Wäh­rend mei­ner Arti­kel­rei­he über Goog­le Adsen­se habe ich schon meh­re­re Wor­d­Press-Plugins für Goog­le Adsen­se-Anzei­gen vor­ge­stellt, aber alle hat­ten neben ihren Stär­ken auch Schwächen.


Dafür mach­ten eigent­lich alle Plugins bei den Ein­stel­lun­gen dem User kaum grö­ße­re Pro­ble­me, weil sie nicht vie­le Optio­nen boten.

Heu­te stel­le ich den Simp­le Ads Mana­ger vor, ein sehr mäch­ti­ges Wor­d­Press-Plugin für den Ban­ner­ein­satz auf einem Blog. Damit kann man nicht nur Goog­le Adsen­se opti­mal ver­wal­ten und in Arti­kel ein­fü­gen, son­dern auch ande­re Wer­be­ban­ner. Dar­auf gehe ich in die­sem Bei­trag nicht ein, son­dern lege den Schwer­punkt auf das Ein­bin­den von Adsen­se-Wer­be­blö­cken mit­hil­fe von Simp­le Ads Mana­ger (abge­kürzt SAM).

Das Plugin kön­nen Sie auf der offi­zi­el­len Wor­d­Press-Platt­form down­loa­den und auf die übli­che Art und Wei­se auf Ihrem Blog instal­lie­ren und frei­schal­ten. Danach fin­den Sie im Wor­d­Press-Dash­board einen neu­en Bereich mit der Bezeich­nung Ban­ner, wor­un­ter sich die Unter­punk­te Ads Pla­ces, Neu­er Place, Ban­nerzo­nen usw. anschließen.

Google Adsense-Werbebanner anlegen

1. Ads Place anlegen

Anhand der Unter­punk­te im Ver­wal­tungs­be­reich von Ban­ner sieht man schon, dass die­ses Plugin sehr vie­le Funk­tio­na­li­tä­ten mit­bringt und nicht so ein­fach gestrickt ist wie die vie­len ande­ren Adsen­se-Plugins, wo man nur einen Code in ein Feld ein­ge­ben muss und schon wird ein Adsen­se-Wer­be­block am Anfang oder am Ende eines Posts eingeblendet.

Zuerst legt man einen Ads Place (einen Wer­be­platz) an, der nicht nur einen, son­dern auch meh­re­re Ban­ner ent­hal­ten kann. Die­ser wird über Neu­er Place angelegt.

Simple Ads Manager -1

Einem Ads Place ver­ge­ben Sie am bes­ten einen aus­sa­ge­kräf­ti­gen Namen wie die Grö­ße der dar­in ent­hal­te­nen Ban­ner und wo er spä­ter im Blog plat­ziert wird.

Sie kön­nen dem Ads Place noch eine genaue­re Beschrei­bung hin­zu­fü­gen. Wei­ter unten wäh­len Sie unter Ads Place Grö­ße die ent­spre­chen­de Ban­ner­grö­ße aus. Man kann auch benut­zer­de­fi­nier­te Grö­ßen anle­gen, was für Adsen­se jetzt nicht so wich­tig ist.

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Ent­schei­dend ist die fest­ge­leg­te Ads Place Grö­ße für die spä­te­re Ban­ner­ein­blen­dung zwar nicht, son­dern dient mehr der Ori­en­tie­rung und Über­sicht­lich­keit für die spä­te­re Ver­wal­tung der Werbeplätze.

Wich­tig für Adsen­se-Anzei­gen sind noch die Fel­der unter Codes: Hier kön­nen Sie Text oder HTML-Code vor und nach den Anzei­gen ein­fü­gen, bei­spiels­wei­se die Anzei­gen mit dem Hin­weis „Wer­bung“ ver­se­hen oder auch ent­spre­chend im Text aus­rich­ten. Denn meis­tens wer­den Wer­be­blö­cke in den Squa­re-For­ma­ten rechts- bzw. links­bün­dig am Arti­kel­an­fang ausgerichtet.

Damit das auch klappt, muss ent­spre­chen­der Code ein­ge­bun­den wer­den wie bei­spiels­wei­se (div style=“float:right;”) oder (div style=“float:left;”) für die rechts- bzw. links­bün­di­ge Aus­rich­tung. In das zwei­te Feld geben Sie dann den schlie­ßen­den div-Tag ein (/​div). Die run­den Klam­mern erset­zen Sie bit­te durch spit­ze Klammern.

2. Ban­ner anlegen

Im nächs­ten Schritt muss die­ser Wer­be­platz mit einem Ban­ner gefüllt oder belegt wer­den. Dazu kli­cken Sie in der Ads Pla­ces-Über­sicht auf den Link Neu­er Ban­ner (sie­he Bild unten).

Simple Ads Manager - 2

Dann geben Sie dem Ban­ner eine Bezeich­nung. Ich gebe dem Adsen­se-Block noch­mals die Grö­ße als Name mit und die Anzei­gen­ty­pen wie etwa Text, Image oder Text und Image.

Simple Ads Manager - 3

In das Beschrei­bungs­feld kön­nen Sie noch eine nähe­re Beschrei­bung ein­ge­ben. Dar­un­ter schlie­ßen sich drei Regis­ter­kar­ten an. In der ers­ten – Gene­ral – geben Sie unter Code Modus den Code­schnip­sel des in Ihrem Adsen­se-Account gene­rier­ten Adsen­se-Code ein und wäh­len bei Gewich­tung den Wert 10. Die­se Zahl ist ohne­hin nur wich­tig, wenn Sie in einem Wer­be­platz meh­re­re Ban­ner haben und die­se ver­schie­den gewich­ten wol­len. Möch­ten Sie einen Ban­ner dop­pelt so oft anzei­gen wie einen ande­ren, muss die Gewich­tung 2:1 lauten.

Dann kön­nen Sie sich dar­un­ter ent­schei­den, wo die Anzei­ge ein­ge­blen­det wer­den soll, auf allen Sei­ten oder nur auf Sei­ten eines bestimm­ten Typs. Ich wäh­le hier meis­tens ein­zel­ner Arti­kel. Gera­de die­se aus­führ­li­chen Ein­stel­lungs­mög­lich­kei­ten für die Wer­be­ban­ner­ein­blen­dung ist eine gro­ße Stär­ke von SAM. Denn bei den ande­ren vor­ge­stell­ten Adsen­se-Plugins hat­ten Sie dafür kaum oder gar kei­ne Ein­stel­lungs­op­tio­nen. Außer­dem bie­tet SAM noch die Opti­on, den Ban­ner auf spe­zi­fi­schen Sei­ten oder Arti­keln einzublenden.

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Wei­te­re Ein­schrän­kungs­mög­lich­kei­ten für die Wer­be­ban­ner­ein­blen­dung fin­den Sie unter der Regis­ter­kar­te Exten­ded Restric­tions. So kön­nen Sie hier u. a. auch fest­le­gen, unter wel­chen Kate­go­rien die Adsen­se-Anzei­gen nicht ein­ge­blen­det wer­den sol­len. Tes­ten Sie ein­fach die Optio­nen durch, die Sie anwen­den möch­ten und schau­en Sie auch, wie sich die Anzei­ge verhält.

Die drit­te Regis­ter­kar­te ist für Adsen­se-Anzei­gen nicht wich­tig, denn da geht es um finan­zi­el­le Sta­tis­ti­ken für den Ban­ner. Wenn es sich um einen Wer­be­ban­ner eines Kun­den han­delt, las­sen sich hier ver­schie­de­ne Prei­se ein­tra­gen usw.

Hat man alle Ein­ga­ben durch­ge­führt, soll­te man auch nicht ver­ges­sen zu spei­chern (But­ton ganz rechts).

Einbindung des Adsense-Werbeblocks in den Artikel

Nach der Anle­gung des Wer­be­plat­zes und des Ban­ners geht es nun ans Ein­fü­gen. Wer­be­blö­cke in den Text las­sen sich mit SAM sehr ein­fach mit Short­codes ein­bin­den. Jeder Ads Place hat eine ID und die­se wird in den Short­code eingefügt.

Mein eben ange­leg­ter Place hat die ID 1 und ich kann jetzt den Adsen­se-Block mit der Grö­ße 300×250 in einen Blog­ar­ti­kel mit dem Short­code (sam id=”1″ codes=”true”) ein­fü­gen („true“ des­halb, damit der Code, der für die Aus­rich­tung ein­ge­fügt wur­de, auch ange­nom­men wird, die run­den Klam­mern bit­te durch ecki­ge austauschen).

Sie haben mit die­sen Short­codes Ihre Anzei­gen sehr gut unter Kon­trol­le, d. h. Sie kön­nen Ände­run­gen an den Wer­be­plät­zen und ‑ban­nern vor­neh­men und brau­chen an den Short­codes nichts wei­ter zu ändern.

Auf die­se Art und Wei­se haben Sie die Mög­lich­keit, wei­te­re Adsen­se-Wer­be­ban­ner unter­schied­li­cher Grö­ße und Art (wie Adsen­se Link­blö­cke) in Ihren Blog ein­zu­bin­den und zu verwalten.

Und auch in die Side­bar kön­nen Sie mit­hil­fe von SAM Adsen­se ein­fach ein­fü­gen, denn das Plugin stellt ein Wid­get mit dem Namen Ads Place zur Ver­fü­gung, wo Sie ein­fach den jewei­li­gen Ads Namen aus­wäh­len und damit in der Side­bar anzeigen.

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Im Edi­tor fin­den Sie zudem ein neu­es Icon für den SAM. Rechts neben dem Icon ist ein klei­ner Pfeil und wenn Sie dar­auf kli­cken, öff­nen sich im Drop­down-Menü ver­schie­de­ne Aus­wahl­mög­lich­kei­ten. Mit Insert Ads Place fügen Sie einen neu­en Wer­be­platz in Ihre Sei­te ein, mit Insert Sin­gle Ad eine ein­zel­ne Werbeanzeige.

Fazit

Wer sei­ne Adsen­se-Anzei­gen gezielt auf bestimm­ten Sei­ten, Arti­keln und Kate­go­rien ein­set­zen oder aus­schlie­ßen, ver­schie­de­ne Blö­cke (man kann ja in einen Arti­kel bis zu drei ein­fü­gen) ein­bin­den möch­te und die Ver­wal­tung über­sicht­lich gestal­ten will, der ist mit Simp­le Ads Mana­ger sehr gut beraten.

Das Plugin kann ja noch viel mehr, was auch heißt, dass man sich schon etwas mit den ein­zel­nen Funk­tio­na­li­tä­ten von SAM beschäf­ti­gen muss, will man noch ande­re Ban­ner, Ban­ner­ro­ta­to­ren usw. ein­set­zen. Aber es lohnt sich. Was die­ses Plugin kann, haben ande­re Plugins wirk­lich nicht drauf.

Lei­der gibt es kei­ne zufrie­den­stel­len­de deut­sche Über­set­zung, die einem die Ein­ar­bei­tung leich­ter macht.