Seit Anfang Juli gibt es bei Goog­le AdSen­se zwei neue Wer­be­for­men für die meis­ten Publis­her, eine drit­te — Matched Con­tent Ban­ner — steht nur aus­ge­wähl­ten Publis­hern in deren AdSen­se-Account zur Ver­fü­gung. Da ich nicht zu die­sen aus­ge­wähl­ten Publis­hern gehö­re, kann ich in die­sem Arti­kel nur auf die Wer­be­for­men In-Feed-Ads und In-Arti­cle-Ads eingehen.


Bei den neu­en Wer­be­for­men han­delt es sich um Nati­ve Adver­ti­sing, d. h. die Wer­bung passt sich inhalt­lich an das redak­tio­nel­le Umfeld an, sodass die Anzei­gen nur schwer als Wer­bung aus­zu­ma­chen sind und damit noch bes­ser die Auf­merk­sam­keit der User auf sich ziehen.

Die neu­en Anzei­gen sehen hoch­wer­ti­ger aus als die klas­si­schen AdSen­se-Wer­be­blö­cke, las­sen sich im Aus­se­hen an das Design der jewei­li­gen Web­site anpas­sen und sind respon­siv, pas­sen sich also der jewei­li­gen Bild­schirm­grö­ße an.

Die neu­en Wer­be­for­men fin­dest du in dei­nem Goog­le-Adsen­se-Account, wenn du eine neue Wer­be­form anle­gen willst (sie­he Bild unten).

In-Feed-Ads und In-Article-Ads von Google AdSense

In-Feed-Anzeigen

Bei den In-Feed-Anzei­gen han­delt es sich um Anzei­gen und Ban­ner, die sich direkt inner­halb eines Feeds plat­zie­ren las­sen. Die In-Feed-Anzei­ge gibt es in vier ver­schie­de­nen Grundlayouts:

  • Anzei­ge mit Bild ober­halb des Textes
  • Anzei­ge mit Bild links neben Titel und Text
  • Anzei­ge mit Titel oben, Bild links neben Text
  • Rei­ne Textanzeige

In-Feed-Anzeige

In-Feed-Anzei­ge: Bild links mit Titel und Text (Bild­quel­le: Google)

Gestaltung der Anzeige

Je nach­dem, wel­ches Grund­lay­out du wählst, ste­hen dir ver­schie­de­ne Gestal­tungs­op­tio­nen zur Ver­fü­gung. Bei den Anzei­gen mit Bil­dern kannst du

  • eine spe­zi­el­le Schrift­art auswählen.
  • das Bild in sei­ner Aus­rich­tung sowie in sei­nem Grö­ßen­ver­hält­nis fest­le­gen und einen Innen­ab­stand einstellen.
  • den Titel gestal­ten, indem du Titel­län­ge, Schrift­grö­ße, Text­aus­rich­tung, Schrift­schnitt (fett) und Schrift­far­be bestimmst. Auch der Innen­ab­stand kann fest­ge­legt werden.
  • Die glei­chen Ein­stel­lun­gen gel­ten für den Wer­be­text bzw. die Beschreibung.
  • Die URL kannst du eben­falls indi­vi­du­ell anpassen.
  • Beim But­ton las­sen sich Schrift- und Rah­men­far­be ändern.
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Den­ke dar­an, bevor du den Anzei­gen-Code gene­rierst, dem Anzei­gen­block einen Namen zu geben.

Vorteile von In-Feed-Anzeigen

In-Feed-Anzei­gen haben fol­gen­de Vorteile:

  • Sie stei­gern die User­freund­lich­keit von Wer­bung, da die Anzei­gen durch ihre Anpas­sung an das Lay­out der Web­site nicht nega­tiv auffallen.
  • Du kannst dir neue Wer­be­flä­chen für die Mone­ta­ri­sie­rung dei­nes Blogs erschließen.
  • Vor allem für Tablets und Smart­pho­nes ist die­se Wer­be­form opti­mal geeignet.

In-Artice-Ads

Die­se nati­ve Ads wer­den inner­halb von Arti­keln oder Blog­posts ein­ge­bun­den. Im Gegen­satz zu den In-Feed-Ads gibt es kei­ne Gestal­tungs­va­ri­an­ten zum Auswählen.

Die Anzei­ge wird mit Bild in vol­ler Text­brei­te in den Blog­ar­ti­keln ange­zeigt, sie passt sich den unter­schied­li­chen Bild­schirm­grö­ßen opti­mal an.

Gestaltung der Anzeige

  • Bei den Gestal­tungs­ein­stel­lun­gen fin­dest du unter All­ge­mei­ne Optio­nen die Ein­stel­lung vor: Aus­ge­wähl­te Dis­play­netz­werk-Anzei­gen aus­lie­fern — Ja oder Nein. Goog­le emp­fiehlt die Ja- bzw. akti­vier­te Einstellung.
  • Unter dem Punkt Stil kannst Schrift­art, Titel­far­be, Far­be des Wer­be­tex­tes und Hin­ter­grund­far­be der Anzei­ge festlegen.
  • Außer­dem kannst du noch ein Häk­chen bei Von Goog­le opti­mier­te Anzei­gen­de­signs Hast du die­se Opti­on akti­viert, wer­den dei­ne aus­ge­wähl­ten Ein­stel­lun­gen meis­tens ver­wen­det, es sei denn, ande­re Schrift­ar­ten und Far­ben sind effek­ti­ver, dann opti­miert Goog­le dei­ne Anzeige.

Du kannst meh­re­re In-Arti­cle-Anzei­gen in einen Blog­post ein­bin­den, Goog­le emp­fiehlt aber, dass sich zwi­schen den Anzei­gen genü­gend Con­tent befin­det, damit der Blog­ar­ti­kel­le­ser sich nicht von der Wer­bung gestört oder beein­träch­tigt fühlt.

In-Article-Anzeige

In-Arti­cle-Anzei­ge im Goog­le-AdSen­se-Account: Über den klei­nen blau­en Bal­ken rechts kannst du die Sei­ten­brei­te erhö­hen oder ver­rin­gern, um zu sehen, wie sich das Anzei­gen­lay­out dem­entspre­chend anpasst. (Bild­quel­le: Google).

Fazit

Nun hat Nati­ve Adver­ti­sing auch Goog­le erreicht. Die Anzei­gen sehen in den von Goog­le zur Ver­fü­gung gestell­ten Screen­shots sehr har­mo­nisch aus, ich selbst habe bis jetzt noch kei­ne Nati­ve Ad von Goog­le in einem Blog­ar­ti­kel oder Feed ent­deckt. Aller­dings gibt es sie ja noch nicht lange.

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Ich habe vor, die In-Arti­cle-Anzei­ge in mei­nem Blog zu tes­ten. Bin gespannt, wie die Leis­tungs­be­rich­te aus­se­hen werden.