­sen Arti­kel anbie­ten. Die Per­so­na­li­sie­rung von Woo­Com­mer­ce soll­te sich auch auf die Preis­ge­stal­tung für dei­ne Kun­den erstrecken.

2. Hinzufügen von Dringlichkeitsbannern

Kun­den sind oft neu­gie­rig, wenn auf der Web­sei­te eine Zeit­uhr ange­zeigt wird. Sie wol­len eher sehen, was so drin­gend ist, dass sie es nicht ver­pas­sen soll­ten. Die Plat­zie­rung von Erin­ne­run­gen ist ein psy­cho­lo­gi­sches Instru­ment, das die Kun­den zum Han­deln anregt.

Das bedeu­tet, dass sie ein Pro­dukt eher kau­fen, wenn es knapp ist. Außer­dem ver­leiht es dem Pro­dukt einen Wert, denn wenn mehr Men­schen es kau­fen, muss es sich auch loh­nen. Ein Count­down kann ver­wen­det wer­den, um die Ver­füg­bar­keit eines Pro­dukts anzu­zei­gen oder um zu signa­li­sie­ren, dass die Kun­den beim Kauf des Pro­dukts einen Rabatt erhalten.

Das Woo­Com­mer­ce-Plugin für die Ter­min­pla­nung kann dir dabei hel­fen, Ter­mi­ne als Erin­ne­rung zu plat­zie­ren, dass ein bestimm­tes Pro­dukt für einen begrenz­ten Zeit­raum ver­füg­bar ist. Die­ses Tool soll­te nicht oft ver­wen­det wer­den, da es die Illu­si­on der Nicht­knapp­heit erzeu­gen kann. Kun­den freu­en sich oft über Exklu­si­vi­tät und die Plat­zie­rung von Dring­lich­keits­ban­nern soll­te mit Vor­sicht ein­ge­setzt wer­den. Es könn­te sich um einen Tages­ver­kauf han­deln, der einen bestimm­ten Zeit­raum hat.

3. Überdenke dein Logo-Design

Um mehr Kun­den auf dei­ne Web­sei­te zu locken, soll­test du erwä­gen, dein Logo­de­sign für einen bestimm­ten Fei­er­tag oder ein bestimm­tes Ereig­nis zu ändern. Selbst dei­ne jet­zi­ge Kund­schaft wird beein­druckt sein und sehen wol­len, ob du neue Pro­duk­te ein­ge­führt hast.

Ein Logo kann je nach Bran­che geän­dert wer­den, um sich von der Kon­kur­renz abzu­he­ben. Es gibt vie­le Logo Inspi­ra­tio­nen, die du dir für ver­schie­de­ne Bran­chen anse­hen kannst. Logos sind her­vor­ra­gend geeig­net, um die Auf­merk­sam­keit poten­zi­el­ler Kun­den zu wecken und die Mar­ken­treue zu erhöhen.

Die Kun­den wis­sen, was sie von einem Unter­neh­men mit einem gut durch­dach­ten Logo­de­sign erwar­ten kön­nen. Es weckt das Ver­trau­en in die ange­bo­te­nen Pro­duk­te. Logos sol­len nicht nur schön aus­se­hen, son­dern sich auch in das Gedächt­nis der Käu­fer einbrennen.

Auf die­se Wei­se kom­men mehr Kun­den wie­der, die sich mit dei­ner Mar­ke in Ver­bin­dung brin­gen möch­ten. Logos kön­nen dich von der Kon­kur­renz abhe­ben und bei den Käu­fern Stolz wecken. Mache dein Ange­bot ein­zig­ar­tig, indem du mit den Trends in dei­ner Bran­che Schritt hältst.

4. Nutze soziale Medien auf die richtige Weise

Sozia­le Medi­en haben eine gro­ße Macht, wenn es dar­um geht, Men­schen zum Kauf von Pro­duk­ten zu bewe­gen. Heut­zu­ta­ge musst du nicht mehr Tau­sen­de von Euro aus­ge­ben, um Wer­bung zu schal­ten. Es gibt kos­ten­lo­se Platt­for­men, die es dir ermög­li­chen, dein Pro­dukt poten­zi­el­len Käu­fern vor­zu­stel­len.

Stel­le sicher, dass dei­ne Face­book-Geschäfts­sei­te pro­fes­sio­nell ist und mit der Mar­ke dei­nes Unter­neh­mens über­ein­stimmt. Sie muss anspre­chend sein und das Inter­es­se der Men­schen wecken. Auf Face­book hast du die Mög­lich­keit, Inhal­te über dei­ne Web­sei­te oder ver­wand­te Geschich­ten zu posten.

Wenn du willst, dass dei­ne Pro­duk­te gese­hen wer­den, ist Insta­gram eine groß­ar­ti­ge Platt­form dafür. Das Zulas­sen von Emp­feh­lun­gen ist wich­tig, denn auf die­se Wei­se hast du eine gro­ße Reich­wei­te. Stel­le sicher, dass du dei­ne Social Media-Sei­ten auf dem neu­es­ten Stand hältst und ver­fol­ge die Kom­men­ta­re dazu, was du hin­zu­fü­gen oder ent­fer­nen kannst.

Enga­ge­ment ist eben­falls wich­tig und kann erreicht wer­den, indem du auf jeden Kom­men­tar ant­wor­test, den du erhältst. Gehe auf nega­ti­ve Bewer­tun­gen ein, aber lösche sie nicht. Auf die­se Wei­se kön­nen zukünf­ti­ge Kun­den sehen, dass du pro­ak­tiv bist und dei­ne Kun­den zuhörst.

5. Rabatte und Gutscheine 

Dein Woo­Com­mer­ce-Shop kann durch das Anbie­ten von Rabat­ten und Cou­pons wei­ter auf­ge­wer­tet wer­den. Dies ist eine ein­fa­che Stra­te­gie, mit der du dein Geschäft aus­bau­en kannst, indem du dei­nen Kun­den gegen­über guten Wil­len zeigst.

Die­se Stra­te­gie geht Hand in Hand mit Dring­lich­keits­ban­nern. Du könn­test für einen begrenz­ten Zeit­raum Rabat­te auf Groß­ein­käu­fe, Pake­te oder den Preis anbie­ten. Kun­den freu­en sich, wenn sie bei ihren Ein­käu­fen spa­ren kön­nen, und keh­ren wahr­schein­lich zu dei­nem Geschäft zurück, wenn sie häu­fig Rabat­te erhalten.

Gut­schei­ne sind fan­tas­tisch für Erst­käu­fer, die dein Pro­dukt aus­pro­bie­ren möch­ten. Du kannst dei­ne Rabat­te mit einem Ange­bot für ein kos­ten­lo­ses Mus­ter kom­bi­nie­ren, das mit den Pro­duk­ten zu tun hat, die dei­ne Kun­den häu­fig kaufen.

Das wären Pro­duk­te, die häu­fig zusam­men ver­wen­det wer­den. Auf die­se Wei­se kann dein Kun­de bei sei­ner Rück­kehr mehr als ein Pro­dukt kau­fen. Das Anbie­ten von Rabat­ten ist eine Mög­lich­keit, dein Pro­dukt bekannt zu machen, das zum Ver­kaufs­schla­ger des Monats wer­den kann.

6. Sende E‑Mails für verlassene Warenkörbe

Neben der Per­so­na­li­sie­rung von Woo­Com­mer­ce-E-Mails kann auch das Ver­sen­den einer E‑Mail, um einen poten­zi­el­len Kun­den an sei­nen ver­las­se­nen Waren­korb zu erin­nern, Wun­der bewir­ken. Du hast die Mög­lich­keit, den Besu­cher in einen Kun­den zu verwandeln.

Die E‑Mails soll­ten krea­tiv und nicht spam­mig sein. Es kann mehr als eine E‑Mail nötig sein, um den Kun­den dazu zu brin­gen, zu sei­nem Ein­kaufs­wa­gen zurück­zu­keh­ren, aber das Hin­zu­fü­gen eines Rabatts kann ihn dazu brin­gen. Stel­le sicher, dass du den Besu­cher dar­an erin­nerst, war­um es sich lohnt, die­ses Pro­dukt zu kaufen.

Woo­Com­mer­ce ver­fügt über Tools, mit denen du Kun­den dazu brin­gen kannst, zu ihrem ver­las­se­nen Waren­korb zurück­zu­keh­ren. Viel­leicht kannst du sie fra­gen, war­um der Ein­kauf nicht abge­schlos­sen wurde.

Auf die­se Wei­se erhältst du einen Ein­blick in die meis­ten Grün­de, war­um Kun­den ihren Ein­kaufs­wa­gen ver­las­sen. Das ist eine gute Stra­te­gie, die dir dabei hilft, dein Pro­dukt- und Ser­vice­an­ge­bot zu verbessern.

7. Biete kostenlosen Versand an (wenn möglich)

Anstatt Rabat­te und Gut­schei­ne anzu­bie­ten, willst du viel­leicht einen kos­ten­lo­sen Ver­sand anbie­ten. Das wird nicht immer mög­lich sein, aber wenn die Situa­ti­on es erfor­dert, kann es not­wen­dig sein.

Stu­die­re dei­nen Markt und über­prü­fe dei­ne Woo­Com­mer­ce-Sta­tis­ti­ken, z.B. auf abge­bro­che­ne Waren­kör­be. Viel­leicht kauft jemand wegen der hohen Ver­sand­kos­ten nicht.

Du kannst dein Ange­bot mit dem Kauf eines zusätz­li­chen Pro­dukts ver­bin­den. Der kos­ten­lo­se Ver­sand kann auch für Ein­käu­fe ab einem bestimm­ten Betrag gel­ten. Ach­te auf jeden Fall dar­auf, dass dei­ne Mar­ge stimmt.

8. Lege deinen Schwerpunkt auf den Kundenservice

Laut Sta­tis­ta wird die Zahl der E‑Commerce-Nut­zer in Deutsch­land vor­aus­sicht­lich auf 71,4 Mil­lio­nen stei­gen. Die größ­ten Ver­brau­cher nach Alters­grup­pen sind zwi­schen 25 und 44 Jah­ren. Das bedeu­tet, dass mehr Men­schen Zeit mit Online-Ein­käu­fen verbringen.

Der Markt wächst, und um dei­nen Anteil zu hal­ten, musst du dich auf den Kun­den­ser­vice kon­zen­trie­ren. Es ist sehr wich­tig, auf dei­ne Kun­den und deren Bedürf­nis­se ein­zu­ge­hen. Kei­ne Fra­ge oder kein Pro­blem ist zu klein, um behan­delt zu werden.

Kun­den haben vie­le Mög­lich­kei­ten, und wenn sie das Gefühl haben, dass sie nicht gut behan­delt wer­den, wer­den sie bald wei­ter­zie­hen. Die Bin­dung von Kun­den erfor­dert ein hohes Maß an Auf­merk­sam­keit. Ein guter Kun­den­ser­vice führt zu wie­der­keh­ren­den Kun­den und posi­ti­ven Bewertungen.

Fazit

Die Anwen­dung ein­fa­cher Tipps für dei­ne Woo­Com­mer­ce Web­sei­te kann den Umsatz stei­gern und mehr Kun­den anzie­hen. Die Online-Ein­kaufs­bran­che wächst und es ist daher rat­sam, sich einen Platz und einen Anteil am Markt zu sichern.

Eini­ge Tools wer­den dir dabei hel­fen, dich von der Mas­se abzu­he­ben und so für Kun­den attrak­ti­ver zu wer­den. Der E‑Commerce in Deutsch­land boomt und das soll­te auch dein Geschäft tun.

(Bild­quel­le Arti­kel­an­fang: © Preis_​King /Pixabay.com)

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