Ratenkredit: Tipps für die Suche im Netz

Das Inter­net ist voll von mehr oder weni­ger attrak­ti­ven Kre­dit­an­ge­bo­ten. Wer hier nicht genau hin­sieht, läuft Gefahr, ungüns­ti­ge Kon­di­tio­nen zu bekommen. 

Was unter­schei­det einen guten von einem schlech­ten Kre­dit? Und wie lässt sich der rich­ti­ge Raten­kre­dit online fin­den? Der Bei­trag lie­fert Tipps zur Suche und Kri­te­ri­en, um ein Kre­dit­an­ge­bot selbst als gut oder schlecht, pas­send oder unpas­send einzuordnen.

Was ist ein schlechter Kredit?

Ein schlech­ter Kre­dit kenn­zeich­net sich durch ver­schie­de­ne Merk­ma­le. Er hat bei­spiels­wei­se einen zu hohen Zins­satz, zu hohe monat­li­che Raten oder er lässt sich bei vor­über­ge­hen­den finan­zi­el­len Eng­päs­sen nicht anpas­sen oder zwi­schen­zeit­lich aussetzen. 

Unterm Strich wer­den die Bedürf­nis­se und Ansprü­che von Kre­dit­neh­mern nicht berück­sich­tigt, das macht einen Kre­dit zu einem schlech­ten Kredit.


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Ein guter Kre­dit ist somit ein Kre­dit, der zu den eige­nen finan­zi­el­len und per­sön­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen passt. Da dies bei jedem Kre­dit­neh­mer indi­vi­du­ell ver­schie­den ist, gibt es nicht „den einen, bes­ten Kredit“. 

Es gibt aber Kre­di­te, die mit den gel­ten­den Kon­di­tio­nen sehr gut zu den aktu­el­len Ansprü­chen eines Kre­dit­neh­mers pas­sen. Wer sich auf die Suche nach einem pas­sen­den Raten­kre­dit macht, muss also die eige­nen Vor­aus­set­zun­gen und Anfor­de­run­gen ken­nen, um ein Kre­dit­an­ge­bot als gut oder schlecht ein­ord­nen zu können.

Pixabay​.com © Tumi­su: Wie viel Geld bleibt, um die monat­li­che Kre­dit­ra­te zu bezah­len? Die Ant­wort auf die Fra­ge ist von zen­tra­ler Bedeu­tung für die geplan­te Kreditaufnahme.

Tipp 1: Ausrechnen, wie hoch die monatliche Belastung maximal sein darf

Was kann ich mir leis­ten? Die rich­ti­ge Raten­hö­he hängt davon ab, wie viel Geld monat­lich zur Ver­fü­gung steht, um die Raten zu bedie­nen. Was sich Kre­dit­neh­mer leis­ten kön­nen, lässt sich mit Hil­fe einer Haus­halts­rech­nung ermitteln. 

Dazu wird eine Auf­stel­lung aller Posi­tio­nen gemacht, die die Haus­halts­kas­se belas­ten. Fol­gen­de Auf­lis­tung soll zur Ori­en­tie­rung die­nen, um einen Über­blick über das eige­ne freie monat­li­che Bud­get zu erhalten:

Ein­nah­men

  • Lohn oder Gehalt netto
  • Ein­künf­te aus ande­ren Ein­kunfts­ar­ten wie Gewer­be­be­trieb, Selbst­stän­dig­keit, Ver­mie­tung, Kapitalvermögen
  • Sons­ti­ges, z. B. Erhalt von Zin­sen aus einem per­sön­lich hin­ge­ge­be­nen Dar­le­hen wie einem Peer-to-Peer-Kre­dit.

Aus­ga­ben

  • Lebens­hal­tungs­kos­ten (Klei­dung, Frei­zeit, Lebensmittel)
  • Aus­ga­ben für Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on, TV und Internet
  • Mie­te und Nebenkosten
  • Kos­ten für Abos und Mitgliedschaften
  • Ver­si­che­run­gen
  • Steu­ern

Tur­nus­mä­ßi­ge Aus­ga­ben wie z. B. Ver­si­che­rungs­kos­ten, die alle paar Mona­te oder ein­mal jähr­lich anfal­len, wer­den antei­lig auf den Monat umge­rech­net. Bei­spiel: Wird die Pkw-Ver­si­che­rung im Janu­ar mit 540 Euro fäl­lig, wird ein Anteil von 45 Euro monat­lich berücksichtigt.

Tipp: Um die tur­nus­mä­ßi­gen Kos­ten im Griff zu behal­ten emp­fiehlt sich ein Extra-Kon­to, von dem die wie­der­keh­ren­den Rech­nun­gen bezahlt werden. 

Auf das Kon­to wird monat­lich ein bestimm­ter Betrag ein­ge­zahlt, also bei­spiels­wei­se 45 Euro pro Monat für die Kfz-Ver­si­che­rung, 100 Euro pro Monat für die zu erwar­ten­de Ein­kom­men­steu­er­nach­zah­lung im Juni usw. 

Auf die­se Wei­se kommt es nicht zu „über­ra­schen­den“ Abbu­chun­gen vom lau­fen­den Giro­kon­to und finan­zi­el­le Eng­päs­se kön­nen dadurch ver­mie­den werden.

Sobald die Dif­fe­renz zwi­schen Ein­nah­men und Aus­ga­ben auf den Monat gese­hen aus­ge­rech­net wur­de, ist die Sum­me bekannt, die für die Til­gung eines Raten­kre­dits maxi­mal bezahlt wer­den kann. 

Ver­brau­cher soll­ten aber die­sen frei­en Betrag nicht kom­plett für die Rück­zah­lung des Kre­dits ein­pla­nen. Es ist sinn­voll, sich selbst einen finan­zi­el­len Spiel­raum zu erhal­ten und nur einen Teil des frei­en Betrags für die Kre­dit­ra­ten zu reservieren.

Pixabay​.com © PaHels­berg: Fabrik­neu­es Auto oder gut gepfleg­ter Gebraucht­wa­gen? Die­se Ent­schei­dung beein­flusst die benö­tig­te Gesamtkreditsumme.

Tipp 2: Den Kreditbedarf sorgfältig ermitteln

„Der bes­te Kre­dit ist der, der nicht auf­ge­nom­men wird.“ Die­ses geflü­gel­te Wort bedeu­tet, dass eine Kre­dit­sum­me so nied­rig wie mög­lich gehal­ten wer­den sollte. 

Denn je nied­ri­ger die Kre­dit­sum­me, des­to gerin­ger sind die Kre­dit­kos­ten ins­ge­samt. Kre­dit­neh­mer soll­ten des­halb genau abwä­gen, wie viel Geld sie benö­ti­gen und ihre Mög­lich­kei­ten aus­schöp­fen, die Kre­dit­sum­me kleinst­mög­lich zu halten.

  • Soll der Kre­dit bei­spiels­wei­se für die Finan­zie­rung der Möbel im neu­en Home­of­fice ein­ge­setzt wer­den, stellt sich die Fra­ge, ob es wirk­lich nagel­neue Möbel aus einer teu­ren Möbel­se­rie sein müs­sen.
    Gera­de in einem Start­up ist eine Kos­ten­re­du­zie­rung gene­rell emp­feh­lens­wert, doch auch eta­blier­te Unter­neh­men agie­ren aus Vor­sichts­grün­den kos­ten­be­wusst. Viel­leicht tun auch gebrauch­te Desi­gner-Möbel aus einer Insol­venz­mas­se oder Stan­dard­mö­bel aus einem Büro­mö­bel-Gebraucht­markt den nöti­gen Dienst.
  • Steht Eigen­ka­pi­tal zur Ver­fü­gung, um die Kre­dit­sum­me zu sen­ken? Falls ja, ist dies ein pro­ba­tes Mit­tel, um die Gesamt­kre­dit­kos­ten zu sen­ken.
    Aller­dings gilt es hier ins­be­son­de­re für Selbst­stän­di­ge stets abzu­wä­gen, ob das finan­zi­el­le Pols­ter tat­säch­lich ange­grif­fen wer­den soll. Finan­zi­el­le Reser­ven sind bei unste­ter Auf­trags­la­ge unver­zicht­bar und soll­ten zur Sicher­heit min­des­tens die fixen und lau­fen­den betrieb­li­chen Kos­ten von 3 Mona­ten abdecken.

Tipp 3: Seriöses Vergleichsportal nutzen

Ob ein Kre­dit­an­ge­bot güns­ti­ge Kon­di­tio­nen auf­weist oder nicht lässt sich nur beur­tei­len, wenn ande­re Kre­dit­an­ge­bo­te ver­glei­chend her­an­ge­zo­gen werden. 

Einen schnel­len und aus­sa­ge­kräf­ti­gen Über­blick über ver­füg­ba­re Raten­kre­dit­an­ge­bo­te ver­schafft das Ver­gleichs­por­tal von Finanz​check​.de. Im Unter­schied zu vie­len ande­ren Por­ta­len bekom­men Kre­dit­in­ter­es­sier­te hier ein per­sön­li­ches Ange­bot nach Prü­fung der Kreditwürdigkeit. 

Das bedeu­tet, dass nur Kre­dit­an­ge­bo­te vor­ge­schla­gen wer­den, die zu den jewei­li­gen finan­zi­el­len und per­sön­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen passen.

Die­se Vor­ge­hens­wei­se ver­kürzt den Gesamt­pro­zess erheb­lich und sorgt dafür, dass der gesam­te Vor­gang seri­ös und mit hoher Erfolgs­quo­te durch­ge­führt wird. Nut­zer haben die Mög­lich­keit, sich per­sön­lich und kos­ten­los von Finanz­ex­per­ten tele­fo­nisch bera­ten zu lassen. 

Auf die­se Wei­se gelingt es, die Kre­dit­an­fra­ge von Anfang an rea­lis­tisch zu gestal­ten, so dass nur Kre­dit­an­ge­bo­te vor­ge­legt wer­den, die wirk­lich sinn­voll und stim­mig sind.

Tipp 4: Gewünschte Konditionen gegeneinander abwägen

Wel­che Aspek­te sind wich­tig? Ist ein nied­ri­ger Zins das A und O oder muss der Kre­dit fle­xi­bel hin­sicht­lich Son­der­til­gung und Raten­aus­set­zung sein? Letz­te­res ist gera­de bei lang­lau­fen­den Kre­di­ten eine wich­ti­ge Rege­lung, die unter Umstän­den den Zins­satz beein­flusst: Der Kre­dit kann sich durch kun­den­freund­li­che Kre­dit­kon­di­tio­nen verteuern. 

Kre­dit­neh­mer soll­ten sich bereits vor der Kre­dit­auf­nah­me mit die­sen Fra­gen aus­ein­an­der­set­zen, um das pas­sen­de Ange­bot zu erken­nen, wenn es vor ihnen auf dem Tisch liegt.

Falls ein beson­ders nied­ri­ger Zins rea­li­siert wer­den soll, kön­nen Kre­dit­neh­mer im Vor­feld eini­ges tun, um Ein­fluss dar­auf zu neh­men. Sie kön­nen zum Bei­spiel einen zwei­ten Kre­dit­neh­mer mit in den Ver­trag auf­neh­men, der eben­falls für den Kre­dit haftet. 

Aus Sicht der Ban­ken mini­miert ein zwei­ter Kre­dit­neh­mer das Zah­lungs­aus­fall­ri­si­ko. Mit sin­ken­dem Risi­ko sind Ban­ken bereit, bes­se­re Zins­sät­ze zu bieten.

Ein wei­te­rer Weg, um güns­ti­ge Kon­di­tio­nen für einen Kre­dit zu bekom­men ist, einen zweck­ge­bun­de­nen Kre­dit auf­zu­neh­men. Ein zweck­ge­bun­de­ner Kre­dit ist zum Bei­spiel ein Pkw-Kre­dit. Bei die­sem Dar­le­hen steht der Bank ein Ver­mö­gens­ge­gen­stand zur Ver­fü­gung, den sie bei einem Zah­lungs­aus­fall ver­wer­ten kann. 

Sie ver­kauft bei Bedarf den Pkw und löst mit dem ein­ge­nom­me­nen Geld die offe­ne Kre­dit­for­de­rung ab. Falls es mög­lich ist, einen zweck­ge­bun­de­nen Kre­dit auf­zu­neh­men, soll­te die­se Opti­on wahr­ge­nom­men werden.

Fazit: Erst kundig machen, dann Kreditvergleich vornehmen

Für die Kre­dit­su­che im Inter­net hat es sich bewährt, sich vor­ab über die wich­tigs­ten Punk­te des gesuch­ten Kre­dits klar zu wer­den. Wer weiß, wie viel Geld monat­lich zur Ver­fü­gung steht und wel­che Kon­di­tio­nen der Kre­dit unbe­dingt auf­wei­sen soll­te, kann gezielt nach pas­sen­den Ange­bo­ten suchen. 

Die Inan­spruch­nah­me einer fach­kun­di­gen Bera­tung durch einen Finanz­ex­per­ten stei­gert die Chan­cen dar­auf, inner­halb kur­zer Zeit online den per­fekt pas­sen­den Kre­dit zu finden.

(Bild­quel­le Arti­kel­an­fang: Pixabay​.com © Free-Pho­tos)

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