Wer auf der Suche nach Neben­ver­dienst­mög­lich­kei­ten online ist und selbst kei­ne eige­ne Web­site besitzt, mit deren Hil­fe er Ein­nah­men erzie­len kann, wird nicht so schnell fün­dig und eine rich­tig gute Ver­dienst­mög­lich­keit wird er auch nicht fin­den.


Den­noch kann man auch im Inter­net inter­es­san­te Neben­be­schäf­ti­gun­gen fin­den, für die man kei­ne gro­ße Qua­li­fi­ka­ti­on benö­tigt, z. B. auf der Crowd­sour­cing-Platt­form Click­wor­ker.

Definition von Crowdsourcing

Mit Sicher­heit hat der eine oder ande­re das Wort Crowd­sour­cing schon mal gehört, konn­te aber damit nicht all­zu viel anfan­gen.

Unter Crowd­sour­cing ist die Aus­la­ge­rung (Out­sour­cing) inter­ner Teil­auf­ga­ben an eine Grup­pe (Crowd) von frei­wil­li­gen Usern im Inter­net zu ver­ste­hen. In dem Wort Crowd­sour­cing sind die Begrif­fe Crowd und Out­sour­cing zu einer neu­en Voka­bel ver­bun­den wor­den.

Zum ers­ten Mal tauch­te der Begriff in einem Arti­kel über Crowd­sour­cing (Titel: The rise of crowd­sour­cing) von dem ame­ri­ka­ni­schen Jour­na­lis­ten Jeff Howe im Jahr 2006 auf.

Crowdsourcing-Tätigkeiten

Zu den übli­chen Crowd­sour­cing-Auf­ga­ben oder ‑Tätig­kei­ten gehö­ren das Ver­fas­sen von unter­schied­li­chen Text­ar­ten wie bei­spiels­wei­se SEO-Tex­te, Pro­dukt­be­schrei­bun­gen, Lexi­ka- und Glos­sar­tex­te, Rat­ge­ber­tex­te, Blog­posts oder Über­set­zun­gen, Web­re­cher­che sowie Pro­dukt- und Bild-Kate­go­ri­sie­rung bzw. ‑Ver­schlag­wor­tung.

Dar­über hin­aus gibt es auch noch indi­vi­du­el­le Lösun­gen, die je nach Auf­trag­ge­ber unter­schied­lich aus­fal­len kön­nen. Haupt­sa­che, die Auf­ga­ben las­sen sich von meh­re­ren Usern ein­fach und effek­tiv durch­füh­ren.

Registrierung als “Crowdsourcer” auf Clickworker

Vor allem Text- und Web­re­cher­che-Arbei­ten bie­tet die Platt­form Click­wor­ker an, aber nicht nur. Wer sich mit sol­chen Tätig­kei­ten neben­her ein paar Euros hin­zu­ver­die­nen will, der kann sich bei Click­wor­ker kos­ten­los regis­trie­ren und sein Pro­fil aus­fül­len.

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Auf der inter­na­tio­nal agie­ren­den Platt­form Click­wor­ker sind mitt­ler­wei­le über 460.000 Click­wor­ker aus mehr als 130 Län­dern ein­ge­tra­gen.

Nach der Regis­trie­rung und der Aus­wer­tung des User­pro­fils fin­det man im Dash­board Auf­ga­ben vor , die man als User durch­füh­ren kann, aber nicht muss: Einen Zwang, die auf­ge­führ­ten Tätig­kei­ten abzu­ar­bei­ten, besteht nicht.

Ich habe mich vor eini­ger Zeit selbst auf Click­wor­ker als User regis­triert, ein­fach um zu sehen, wie die ein­ge­stell­ten Auf­ga­ben aus­se­hen und wie sie auch ver­gü­tet wer­den.

Die Auf­trä­ge wer­den in Schwie­rig­keits­gra­den ein­ge­stuft, je leich­ter die Auf­ga­be, des­to nied­ri­ger die Ver­gü­tung, die oft im ein­stel­li­gen Cent­be­reich liegt. Bei den meis­ten Auf­ga­ben fin­det man auch eine Anlei­tung, die einem erläu­tert, wie man die Tätig­keit genau in ein­zel­nen Schrit­ten aus­füh­ren soll und es wird ein Zeit­li­mit für die Auf­ga­be ange­ge­ben.

Qualifikationen für Zuteilung der Aufgaben wichtig

Wer bes­ser ver­gü­te­te Auf­ga­ben erhal­ten will, soll­te daher sein Pro­fil so aus­führ­lich wie mög­lich aus­fül­len, sei­ne Qua­li­fi­ka­tio­nen ein­tra­gen und auch Arbeits­pro­ben in Form von ver­schie­de­nen Text­ar­ten (Blog­post, Über­set­zung, Rat­ge­ber­text usw.) abge­ben. Dann kann der Platt­form­be­trei­ber die User­leis­tun­gen deut­lich bes­ser ein­stu­fen.

Geben Sie auf den ande­ren Regis­ter­kar­ten Ihres Pro­fils Ihre Fremd­spra­chen­kennt­nis­se, Ihre Fähig­kei­ten hin­sicht­lich Tex­ter­stel­lung und Über­set­zung (ein­schließ­lich erwor­be­ner Zer­ti­fi­ka­te) an und fül­len Sie die Hob­by-Regis­ter­kar­te aus, damit Click­wor­ker weiß, in wel­chen The­men­ge­bie­ten Sie über ent­spre­chen­des Wis­sen ver­fü­gen.

Ansons­ten wer­den Sie kei­ne loh­nens­wer­te Arbeits­auf­trä­ge in Ihrem Dash­board vor­fin­den. Ich selbst habe mir die Mühe nicht gemacht und die erfor­der­li­chen Anga­ben für hoch­wer­ti­ge­re Arbeits­auf­trä­ge nicht aus­ge­füllt. Daher ste­hen in mei­nem Account nur simp­le Auf­ga­ben mit Mini­ver­gü­tung.

Interne Qualifikationen von Clickworker

Click­wor­ker selbst bie­tet sei­nen Usern Qua­li­fi­ka­tio­nen an, die unter­teilt sind in Basis-Qua­li­fi­ka­tio­nen und Pro­jekt-Qua­li­fi­ka­tio­nen, die für bestimm­te Auf­trä­ge vor­aus­ge­setzt wer­den.

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Um die Auf­ga­ben und Qua­li­fi­ka­tio­nen auf Click­wor­ker zu absol­vie­ren, soll­ten Sie über gute Eng­lisch­kennt­nis­se ver­fü­gen, zumin­dest soll­ten Sie eng­li­sche Tex­te gut ver­ste­hen kön­nen, denn die Auf­ga­ben­an­lei­tun­gen und die Info­tex­te zu den Qua­li­fi­zie­run­gen sind in Eng­lisch ver­fasst. Wer also die­se Spra­che nicht grund­le­gend beherrscht, wird Schwie­rig­kei­ten bekom­men, man­che Auf­ga­ben auf Click­wor­ker durch­zu­füh­ren.

Fazit

Für alle, die gut schrei­ben kön­nen und über über­durch­schnitt­li­ches Wis­sen in man­chen The­men­ge­bie­ten ver­fü­gen — sei es im Bereich Tech­nik, Gesund­heit, Rei­sen, Sport, Inter­net, Wis­sen­schaft sowie ande­ren Berei­chen — ist die Platt­form Click­wor­ker mit Sicher­heit eine Opti­on, um neben­be­ruf­lich tätig zu sein und Neben­ein­nah­men zu erzie­len.

Aller­dings soll­te man sich die Mühe machen und Arbeits­pro­ben abge­ben, auch wenn dies Zeit­auf­wand und zusätz­li­che Arbeit bedeu­tet.

Außer­dem kom­men die Auf­trä­ge unre­gel­mä­ßig ins Dash­board, d. h. mal lie­gen genü­gend Auf­ga­ben vor, mal hat kei­ne Auf­ga­ben zum Aus­füh­ren.