Ama­zon ist einer der bekann­tes­ten und größ­ten Online-Shops welt­weit und ver­kauft ja schon län­ge­re Zeit nicht mehr nur Bücher, son­dern in fast allen Spar­ten, also auch Elek­tro­nik- und Com­pu­ter­ar­ti­kel, Spiel­zeug, Klei­dung, Schmuck, Haus­halts­wa­ren, Lebens­mit­tel und Dro­ge­rie­pro­duk­te.


Auch hier auf dem Blog habe ich Ama­zon­pro­duk­te — bis jetzt nur Bücher — ein­ge­baut, aber ich habe noch ande­re Blogs, auf denen ich z. B. Beklei­dung oder auch Spiel­zeug von Ama­zon als Affi­lia­te anbie­te. Da Ama­zon als sehr seri­ös und zuver­läs­sig gilt, ist die­ses Part­ner­pro­gramm wohl auch eines der belieb­tes­ten, nicht nur in Deutsch­land.

Ganz gleich wel­chen Nischen­blog Sie betrei­ben, die Wahr­schein­lich­keit ist groß, dass es zu dem The­ma auch käuf­li­che Pro­duk­te auf Ama­zon gibt. Daher lohnt es sich, sich für das Ama­zon Part­ner­pro­gramm anzu­mel­den.

Um mög­lichst viel an Pro­vi­sio­nen zu erhal­ten, gibt es in die­sem Arti­kel ein paar Tipps, wie Sie Ihre Ein­nah­men mit Ama­zon stei­gern kön­nen.

1. Setzen Sie das Partnerprogramm früh genug ein

Wenn Sie mit dem Blog­gen begin­nen, dann ist es mit Sicher­heit güns­tig, schon in den ers­ten Bei­trä­gen auf Ama­zon-Pro­duk­te zu ver­lin­ken, auch wenn der Traf­fic zu die­ser Zeit nicht all­zu groß ist.

Irgend­wann wer­den die älte­ren Bei­trä­ge immer häu­fi­ger besucht, weil sie gut gelis­tet wer­den und wenn dann dort schon Ama­zon-Ver­lin­kun­gen ent­hal­ten sind, kön­nen Sie auch mit die­sen Arti­keln noch Geld ver­die­nen.

Außer­dem ler­nen Sie gleich schon, was das Ent­schei­den­de bei Affi­lia­te-Pro­gram­men ist, wor­auf Sie ach­ten müs­sen, wel­che Pro­duk­te am meis­ten ver­kauft wer­den usw. Fan­gen Sie erst mit Ama­zon an, wenn der Blog schon eta­blier­ter ist, haben Sie eini­ges an „Lern­zeit“ ver­schenkt.

2. Experimentieren Sie mit den verschiedenen Amazon-Werbemitteln

Im Part­ner­be­reich von Ama­zon haben Sie ver­schie­de­ne Wer­be­mit­tel zur Aus­wahl: Von ein­fa­chen Text­links, über ver­schie­de­ne Wid­ge­ts wie bei­spiels­wei­se Sli­de­shows oder Karus­sells bis hin zu einem einen Ama­zon-Online-Shop (aSto­re).

Gera­de die­se raf­fi­niert wir­ken­den Wid­ge­ts oder auch der aSto­re ver­lei­ten einen, die­se Wer­be­for­men bevor­zugt ein­zu­set­zen. Ob sie auch wirk­lich so ver­kaufs­wirk­sam sind, bleibt dahin gestellt. Ich habe auch schon ver­schie­de­ne Wid­ge­ts und den aSto­re getes­tet, und kam letzt­end­lich zur der Erkennt­nis, dass oft ein­fa­che Text­links und auch die Quicklinks effek­ti­ver sind als die tol­len Sli­de­shows.

Mit Sicher­heit haben ande­re Ama­zon-Part­ner unter­schied­li­che Erfah­run­gen gemacht, viel­leicht ist auch der Erfolg der ein­zel­nen Wid­ge­ts pro­dukt­ab­hän­gig.

Aber das soll­te wirk­lich jeder selbst tes­ten und ab und zu die Wer­be­for­men aus­tau­schen.

3. Bleiben Sie sachlich bei der Produktvorstellung

Wenn Sie Pro­dukt­re­views auf Ihrem Blog schrei­ben, dann soll­ten Sie das Pro­dukt so sach­lich wie mög­lich vor­stel­len und nicht über even­tu­el­le Män­gel und Schwä­chen hin­weg­se­hen, nur um Ver­käu­fe zu gene­rie­ren. Sei­en Sie ehr­lich und beschrei­ben Sie Vor- und Nach­tei­le des Arti­kels. Nur so wer­den die Leser Ihnen das Review auch wirk­lich abneh­men.

Auch mit Kri­tik kann man Pro­duk­te ver­kau­fen, viel­leicht sogar mehr, als wenn nur über­trie­ben Posi­ti­ves dar­über gesagt wird. Spä­tes­tens auf der Ama­zon-Sei­te wer­den Ihre Blog­be­su­cher auch even­tu­el­le nega­ti­ve Kun­den­be­wer­tun­gen ent­de­cken, soll­te das Pro­dukt Schwach­stel­len haben. Dann wird Ihre Glaub­wür­dig­keit ohne­hin infra­ge gestellt.

4. Stellen Sie hauptsächlich Qualitätsprodukte vor

Auch wenn die­se etwas teu­rer sein mögen und daher viel­leicht weni­ger inter­es­sier­te Käu­fer vor­han­den sind, Sie gewin­nen trotz­dem, weil die Pro­vi­si­on höher liegt und Sie hin­ter­las­sen einen seriö­sen Ein­druck bei den Lesern. Da kommt dann auch der drit­te hier auf­ge­führ­te Punkt zum Zug. Denn das Schrei­ben von Pro­dukt­re­views lohnt sich nur bei wirk­li­chen Qua­li­täts­pro­duk­ten, schlech­te oder man­gel­haf­te Arti­kel braucht man poten­zi­el­len Kun­den gar nicht erst vor­zu­stel­len bzw. anzu­dre­hen. Und Sie ver­lie­ren an Glaub­wür­dig­keit, wenn Sie qua­li­ta­tiv schlech­te Pro­duk­te wei­ter­emp­feh­len.

5. Beobachten Sie Amazon

Besu­chen Sie die Web­site von Ama­zon regel­mä­ßig. Sie müs­sen ja nicht gleich was kau­fen. Beob­ach­ten Sie, wel­che Pro­duk­te von Ama­zon stark pro­mo­tet wer­den und wel­che die belieb­tes­ten Pro­duk­te in den ver­schie­de­nen Kate­go­rien bei den Käu­fern sind.

Schau­en Sie auch in den Pro­dukt­be­schrei­bun­gen vor­bei. Wie und mit wel­chen For­mu­lie­run­gen beschreibt Ama­zon das zu ver­kau­fen­de Pro­dukt. Ama­zon ist eine erfah­ren­de inter­na­tio­na­le Ver­kaufs­platt­form und wird hier­in eini­ge Tests absol­viert haben, um den Kun­den best­mög­li­che Pro­dukt­prä­sen­ta­tio­nen zu bie­ten. Da kann man sich schon man­ches abschau­en.

Außer­dem ver­schickt Ama­zon an sei­ne Affi­lia­tes regel­mä­ßig E‑Mails, mit den neu­es­ten Pro­dukt­vor­stel­lun­gen oder inter­es­san­ten Preis­nach­läs­sen. Auch hier­aus kön­nen Sie Erkennt­nis­se für Ihre Pro­dukt­vor­stel­lun­gen auf Ihrem Blog zie­hen.

Affi­lia­te-Mar­ke­ting — ganz gleich ob Sie Ama­zon oder ande­re Part­ner­pro­gram­me ein­set­zen — bleibt ein ewi­ger Lern- und Opti­mie­rungs­pro­zess. Das mag manch­mal etwas ermü­den, aber den­noch soll­ten Sie ver­su­chen, häu­fi­ger Ände­run­gen bzw. Ver­bes­se­run­gen an den Pro­dukt­links oder Wid­ge­ts­for­men vor­zu­neh­men. Nur so sam­meln Sie auch wert­vol­le Erfah­run­gen, was bei Ihren Blog­le­sern ankommt und was nicht.