Geld verdienen mit dem Verkauf von digitalen Produkten: Vorstellung von elopage


Das Erstellen und Verkaufen von digitalen Produkten ist nach wie vor ein großer Trend im Internet. Während die Erstellung von Ebooks, Videos & Co. für viele Webworker hauptsächlich mit erhöhtem Zeitaufwand verbunden ist,  ist der rechtlich korrekte Verkauf ein größeres Problem.

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Denn seit 2014 wird der Verkauf von virtuellen Produkten an private Endkunden im EU-Ausland mit dem Mehrwertsteuersatz des Bestimmungslandes belegt. Und innerhalb der EU gibt es zahlreiche verschiedene Mehrwertsteuersätze, die Spannen reichen von 15 bis 25 Prozent.

Außerdem verursacht die Gestaltung einer ansprechenden Verkaufsseite für ein digitales Produkt wiederum großen Zeitaufwand.

Mit elopage schnell und rechtssicher digitale Produkte verkaufen

Diese Hindernisse nimmt der noch junge Online-Service elopage der elopay GmbH aus Berlin den Verkäufern von digitalem Content ab, seien es nun Ebooks, Fotos, Videos, Software usw. Denn mit dem Shop-System für digitalen Content geht es sehr einfach, eine Verkaufsseite anzulegen und diese über einen Verkaufsbutton mit seinem Blog zu verbinden.

Da ich selbst auf der Suche nach einer solchen Lösung war, habe ich elopage getestet.

Ein Ebook auf elopage einstellen und verkaufen

Bevor du dein/e Produkt/e auf elopage verkaufen kannst, um online Geld verdienen zu können,  steht der Anmeldeprozess für dein Geschäftskonto auf elopage bevor, der in drei Schritten abläuft:

In Schritt 1 gibst du deine Anmeldedaten ein, wie Passwort, E-Mail-Adresse, Vor- und Nachname und Firmenname, falls du ein Gewerbe betreibst.

Ganz oben im Formular legst du deine persönliche elopage-URL fest. Am besten passt da aus meiner Sicht dein Name oder dein Firmenname. Aber auch andere Bezeichnungen wie  ein Produktname, ein Fantasiename oder eine aussagekräftige Keyword-Kombination, die Bezug zu deinen Produkten nimmt, sind möglich.

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In den Schritten zwei und drei sind weitere Angaben zum Geschäft und zum Kontoinhaber einzutragen. Danach musst du nur noch den Verifizierungslink in einer Mail anklicken und schon kannst du dich in elopage einloggen.

Der Verwaltungsbereich ist sehr übersichtlich gehalten mit den Bereichen Profil, Produktgruppe erstellen und neues Produkt hinzufügen.

Damit du digitale Produkte verkaufen kannst, solltest du zuerst dein Profil vollständig anlegen. Dazu gehören im Bereich Rechtliche Informationen das Hochladen deines Gewerbescheines oder ein Handelsregisterauszug, juristische Personen sollten den Gesellschaftervertrag als PDF hochladen.

Und dein Personalausweis (Vorder- und Rückseite), falls du der Zeichnungsberechtigte bist, muss hochgeladen werden. Erst wenn diese Angaben vollständig vorliegen, wird dein Account in den nächsten 48 Stunden überprüft und freigeschaltet.

Der Service von elopage kann aber auch ohne diese Uploads verwendet werden. Dann sind allerdings die Umsätze auf 250 € im Monat limitiert.

Unter Öffentliche Informationen kannst du deine Social-Media-Profile eintragen, ein Bild von dir hochladen und einen kleinen Text über deine elopage einfügen.

Planst du eine Ebook-Reihe oder Videoplaylist zu verkaufen, dann startest du am besten über den Punkt Produktgruppe erstellen, ansonsten legst du ein neues Produkt über Neues Produkt hinzufügen an. So bin ich auch vorgegangen.

Bevor du diesen Schritt durchführst, solltest du schon dein Ebook als PDF umgewandelt sowie einen informativen Verkaufstext und Grafiken für dein Ebook erstellt haben. Dann geht alles ganz schnell.

Wähle deine Produktkategorie „Ebooks“ aus, vergebe einen Titel für dein Produkt und trage in das entsprechende Feld deinen Bruttoverkaufspreis ein.

In das Feld darunter kommt die Produktbeschreibung, die du auch noch formatieren kannst. Ich habe der Schnelligkeit halber nur Blindtext verwendet. In das Feld kannst du auch einen Anhang einfügen, z. B. eine Leseprobe von deinem Ebook.

Rechts kannst du Bilder hochladen und auch Videos von YouTube oder Vimeo einbinden.

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Willst du, dass das Produkt nicht im Shop gelistet oder bei Google indexiert wird, dann setze ganz unten ein Häkchen.

Über Weiter kommst du zum nächsten Schritt, wo du deine PDF-Datei hochladen kannst, die Datei, die später die Kunden nach dem Kauf erhalten sollen.

Nach dem Abspeichern gelangst du sozusagen zur Abschlussseite, die dir links deine elopage-Verkaufsseite anzeigt und rechts deinen Verkaufslink, den du auf den sozialen Netzwerken posten kannst.

So kann z. B. ein Fotograf seinen elopage-Shop-Link in seine Profil-Biografie von Instagram einfügen und damit allen Usern, die dort seinen Fotos folgen, die Möglichkeit zum Kaufen geben. Oder er postet seinen Verkaufslink auf seinem Facebook-Profil oder seiner Facebook-Fanpage mitsamt interessantem Textaufreißer und ansprechendem Bild. Da man über den Link direkt auf die Produktseite mit dem Kaufen-Button gelangt, ist elopage sehr gut für Social Commerce geeignet.

Nun wieder zurück zum Erstellen der Verkaufsseite auf elopage: Jetzt steht noch die Wahl des Shopbuttons aus, den du auf deinem Blog einbinden kannst. Nach der Auswahl wird dir ein Codeschnipsel geliefert, den du nur noch in den Blog an die gewünschte Stelle einfügen musst.

Wenn du deinen Button farblich und grafisch individualisieren willst, findest du unterhalb des Codes einen Link, der dich zu der Badges-erstellen-Seite führt. Dort kannst du verschiedene grafische Darstellungen für deinen Verkaufshinweis auswählen, auch mit deinem Profilbild, und andere Farben für die Anzeige auswählen. Den angepassten Code findest du auch vor.

Hast du schließlich dein erstes Produkt angelegt, findest du es unter dem Menüpunkt Produkte aufgelistet. Anpassungen kannst du nachträglich immer noch vornehmen.

Das war es auch schon. Der ganze Prozess dauert nicht viel länger als 10 Minuten, wenn du Texte, Bilder und Download-Datei vorliegen hast.

Transaktionen, Auszahlen, Einstellungen

Damit Verkäufe dir gutgeschrieben und auch ausgezahlt werden können, sind unter deinem Profilfoto rechts im Verwaltungsbereich noch ein paar Vervollständigungen nötig.

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Unter Auszahlen gibst du einen Mindestauszahlungsbetrag an und trägst deine Bankdaten (IBAN und BIC) ein.

Unter Einstellungen kannst du dein Bankkonto hinzufügen und elopage mit deinem PayPal-Konto verknüpfen.

Unter Transaktionen kannst du dir die Verkäufe anschauen, du kannst sie nach Datum, Bezahlmethode und Zahlungen/Auszahlungen filtern und sie als PDF herunterladen.

Weitere Informationen zu elopage und seinem Service

Um die unterschiedlichen Mehrwertsteuersätze brauchst du dich nicht weiter zu kümmern, denn elopage berechnet je nach Kaufland den richtigen Steuersatz. Und auch die AGB, die Widerrufsbelehrung, das Impressum und der Kundendienst sind für alle nutzbar. Wer eigene Rechtstexte verwenden will, sollte sich mit dem Support von elopage in Verbindung setzen. Generell ist dies zu realisieren.

Die Kunden können mit VISA, Mastercard und PayPal bezahlen. Die Nutzung von elopage kostet den User nichts, erst beim Verkauf eines Produkts berechnet elopage 5 Prozent vom Verkaufspreis plus 25 Cent. Es gibt keine Download-Limits oder anderen versteckten Kosten.

Die Datenübergabe nach dem Verkauf erfolgt verschlüsselt.

Und so sieht eine Verkaufsseite auf elopage aus:

Fazit:

Der Shopservice für digitale Produkte von elopage macht auf mich einen sehr guten und verlässlichen Eindruck. Die Bedienung ist ganz einfach und ein Produkt in sehr kurzer Zeit online gestellt. Da ich demnächst auch ein Ebook verkaufen will, werde ich diesen Dienst höchstwahrscheinlich dafür nutzen.

P.S. Was die Gestaltung meiner Testverkaufsseite angeht, da gefällt mir die Grafikdarstellung nicht, aber da hätte ich ein größeres Bild in quadratischem Format wählen sollen (wie siehe oben auf dem Bild der Beispiel-Verkaufsseite). Wem dies bei seiner Seitenerstellung auch nicht zusagt, muss einfach mit den Bildern etwas experimentieren, bis das Aussehen optimal ist.

2 Kommentare

  1. Ralf Heidenreich 19. April 2017 um 20:17 Uhr

    Hallo Susanne Braun, ich habe Deinen Artikel gelesen. Ich habe leider von elopage noch nie was gehört.
    Da der artikel schon etwas älter ist, ist die Frage, ob es diesen Dienst oder besser Verkaufsportal noch gibt.
    Ich denke auch, das die wenigsten Leute ein eigenes Produkt erstellen wollen. Eher ist für die meisten Menschen
    das Affiliatemarketing oder Empfehlungsmarketing interessant, glaube ich.
    Ich finde auch, das man beim Start eines Onlinebusiness einen Mentor benötigt.
    Wie war das denn bei Dir so? Hattest Du einen Mentor? Oder hast du Dir dein umfangreiches Wissen
    selber beigebracht?
    Denn dein Blog hat eine Menge guten Content inne. Sehr gut .
    Freundliche Grüße
    Ralf Heidenreich

  2. Susanne Braun 20. April 2017 um 13:48 Uhr

    Hallo Ralf,
    elopage gibt es immer noch. Und so wie es aussieht, nutzen recht viele User diesen Dienst, um ihre digitalen Produkte wie Ebooks, Fotos und Videokurse zu verkaufen. Das System ist leicht verständlich, wahrscheinlich wird elopage deshalb so ausgiebig genutzt.
    Ja, Einsteiger ins Online-Marketing oder ins kleine Online-Business versuchen sich meist mit Affiliate-Marketing, aber auch das hat seine Tücken, wenn es nur oberflächlich betrieben wird und man sich darin nicht gut auskennt. Ich habe mir das Wissen, was ich hier für meinen Blog benötige, selbst beigebracht.

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