Der Hos­ter ist gewählt, der Blog steht und die ers­ten Besu­cher tum­meln sich auf der Sei­te.


Der nächs­te logi­sche Schritt wäre, die Sei­te mit Wer­bung aus­zu­stat­ten, damit dann auch der eine oder ande­re Euro aus dem Blog gene­riert wer­den kann. Hier­für bie­ten sich Affi­lia­te-Netz­wer­ke an. Doch die Viel­zahl der Anbie­ter macht es nicht ganz ein­fach als Blog-Betrei­ber den Über­blick zu behal­ten.

Daher möch­te ich Euch hier ein noch jun­ges Affi­lia­te-Por­tal vor­stel­len, auf das ich vor kur­zem gesto­ßen bin: Das Online-Job­por­tal mons​ter​.de ist näm­lich auf die Idee gekom­men, zusam­men mit der Frank­fur­ter Online-Agen­tur Com­wrap ein eige­nes Affi­lia­te-Part­ner­pro­gramm in die Wege zu lei­ten.

Besonderheiten des Affiliate-Programms von mons​ter​.de

Über die­ses Por­tal wen­det sich mons­ter direkt an Blog­ger, die dar­an inter­es­siert sind, gegen Bezah­lung ver­schie­de­ne Stel­len­an­ge­bo­te in Form von Wer­be­ban­nern auf Ihren Sei­ten ein­zu­bin­den. Mons­ter tritt somit also als Mer­chant und Anbie­ter in einem auf.

Startseite Affiliate-Programm von monster.de

Dadurch, dass mons­ter der ein­zi­ge Mer­chant ist, hat man zwar nicht die Wahl zwi­schen ver­schie­de­nen Kam­pa­gnen diver­ser Anbie­ter, da sich die Stel­len­an­ge­bo­te jedoch auf ein­zel­ne Berufs­fel­der beschrän­ken las­sen, kann man die Ban­ner­in­hal­te trotz­dem gut der Ziel­grup­pe des eige­nen Blogs anpas­sen. Momen­tan kann man zwi­schen knapp 20 ver­schie­de­nen Berufs­grup­pen wäh­len.

Mons­ter bie­tet eine rei­ne CPC-Ver­gü­tung an. Der Affi­lia­te wird also pro Click auf das App­let bezahlt. Die pro-Click-Ver­gü­tung ist dabei in 3 ver­schie­de­ne Stu­fen ein­ge­teilt. So kann man ent­we­der 10, 15 oder 20 Cent pro Click ver­die­nen. Damit ist die Ver­gü­tung deut­lich höher als die durch­schnitt­li­che AdSen­se-Ver­gü­tung. Die Ein­tei­lung in die jewei­li­ge Ver­gü­tungs­stu­fe macht mons­ter bzw. Com­wrap, die als Ver­trags­part­ner fun­gie­ren, davon abhän­gig, wie vie­le Impres­si­ons die Sei­te vor­zu­wei­sen hat und wie hoch der Page Rank ist.

Vorteile für Publisher

Da qua­si nur eine Kam­pa­gne über das Por­tal abge­wi­ckelt wird, kann die­se indi­vi­du­el­ler betreut wer­den. Das ist auch ein Vor­teil für den Publis­her, da er nicht aus einer Viel­zahl von Kam­pa­gnen­an­ge­bo­ten aus­wäh­len muss und somit auch die Lauf­zei­ten der jewei­li­gen Kam­pa­gnen nicht per­ma­nent im Blick behal­ten muss.

Mons­ter soll­te also noch direk­ter am Erfolg der Publis­her inter­es­siert sein. Das äußert sich auch dar­in, dass mons­ter in enger Abstim­mung mit den Publis­hern die Sei­te wei­ter ent­wi­ckeln möch­te. Dem Feed­back des ein­zel­nen Publis­hers soll­te somit noch mehr Gewicht zukom­men, als das in gro­ßen Affi­lia­te-Por­ta­len der Fall ist.

Benutzung des Backends

Nach­dem man den unkom­pli­zier­ten Regis­trie­rungs­vor­gang abge­schlos­sen hat, lan­det man im Backend, das auf das Nötigs­te beschränkt ist. Hier wird zunächst ein Über­blick über die ange­leg­ten App­lets gelie­fert.

Backend Affiliate-Programm von monster.de

Unter dem Rei­ter „Sta­tis­tik“ fin­det man die Aus­wer­tungs­er­geb­nis­se der jewei­li­gen App­lets. Erfasst wer­den Impres­si­ons und die Clicks auf das App­let. Dane­ben wird hier auch gleich die CTR und unter „Value“ auch das bis­her ver­dien­te Geld mit aus­ge­ge­ben, damit man die Erfolgs­quo­te des App­lets auf einen Blick erfas­sen kann.

Ent­schei­det man sich nun ein App­let anzu­le­gen, so klickt man ein­fach in der Kopf­zei­le auf „App­let erstel­len“. Auf der sich nun öff­nen­den Sei­te hat man die Mög­lich­keit, via Drop-Down-Menü eines der ver­schie­de­nen For­ma­te aus­zu­wäh­len. Momen­tan ist die Aus­wahl hier noch auf vier ver­schie­de­ne For­ma­te beschränkt. Mons­ter weist jedoch dar­auf hin, dass die Lis­te der vor­han­de­nen Wer­be­mit­tel ger­ne auf Wunsch der Publis­her ver­grö­ßert wer­den kann.

Hat man sich für ein App­let-For­mat ent­schie­den, kann man auch farb­lich zwi­schen vier Vari­an­ten wäh­len, um die Anzei­ge dem Design des eige­nen Blogs anzu­pas­sen. Außer­dem lässt sich per Drop-Down die Berufs­grup­pe wäh­len, der die Stel­len­an­ge­bo­te ent­spre­chen sol­len. Das ist wohl das wich­tigs­te Tool, um ziel­grup­pen­ge­recht wer­ben zu kön­nen.

Nach Abschluss der Aus­wahl wird das App­let ange­legt. Das App­let muss nun noch von einem Mit­ar­bei­ter frei­ge­schal­tet wer­den. Anschlie­ßend lässt sich das App­let in Form eines HTML-Snip­pets abru­fen und kann dann auf der Sei­te ein­ge­bun­den wer­den.

Fazit

Das Affi­lia­te-Pro­gramm von mons­ter macht einen soli­den Ein­druck und scheint somit eine inter­es­san­te Alter­na­ti­ve zu den sons­ti­gen Anbie­tern zu sein.

Das Backend ist über­sicht­lich auf­ge­baut und leicht zu bedie­nen und auch die Wer­be­mit­tel sind ver­nünf­tig auf­ge­macht.

Das CPC-Modell ist viel­leicht nicht die attrak­tivs­te Ver­gü­tungs­me­tho­de. Die Tat­sa­che, dass man rela­tiv viel Geld pro Click ein­nimmt, soll­te die­ses Man­ko aber durch­aus wett­ma­chen.

Die Tat­sa­che, dass mons­ter an der direk­ten Kom­mu­ni­ka­ti­on mit den Publis­hern inter­es­siert ist und die schnel­le Bear­bei­tung von Ände­rungs­wün­schen ver­spricht, spricht eben­so für das Por­tal.