Nach­dem ich in einem ver­gan­ge­nen Arti­kel über das Part­ner­pro­gramm von Ama­zon und des­sen Wer­be­mit­tel geschrie­ben habe, wer­de ich in die­sem Bei­trag auf den aSto­re von Ama­zon eingehen.


Der aSto­re kann eben­falls als Wer­be­mit­tel ange­se­hen wer­den, bil­det aber im Part­ner­pro­gramm-Backend einen eige­nen Bereich.

Unter dem aSto­re von Ama­zon ist ein eige­ner klei­ner Online-Shop zu ver­ste­hen, der sich mit Ama­zon-Pro­duk­ten fül­len lässt und die dar­über gene­rier­ten Ver­käu­fe brin­gen dem Publis­her auch Provisionen.

Erstellen eines aStores

Über den But­ton aSto­re erstel­len kommt man zum Gestal­tungs­be­reich des aSto­res. Doch zuvor müs­sen Sie eine Tracking-ID für den Store aus­wäh­len oder erstel­len, denn damit kön­nen Sie kon­trol­lie­ren, ob Sie über­haupt Ver­käu­fe mit dem aSto­re erzie­len und wenn ja, wel­che Pro­duk­te sich am bes­ten verkaufen.

Wich­tig für einen aSto­re ist es auf alle Fäl­le, sinn­vol­le Pro­dukt­ka­te­go­rien anzu­le­gen. Die­se erstel­len Sie mit einem Klick auf Pro­dukt­ka­te­go­rie erstel­len (Bei­spiel bei Mode: Damenblazer).

aStore Amazon Backend 1

In das neue Feld auf der rech­ten Sei­te des aSto­re-Erstel­lungs­tools geben Sie der Kate­go­rie einen Namen und kli­cken dann auf Eige­ne Pro­duk­te hin­zu­fü­gen.

Sie gelan­gen in eine neue Ansicht, wo Sie im Suchen-Feld die ent­spre­chen­de Pro­dukt­ka­te­go­rie von Ama­zon aus­wäh­len, z. B. Beklei­dung, und schließ­lich in das Stich­wort­feld Damen­bla­zer ein­ge­ben und auf Go klicken.

Ihnen wird dar­auf eine Aus­wahl an Damen­bla­zern ange­zeigt. Über Hin­zu­fü­gen kön­nen Sie bestimm­te Model­le der Pro­dukt­ka­te­go­rie Damen­bla­zer des aSto­res hinzufügen.

In jede aSto­re-Kate­go­rie kön­nen Sie bis zu 540 Pro­duk­te inte­grie­ren. Bei der Erstel­lung sehen im lin­ken Bereich ein klei­nes Vor­schau­bild, wo Sie sehen, wie vie­le Pro­duk­te Sie in die Kate­go­rie ein­ge­bun­den haben. Wenn Sie auf ein klei­nes Vor­schau­bild kli­cken, öff­net sich ein wei­te­res Feld und Sie haben die Mög­lich­keit, zu dem Pro­dukt noch einen benut­zer­de­fi­nier­ten Text von 1024 Zei­chen maxi­mal einzutragen.

Sind Sie mit einer Kate­go­rie fer­tig, kli­cken Sie ein­fach auf zurück zu den Pro­dukt­ka­te­go­rien und legen wei­te­re Kate­go­rien an.

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Über die Pfei­le über den Kate­go­rien kön­nen Sie die­se in der Navi­ga­ti­on nach oben oder unten schie­ben, ein­rü­cken und damit zu Unter­ka­te­go­rien von einer Ober­ka­te­go­rie machen oder ganz entfernen.

Zu jeder Kate­go­rie kön­nen Sie einen klei­nen Text schrei­ben, der dann im spä­te­ren aSto­re ober­halb der Kate­go­rie ange­zeigt wird.

Zum Schluss soll­ten Sie sich noch über­le­gen, ein Impres­sum in Ihren aSto­re ein­zu­bin­den. Vor allem wenn Sie den Shop nicht in eine Web­site per iFrame ein­bin­den, soll­ten Sie ein Impres­sum integrieren.

Sie kön­nen in das ent­spre­chen­de Feld ein Häk­chen set­zen und dann in das Ein­ga­be­feld einen Text eingeben.

Das Impres­sum soll­te unge­fähr so lauten:

Dies ist ein aSto­re von Ama­zon, der auf der Web­site http://​www​.ihre​do​main​.de ange­zeigt wird.

http://​www​.ihre​do​main​.de ist nur ver­mit­telnd tätig und stellt das Ama­zon-Shop-Sys­tem unter http://​www​.ihre​do​main​.de sowie unter der URL http://​asto​re​.ama​zon​.de/​i​h​r​p​a​r​t​n​e​r​i​d​-21 zur Verfügung.

Ihr Ver­trags­part­ner bei Käu­fen über die­sen Shop ist die Fir­ma Amazon.

Bei Fra­gen zu Ihrer Bestel­lung oder zur Abwick­lung wen­den Sie sich bit­te direkt an Ama­zon. Dies gilt auch für alle Fra­gen bezüg­lich der Lie­fe­rung, der Zah­lung sowie zu bestehen­den Gewährleistungsansprüchen.

Für alle Preis­an­ga­ben ist aus­schließ­lich Ama­zon ver­ant­wort­lich. Bei der Lie­fe­rung kön­nen even­tu­ell Ver­sand­kos­ten anfal­len. Die­se wer­den Ihnen aber bei der Bestel­lung angezeigt.

Für alle Bestel­lun­gen in die­sem Shop gel­ten aus­schließ­lich die AGB von Ama­zon. Dort fin­den Sie unter §3 auch die Hin­wei­se zu Ihrem gesetz­li­chen Widerrufsrecht.

Betrei­ber die­ser Website:

Ihre Kon­takt­da­ten wie Anschrift, Fir­men­na­me, Tele­fon und E‑Mail-Adres­se sowie Umsatz­steu­er-Iden­ti­fi­ka­ti­ons­num­mer

Nach der Inhalts­er­stel­lung folgt die Lay­out­ge­stal­tung des aStores.

Farbliche Anpassung des Amazon aStores

In die­sem Schritt soll­ten Sie den Store — vor allem wenn Sie ihn in eine Web­site inte­grie­ren — an das Farb­lay­out Ihres Inter­net­auf­tritts anpassen.

Wesent­li­che Ein­stel­lun­gen betref­fen die Hin­ter­grund­far­be, die Kopf­zei­le, die Hin­ter­grund­far­be des Inhalts, den Haupt­text und die Link­far­be. Alle Ände­run­gen sehen Sie gleich im rech­ten Vorschaubild.

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In die­sem Bereich kön­nen Sie dem Shop auch einen Namen geben und ein Logo hoch­la­den. Das Bild soll­te auf einem Ser­ver lie­gen, in das Feld wird dann der Pfad des Bil­des eingefügt.

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Im drit­ten Schritt ent­schei­den Sie sich für ein Side­bar-Tem­pla­te, das Ama­zon anbie­tet. Ent­we­der rechts oder links vom Shop wird dann eine Spal­te ange­zeigt, wo die ein­zel­nen Pro­dukt­ka­te­go­rien ange­zeigt wer­den, und es ist mög­lich, wei­te­re Infos ein­zu­bin­den wie Lieb­lings­lis­ten, Zube­hör oder ähn­li­che Artikel.

Auch die­se Ände­run­gen bzw. Ein­stel­lun­gen wer­den in einem Vor­schau­bild angezeigt.

Ist der aSto­re zu breit für Ihre Web­site, soll­ten Sie ver­su­chen, ent­we­der Platz rau­ben­de Ele­men­te wie die Wor­d­Press-Side­bar in Ihrem The­me aus­zu­schal­ten oder im Ama­zon-Backend unter Gemein­sam genutz­te Vor­la­gen im Bereich Far­ben und Design bear­bei­ten nach einem schma­le­ren Tem­pla­te zu suchen.

aStore-Shop einbinden

Im letz­ten Schritt ist Ihr Shop erstellt und Sie kön­nen sich ent­schei­den, wie Sie ihn dar­stel­len wollen.

Als Optio­nen ste­hen zur Verfügung:

  • Ein­fa­cher Link: Der Shop öff­net sich in einem neu­en Fenster.
  • Den Shop über einen iFrame inte­grie­ren: Dabei erhal­ten Sie einen spe­zi­el­len Code, womit Sie Ihren aSto­re auf eine Sei­te in Ihrem Inter­net­auf­tritt ein­bin­den kön­nen. Die­se Opti­on ist wohl die bes­te, denn so fin­det der Web­site­be­su­cher Ihren Shop auf Ihrer Web­site und ver­lässt die­se beim Durch­kli­cken durch die Shop­pro­duk­te auch nicht, weil der aSto­re ein inte­grier­ter Bestand­teil Ihrer Web­site ist.
  • Den Shop über ein Frame­set inte­grie­ren: Die­se Opti­on fin­de ich ver­al­tet und nicht all­zu empfehlenswert.

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End­ergeb­nis eines aSto­res mit Amazon

Den­ken Sie auch dar­an, Ihren aSto­re regel­mä­ßig zu aktua­li­sie­ren, d. h. neue Pro­duk­te auf Ama­zon, die inter­es­sant für Ihren Shop sind, hin­zu­zu­fü­gen. Ver­grif­fe­ne Pro­duk­te ent­fernt Ama­zon auto­ma­tisch aus Ihrem aStore.

Sie fin­den im Backend von Ama­zon unter aSto­re in Ihrer aSto­re-Auf­lis­tung den But­ton aSto­re Pro­dukt­check. Befin­det sich hin­ter dem Pro­dukt­check-But­ton ein Info-Icon, sind Pro­duk­te ent­nom­men worden.

Wol­len Sie die ent­fern­ten Pro­duk­te wie­der in Ihren Shop auf­neh­men, viel­leicht weil sie wie­der erhält­lich sind, kön­nen Sie die­se in der Pro­dukt­check-Ansicht ankli­cken und wiederherstellen.

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Sie kön­nen übri­gens in einem Part­ner­kon­to von Ama­zon bis zu 100 ver­schie­de­ne aSto­res erstellen.

aStore von Amazon — Gelungenes Werbemittel für Publisher?

Wer den aSto­re von Ama­zon nut­zen will, soll­te ihn am bes­ten in eine Web­site inte­grie­ren und mit einem Link in der Navi­ga­ti­on (bei­spiels­wei­se Mode-Shop) her­vor­he­ben und viel­leicht auch in eini­gen Bei­trä­gen zu Pro­dukt­ka­te­go­rien des Shops verlinken.

Den­noch soll­te man kei­ne Umsatz­wun­der erwar­ten. Ein­mal weil man den aSto­re hin­sicht­lich Such­ma­schi­nen nicht opti­mie­ren kann. Und wenn der Shop nicht durch Links und Hin­wei­se auf der Web­site bewor­ben wird, schwirrt er unbe­merkt im Web umher.

Wer einen gut besuch­ten Blog oder eine gut fre­quen­tier­te Web­site hat, der kann mit dem aSto­re wahr­schein­lich auch Umsät­ze erzie­len, den­noch ist die ein­fa­che Form der Wer­bung, Text­link plus Pro­dukt­bild in einem Blog­bei­trag, kom­bi­niert mit einem selbst geschrie­be­nen Emp­feh­lungs­text oder einer Rezen­si­on (wenn man ein Buch von Ama­zon vor­stel­len und bewer­ben will) effek­ti­ver und macht auch nicht so viel Arbeit.

Gene­rell sehe ich im aSto­re eine attrak­ti­ve Erwei­te­rung der Wer­be­mög­lich­keit für Ama­zon-Pro­duk­te, ihn allein als Wer­be­mit­tel ein­set­zen wür­de ich nicht, dann wohl eher auf ihn verzichten.

Denn letzt­end­lich wol­len poten­zi­el­le Kun­den zum Pro­dukt hin­ge­führt wer­den und einen Kauf­an­reiz vor­fin­den. Und das erreicht man haupt­säch­lich mit pro­dukt­re­le­van­ten Bei­trä­gen, in die man dann einen Wer­be­link ein­bau­en kann.