Mittlerweile kaufen mehr als 14 Millionen Deutsche regelmäßig im Internet ein – eine Steigerung um ein Drittel zum Vorjahr 2008. Und dieser Trend wird sich höchstwahrscheinlich fortsetzen, denn erstens ist der Internet-Einkauf bequem und oft auch noch günstiger als der Kauf vor Ort. Zumindest spart man sich schon mal die Parkgebühren. ;-)

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Wer im Internet beim Shoppen auf Nummer Sicher gehen will, sollte die Online-Shops auf bestimmte Kriterien überprüfen und auch selbst gewisse Regeln befolgen, damit das „virtuelle Einkaufen“ immer wieder Spaß macht:

Güte-Siegel beachten:
Die meisten Online-Shops werden von unabhängigen Experten geprüft und mit Siegeln prämiert. Die bekanntesten sind z. B. das Siegel „Geprüfter Online-Shop EHI“, „S@fer-Shopping“ vom TÜV Südwest und „Trusted Shops“. Unbekannte Siegel sollten Sie eher kritisch beurteilen.

Verkäufer-Transparenz ist schon die halbe Miete:
Seriöse Online-Shop-Anbieter bieten dem User ein leicht zu findendes Impressum mit Anschrift und dem Namen des Geschäftsführers beziehungsweise des Inhabers. Auch eine preiswerte oder sogar kostenlose Service-Telefonnummer und klare AGBs sprechen für den Verkäufer. Zudem sollten Sie auf der Website die Versandarten, Transportkosten und Lieferzeiten schnell auffinden können. Um ganz sicher zu gehen, lesen Sie sich auch die Datenschutzerklärung der Seite durch.

Sichere Datenübertragung beim Bezahlen:
Ihre Bank- und Kreditkartendaten sollten über eine sichere Web-Verbindung übertragen werden. Diese erkennen Sie an den Buchstaben „https“ in der Adresszeile und dem Schloss-Symbol, das der Browser zeigt. Am sichersten ist immer noch die Zahlung auf Rechnung oder per Nachnahme. Viele Anbieter verlangen jedoch Vorkasse, um die schlechte Zahlungsmoral der Kunden zu umgehen. Sicherheit bietet hier ein Treuhandservice, der dem Händler meldet, dass bezahlt ist, aber erst den Betrag überweist, wenn er auch geliefert hat.

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Verkäufer-Bewertungen können bei Kaufentscheidung helfen:
Auf zahlreichen Einkaufs-, Preisvergleichs- und Auktionsseiten können Kunden die Verkäufer bewerten. Das Auktionshaus Ebay hat dieses System so richtig bekannt gemacht. Die Meinungen bieten allerdings keine absolute Sicherheit, helfen aber bei der Orientierung.

Einkaufs-Dokumentation erstellen:
Online-Shopper sollten ihre Einkäufe gut dokumentieren und die einzelnen Bestellschritte inklusive der Geschäftsbedingungen ausdrucken oder speichern. Auch E-Mails mit Bestellbestätigungen oder Versandstatus sollten aufbewahrt werden. Falls irgendwelche Probleme mit dem Einkauf auftreten sollten, haben Sie Beweisstücke zur Hand.

Achten Sie auf das Widerrufsrecht:
Normalerweise kann der Käufer die Ware binnen zwei Wochen ohne Angabe von Gründen zurückschicken. Die Frist beginnt mit dem Erhalt der Ware und einer schriftlichen Widerrufsbelehrung. Versäumt der Verkäufer, den Kunden zu informieren, dass dieser den Vertrag widerrufen kann, entfällt diese Frist. Bestimmte Produkte wie individuell angefertigte oder verderbliche Gegenstände sowie kopierbare Datenträger wie CDs und  DVDs können nicht zurückgegeben werden.

(Bildquelle Artikelanfang: © Dark Vectorangel #16211077/Fotolia.com)