Bist du dabei, eine Neugründung zu planen oder du willst dein Unternehmen vergrößern bzw. modernisieren? Dann kannst du mit einem Firmenkredit deine Liquidität deutlich steigern, um dein Vorhaben zügig umsetzen zu können.


Was ist ein Firmenkredit?

Unter einem Firmenkredit versteht man eine Liquiditätsbeschaffung für einen bestimmten Zeitraum. Der Kredit wird vom Kreditnehmer mittels Ratenzahlung und einem entsprechenden Zinssatz an den Geldgeber wieder zurückgezahlt.

Wer einen Firmenkredit in der Gründungsphase beantragt, muss höhere Zinssätze einkalkulieren, da für das neue Unternehmen noch keine aussagekräftigen wirtschaftlichen Kennzahlen vorliegen und auch das Ausfallrisiko deutlich höher ist.

Ein Firmenkredit ist sinnvoll, wenn du u. a.

  • eine Umschuldung planst,
  • Wareneinkauf finanzieren musst,
  • deine Liquidität erhöhen oder
  • dein Unternehmen vergrößern willst.

Es ist allerdings nicht so leicht, an einen Firmenkredit ranzukommen.

Gerade kleine Unternehmen müssen sich bei ihrer Hausbank auf längere Verhandlungen einstellen oder mit Ablehnung rechnen, denn aus Angst vor einem möglichen Ausfallrisiko verweigern viele Geldinstitute die Zahlung eines Kredits.

Firmenkredit auf Vermittlerplattformen beantragen

Eine unkompliziertere Alternative sind die Online-Marktplätze zur Vermittlung von Krediten (Firmenkredite und Kredite für Selbständige), deren Finanzierung durch private und institutionelle Geldanleger erfolgt.

Ein wichtiger Vermittler solcher Kredite auf dem deutschen Markt ist u. a. auxmoney.

Auf der Plattform von auxmoney kannst du einen Firmenkredit online beantragen, Kredithöhe (maximal 750.000 €), gewünschte Laufzeit und Verwendungszweck festlegen.

Die weiteren Vorteile: auxmoney entscheidet schnell über die Kreditvergabe sowie über die Auszahlung, du wirst persönlich beraten und flexible Sondertilgungen sind möglich. In vielen Fällen kann der Kredit schon innerhalb von sieben Tagen nach der Kreditbeantragung ausgezahlt werden.

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Der Kredit für Firmen läuft in vier Schritten ab:

  1. Beantragung des Kredits
  2. Zusendung der Konditionen von auxmoney
  3. Versand deiner Unterlagen
  4. Persönliche Identifizierung und Kredit-Auszahlung

Hinweis: Auxmoney vergibt keine Kredite, sondern vermittelt diese.

Firmenkredit bei auxmoney beantragen

Bild: Über diese Landingpage kannst du deinen Firmenkredit in kurzer Zeit online beantragen.

Was sind die Vorteile eines Firmenkredits?

Da der Firmenkredit für den Aufbau des Unternehmens, die Finanzierung von Waren, Maschinen oder das Firmenwachstum verwendet wird, gilt der Geldeinsatz als zweckbestimmt.

Kaufst du beispielsweise neues Geschäftsinventar, geht dieses als Anlagevermögen in die Bilanz ein und erhöht das Gesamtkapital deiner Firma. Die neuen Verbindlichkeiten fallen in der Bilanz unter den Punkt „Fremdkapital“. Die entstehenden Zinsbelastungen lassen sich außerdem steuerlich absetzen sowie die Anschaffungen über den Nutzungszeitraum abschreiben.

Weitere Vorteile des Firmenkredits:

  • Zinsbelastungen lassen sich steuerlich geltend machen.
  • Die Unternehmensliquidität steigert sich enorm.
  • Es gibt keine weiteren Kapitalgeber, die ein Mitbestimmungsrecht haben.
  • Die Unternehmenskennzahlen können sich positiv verändern.
  • Trotz fehlenden Eigenkapitals lassen sich Umlauf- oder Anlagevermögen finanzieren.

Worauf solltest du beim Firmenkredit achten?

Bei der Vertragsgestaltung werden die Kreditsumme, Laufzeit und weitere Konditionen individuell auf den jeweiligen Unternehmensbedarf berücksichtigt. Aber nicht nur diese Faktoren solltest du bei der Kreditvergabe beachten, auch die nachfolgenden wichtigen Punkte können von Kreditgeber zu Kreditgeber unterschiedlich sein.

Diese Besonderheiten können gewährt werden bzw. folgende Begrifflichkeiten solltest du kennen:

  • Tilgungsfreier Zeitraum: Oft hast du die Möglichkeit, bis zu zwei Jahre Tilgungsfreiheit zu vereinbaren, sodass du die Rückzahlung der Verbindlichkeiten bis zur Erzielung von Gewinnen aufschieben kannst.
  • Variabler oder fester Zinssatz: Achte darauf, ob variable Zinssätze vereinbart werden können, denn diese Option wirkt sich auf deine Zinszahlungen aus. Variable Zinssätze lassen sich während der Vertragslaufzeit auf sich ändernde Marktgegebenheiten anpassen.
  • Fälligkeit der Ratenzahlung: Die regelmäßigen Zahlungen deines Firmenkredits können z. B. monatlich, pro Quartal oder pro Jahr erfolgen.
  • Tilgungsplan: Unter dem Tilgungsplan ist die Vereinbarung der Rückzahlungen des Firmenkredits zu verstehen. Die Tilgungsrate setzt sich zusammen aus der Rate zur Abzahlung des Kredits und der jeweiligen Zinsbelastung.
  • Annuitätenprinzip: Die Rückzahlungsrate bleibt über die gesamte Laufzeitdauer gleich. Dadurch, dass du mit jeder Ratenzahlung deine Restschuld verringerst, geht mit der Dauer auch die Zinsbelastung zurück. Damit steigt bei gleichbleibenden Raten der Anteil der Tilgungsrate.
  • Sondertilgung: Oft lässt sich vertraglich die Option zur vollständigen Kreditabzahlung über einen Einmalbetrag oder eine jährliche Sondertilgung vereinbaren.
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Fazit

Firmenkredite auf einer Online-Vermittlungsplattform zu beantragen, ist mit Sicherheit eine unbürokratische Möglichkeit für kleine Unternehmer, recht schnell an eine größere Geldsumme für verschiedene Geschäftszwecke heranzukommen.

Die Kreditvergabe wird nicht von Banken entschieden, sondern von privaten und institutionellen Geldgebern, sodass hier eher bessere Konditionen – was Kredithöhe und Zinssatz betrifft – möglich sind.

Das heißt aber nicht, dass es viel einfacher sein wird, an das Geld kommen. Denn auch die privaten Geldgeber wollen ihre Einlagen nicht an unrentable und schlecht wirtschaftende Unternehmen verlieren.

(Bildquelle Artikelanfang: © Ulf Gähme #26145755/Fotolia.com)

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