Vie­le Men­schen in Deutsch­land haben ange­sichts der Kli­ma­er­wär­mung und vie­ler ande­rer Umwelt­pro­ble­me in den letz­ten Jah­ren ein ande­res Umwelt­be­wusst­sein ent­wi­ckelt.


Das gro­ße The­ma heißt Nach­hal­tig­keit. Das gilt auch fürs Geld ver­die­nen. Ein gesi­cher­tes Ein­kom­men zu ver­die­nen, um sein Leben ver­nünf­tig bestrei­ten zu kön­nen, ist not­wen­dig. Jedoch nicht auf Kos­ten der Umwelt und zu Las­ten künf­ti­ger Genera­tio­nen.

Aus die­sem Grund teilt ein gro­ßer Teil ange­hen­der Selb­stän­di­ger die­se Ansicht. Mit tat­säch­lich nach­hal­ti­gen Geschäfts­ideen ist das jedoch so eine Sache.

Schließ­lich müs­sen auch genü­gend Kun­den den Nach­hal­tig­keits­ge­dan­ken mit­tra­gen, damit das Geschäft zu einem Erfolg wird. Hier daher ein paar Ideen, wie sich unter dem Gesichts­punkt der Nach­hal­tig­keit und Umwelt­ver­träg­lich­keit online Geld ver­die­nen lässt.

Nachhaltiger Shoppen — Weniger Einweg, Plastik und CO2

Wenn man beim Ein­kau­fen an weni­ger Plas­tik bezie­hungs­wei­se Ein­weg denkt, schie­ßen einem als Ers­tes die Lebens­mit­tel und deren Ver­pa­ckun­gen in den Kopf.

Klar ist, dass regio­na­le Pro­duk­te eine bes­se­re CO2-Bilanz haben und die ört­li­chen Her­stel­ler stär­ken. Es muss auch nicht jede Toma­te in Plas­tik­fo­lie ein­ge­wi­ckelt sein. Becher aus Plas­tik oder Plas­tik­stroh­hal­me für die nächs­te Par­ty gehen dar­über hin­aus gar nicht. Soweit so gut.

Wich­tig wäre aber auch, dass die Küchen­uten­si­li­en und ande­re klei­ne und gro­ße Hel­fer im Haus­halt aus nach­hal­ti­gen und lang­le­bi­gen Mate­ria­li­en sind. Der Salz­streu­er, Stroh­hal­me oder die Brot­do­se für die Arbeit oder für die Schu­le müs­sen nicht aus Plas­tik sein.

Ful­ly­Fresh zum Bei­spiel bie­tet Pro­duk­te für die Küche und den Haus­halt aus Edel­stahl an, die garan­tiert nicht so schnell kaputt gehen, also eine lan­ge Lebens­dau­er haben und in jedem Fall umwelt­scho­nend und recy­cel­bar sind.

Es han­delt sich, wie aus dem Unter­neh­men zu hören war, um eine sehr erfolg­rei­che Geschäfts­idee mit einem erheb­li­chen Wachs­tums­po­ten­zi­al.

Sharing-Dienste

Der Sharing-Gedan­ke ist nun wirk­lich nicht neu. Vie­le Men­schen ver­zich­ten zum Bei­spiel schon seit lan­gem dar­auf, sich ein eige­nes Auto oder Moped anzu­schaf­fen und mie­ten nur dann eines bei einem Car-Sharing-Dienst­leis­ter, wenn sie wirk­lich eins brau­chen.

Das spart letzt­lich Geld und der Umwelt wird auch genü­ge getan, da vie­le unnö­ti­ge Fahr­we­ge mit dem Fahr­rad zurück­ge­legt wer­den kön­nen.

Das Sharing von Pro­duk­ten oder Dienst­leis­tun­gen lässt sich aber auch auf vie­le ande­re Berei­che aus­wei­ten, etwa aufs Woh­nen, in den Urlaub fah­ren, Werk­zeu­ge, Fahr­rä­der, Klei­der und sogar aufs Essen, in dem über­schüs­si­ge Lebens­mit­tel mit ande­ren geteilt wer­den.

Einen regio­na­len Sharing-Dienst auf­zu­bau­en erfor­dert dank Social Media, anders als man­cher viel­leicht den­ken mag, viel weni­ger Inves­ti­tio­nen als vie­le ande­re Geschäfts­mo­del­le. Viel wich­ti­ger ist es, dass Grün­der Kun­den für ihren Dienst begeis­tern kön­nen.

CO2 Ausgleichszahlungen

Wer in den Urlaub fährt, hin­ter­lässt viel­fach einen viel zu gro­ßen CO2-Abdruck. Aus einem Kilo Kero­sin wer­den durch die Ver­bren­nung letzt­lich 3 Kilo CO2, die beim Flie­gen in die Luft gebla­sen wer­den. Ähn­lich kata­stro­phal sieht die Umwelt­bi­lanz bei Kreuz­fahr­ten aus.

Auch Bus­fahr­ten, Hotel­über­nach­tun­gen oder Ver­an­stal­tun­gen leis­ten einen CO2 Ein­trag in die Umwelt. Manch­mal geht es jedoch nicht ohne Flug. Nach einem hart durch­ge­ar­bei­te­ten Jahr wol­len vie­le ein­fach nur in den Urlaub fah­ren oder flie­gen.

Falls jedoch wegen der Umwelt ein schlech­tes Gewis­sen plagt, gibt es die Mög­lich­keit, eine Aus­gleichs­zah­lung für den CO2-Aus­stoß zu leis­ten. Mit dem Geld wer­den dann Umwelt­pro­jek­te finan­ziert. Das kön­nen Pro­jek­te zur Ver­bes­se­rung der Ener­gie­ef­fi­zi­enz, Inves­ti­tio­nen in Solar‑, Wind- oder Was­ser­kraft oder auch Maß­nah­men zur Umwelt­bil­dung sein.

Da es noch sehr weni­ge CO2-Aus­gleichs­diens­te gibt und es sich auf­grund des sich wan­deln­den Bewusst­seins der Men­schen um einen Wachs­tums­markt han­delt, könn­te auch ein CO2-Aus­gleichs­dienst eine Idee für eine nach­hal­ti­ge Geschäfts­idee sein.

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