Nicht nur ist das The­ma rund um die Rege­lung des offi­zi­el­len Home-Offices sehr prä­sent, auch abseits der Ange­stell­ten­va­ri­an­te bie­tet sich die Heim­ar­beit dank ihrer Vor­zü­ge für vie­le Men­schen an.


Eltern von klei­nen Kin­dern kön­nen die Kin­der­be­treu­ung und das Geld ver­die­nen gut unter einen Hut brin­gen, kör­per­lich ein­ge­schränk­te Men­schen haben über die­sen Weg eben­falls die Chan­ce, einen Beruf aus­zu­üben. Die Fra­ge ist nur, wel­che Mög­lich­kei­ten die Heim­ar­beit bie­tet. Die­ser Arti­kel stellt fünf Wege vor – die aber durch­aus nur ein Spek­trum abbil­den.

5 spannende Ideen für Heimarbeit

Abbil­dung 1: © Ter­oVer­sa­lai­nen (CC0-Lizenz) /​Pixabay​.com, Heim­ar­beit kann vie­le inter­es­san­te For­men anneh­men — doch wel­che Ideen sind beson­ders lukra­tiv?

#1 Direktverkauf

Gene­rell zählt der direk­te Waren­ver­kauf zu der Heim­ar­beit. Unter Direkt­ver­kauf wer­den Model­le ver­stan­den, bei denen eine Per­son, also der Heim­ar­bei­ter, Waren von einem Unter­neh­men direkt an Kun­den ver­kauft.

Die wohl bekann­tes­ten Model­le die­ser Ver­si­on fal­len in den Bereich der Küchen-Kunst­stoff-Schüs­seln, Küchen­ge­rä­te, Par­fums und nicht zuletzt in den der duf­ten­den Ker­zen. Die­ses Ver­dienst­mo­dell eig­net sich in fol­gen­den Fäl­len:

  • Spaß am Ver­kauf – der Heim­ar­bei­ter muss Freu­de am Ver­kau­fen von Waren haben. Wer ein­mal selbst auf einer Ver­kaufs­par­ty war, der weiß, wie wich­tig es ist, dass der Ver­käu­fer die­se Freu­de aus­strahlt und abso­lut vom Pro­dukt über­zeugt ist. Für schüch­ter­ne Men­schen oder all die­je­ni­gen, die nur ungern vor Frem­den spre­chen, ist der Direkt­ver­kauf eher unge­eig­net.
  • Wis­sen und Erfah­rung – da beim Direkt­ver­kauf das Ver­kaufs­ge­spräch direkt mit dem Kun­den in einer pri­va­ten Atmo­sphä­re statt­fin­det, ist Wis­sen über das Pro­dukt gefragt. In den Ver­kaufs­run­den wird schnell fest­ge­stellt, ob ein Ver­käu­fer ein­fach nur die Basics aus dem Pro­spekt erzählt, oder aber, ob er ech­tes Wis­sen und Erfah­run­gen mit dem Pro­dukt hat. Ein Bei­spiel: Jeder kann die tol­len Details einer Küchen­ma­schi­ne auf­zäh­len. Ein Ver­käu­fer, der aber aus dem Näh­käst­chen plau­dert und ech­te Tipps gibt, ver­kauft wesent­lich bes­ser.
  • Pri­vat­sphä­re – gera­de anfangs ist es oft not­wen­dig, die Ver­kaufs­run­den bei sich zu Hau­se durch­zu­füh­ren. Das liegt nicht jedem. Zudem ist es meist so, dass in der Anfangs­zeit der eige­ne Fami­li­en- und Freun­des­kreis ange­spro­chen wer­den muss, der durch­aus genervt wir­ken
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Es gibt ver­schie­de­ne Wege des Direkt­ver­kaufs. Bei man­chen Model­len müs­sen die Ver­käu­fer die Ware via Vor­kas­se selbst kau­fen, was durch­aus ein höhe­rer Kos­ten­auf­wand ist. Gelingt nun der Ver­kauf nicht, ist ein Ver­lust wahr­schein­lich.

#2 Geld verdienen mit Umfragen

Wie wäre es damit, an Umfra­gen teil­zu­neh­men und dafür Geld zu erhal­ten? Die Model­le rei­chen von eher pri­va­te­ren Umfra­gen bis hin zu gro­ßen Test­rei­hen und so divers gestal­ten sich auch der Ablauf und die Ein­nah­men:

  • Inter­net­por­ta­le – ver­schie­de­ne Inter­net­por­ta­le bie­ten für Unter­neh­men und Insti­tu­tio­nen die Mög­lich­kei­ten, Umfra­gen ein­zu­stel­len und von einer breit gefä­cher­ten Teil­neh­mer­zahl beant­wor­ten zu las­sen. Je nach Hin­ter­grund und Por­tal gibt es einen gewis­sen Betrag für die Teil­nah­me.
  • Umfra­gen mit Test – auf der ande­ren Sei­te gibt es Inter­net­por­ta­le, an denen die Umfra­ge mit einem Pro­dukt­test geknüpft sein kann. Bei­spiels­wei­se kön­nen Teil­neh­mer sich für die Umfra­ge und den Test von Kat­zen­fut­ter anmel­den. Sie erhal­ten nun ein Pro­be­pa­ket und neh­men im Anschluss an der Umfra­ge teil.

Um mit Umfra­gen Geld zu ver­die­nen, ist es not­wen­dig, wirk­lich dran zu blei­ben. Für Neben­bei oder Zwi­schen­durch ist die­se Metho­de aber ide­al und unter­halt­sam. Wer sich dafür inter­es­siert, fin­det auf Eltern​geld​.de eine Über­sicht über die bes­ten Anbie­ter in die­sem Bereich.

#3 Geld verdienen mit Basteln

Die­se Opti­on fällt teils unter die Hob­bys. Aber wer hüb­sche Din­ge bas­teln kann und even­tu­ell Lust hat, die Bas­te­lei­en wahl­wei­se zu ver­kau­fen oder aber online zu zei­gen, wie das Bas­teln funk­tio­niert, kann auch damit ver­die­nen:

  • Ver­kauf – eigent­lich ist nur ein Online­shop mit den dazu­ge­hö­ri­gen For­ma­li­tä­ten Im Shop wer­den nun die eige­nen Bas­tel­küns­te ein­ge­stellt und die Waren ver­kauft.
  • Anlei­tun­gen – es ist frei­lich auch mög­lich, Anlei­tun­gen rund um die Küns­te zu ver­öf­fent­li­chen. Ob dies per Video geschieht oder in schrift­li­cher Form, ist jedem selbst über­las­sen.
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Die­se Vari­an­te der Heim­ar­beit ist aber recht auf­wän­dig, da der Online­shop gepflegt wer­den muss. Auch Anlei­tungs­vi­de­os erfor­dern heu­te einen recht gro­ßen Auf­wand.

#4 Geld verdienen mit dem eigenen Hobby

Das geht ein wenig über das blo­ße Bas­teln hin­aus. Den­noch las­sen sich die eige­nen Hob­bys durch­aus zu Geld machen, denn es gibt mitt­ler­wei­le unzäh­li­ge Mög­lich­kei­ten:

  • Schrei­ben ( B. Ebooks) – ob Roman oder Rat­ge­ber, wer ver­öf­fent­li­chen will, kann das heu­te sehr ein­fach tun. Damit das Werk jedoch ein Erfolg – also über­haupt ver­kauft — wird, ist wie­der Vor­ar­beit nötig.
  • Kor­ri­gie­ren – das ist die Ablei­tung des Schrei­bens. Vie­le Autoren suchen heu­te nach Kor­rek­to­ren, die für einen gewis­sen Betrag Bücher oder Rat­ge­ber Kor­rek­tur lesen. Wer fit ist in Recht­schrei­bung und Gram­ma­tik und zugleich noch gut ein­schät­zen kann, was in einem Buch passt und was nicht, der kann sich hier­an ver­su­chen.
  • Über­set­zen – auch Über­set­zer wer­den von vie­len klei­nen Ver­la­gen immer wie­der gesucht. Doch Vor­sicht: Das Über­set­zen eines Buches hat mit dem Lese­ver­gnü­gen wenig zu tun.

#5 Gewusst wie – Geld verdienen mit Gestaltung

Jeder, der gut mit Pho­to­shop oder ande­ren Gra­fik­pro­gram­men umge­hen kann, der kann die­ses Kön­nen in der Heim­ar­beit nut­zen. Vie­le Men­schen benö­ti­gen Buch­co­ver, ande­re suchen nach güns­ti­gen Desi­gnern, die ihnen ein anspre­chen­des Ban­ner für die Home­page zau­bern. Auf der ande­ren Sei­te kann die­se Vari­an­te auch anlei­tend genutzt wer­den, indem Vide­os erstellt wer­den:

  • Video­an­lei­tun­gen – sie müs­sen hoch­wer­tig und gut erklä­rend sein. Am bes­ten sind ver­schie­de­ne The­men­be­rei­che.
  • Wer­bung – die Vide­os müs­sen bewor­ben wer­den, damit hohe Klick­zah­len zustan­de kom­men. Nur dann ist es mög­lich, mit ihnen Geld zu ver­die­nen.
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Ein­fa­cher und unkom­pli­zier­ter ist es für Desi­gner sicher­lich, gleich ihre fer­ti­gen Wer­ke anzu­bie­ten oder sie auf Kun­den­wunsch zu desi­gnen.

5 spannende Ideen für Heimarbeit

Abbil­dung 2: © con­ger­de­sign (CC0-Lizenz) /​Pixabay​.com, Eige­ne Hob­bys wie Bas­teln und tex­ti­les Gestal­ten bie­ten Poten­zi­al für das Geld ver­die­nen.

Fazit — die Heimarbeit hat viele Facetten

Wer sich von daheim aus selbst­stän­dig machen möch­te oder auch nur nach einem selbst­stän­di­gen Neben­er­werb sucht, hat dank der Heim­ar­beit unzäh­li­ge Mög­lich­kei­ten. Wich­tig ist nur abzu­klä­ren, wel­che For­ma­li­tä­ten benö­tigt wer­den. Für den Betrieb eines Online­shops ist bei­spiels­wei­se ein Gewer­be­schein not­wen­dig, obgleich frei­lich in den wenigs­ten Fäl­len Gewer­be­steu­ern anfal­len wer­den.

Eltern müs­sen zudem schau­en, wel­che Rege­lun­gen für sie hin­sicht­lich der Eltern­zeit gel­ten und klä­ren, ob sie Heim­ar­beit wäh­rend die­ser durch­füh­ren dür­fen. Hier muss auch der Arbeit­ge­ber mit ins Boot geholt wer­den.

(Bild­quel­le Arti­kel­an­fang: © waku (CC0-Lizenz) /Pixabay.com)