Wer etwas mehr Zin­sen auf sei­ne Erspar­nis­se erhal­ten möch­te, der soll­te sich ein Tages­geld­kon­to zule­gen. Dort kön­nen Sie Ihr Geld kurz­fris­tig, sicher und ertrag­rei­cher als auf Ihrem Giro­kon­to anle­gen.


Auch wenn die Zin­sen für Tages­geld der­zeit wirk­lich sehr nied­rig sind (Durch­schnitts­zins unge­fähr 1,08 Pro­zent), fin­det man doch noch Ban­ken, die über zwei Pro­zent Zin­sen auf Tages­geld­ein­la­gen zah­len. Ein Ver­gleich lohnt sich also auch hier.

Gera­de ein Tages­geld­kon­to eig­net sich her­vor­ra­gend, um Erspar­nis­se oder Rück­la­gen vor­über­ge­hend zu par­ken. Bei die­ser Anla­ge kön­nen Sie wei­ter­hin täg­lich auf Ihr Geld zugrei­fen und es wird noch rela­tiv attrak­tiv ver­zinst. Ganz anders bei Spar­buch oder Fest­geld. Hier müs­sen Sie erst kün­di­gen (Spar­buch) oder auf das Lauf­zeit­ende war­ten (Fest­geld).

Der Zins­satz kann von der Bank theo­re­tisch stän­dig ver­än­dert wer­den. In der Pra­xis garan­tie­ren aller­dings vie­le Anbie­ter eine Zins­bin­dung für das Tages­geld, was bedeu­tet, dass die Ver­zin­sung bis zu einem genann­ten Datum nicht her­ab­ge­setzt wer­den kann.

Unter den ver­schie­de­nen Tages­geld­kon­to-Anbie­tern gibt es auch Unter­schie­de bei den Kos­ten. Ein gutes Tages­geld­kon­to kos­tet kei­ne Gebüh­ren.

Tagesgeldkonten — worauf Sie achten sollten

Maxi­ma­le Ein­la­ge — bis zu wel­cher Höhe wer­den Tages­geld­kon­ten ver­zinst? Es gibt Ban­ken, die ihren maxi­ma­len Zins­satz bei den Tages­geld­kon­ten auf eine gewis­se Ein­la­gen­hö­he beschrän­ken. So wer­den zum Bei­spiel Beträ­ge bis 5.000 Euro attrak­tiv ver­zinst, wäh­rend höhe­re Beträ­ge unter­durch­schnitt­li­che Ren­di­ten erzie­len. Wenn die­ser Aspekt für Sie wich­tig ist, dann soll­ten Sie Tages­geld­kon­ten in Betracht zie­hen, die unab­hän­gig von der Ein­la­ge den Höchst­zins aus­schüt­ten. 

Ach­ten Sie bei Tages­geld­kon­ten auf regel­mä­ßi­ge Zins­gut­schrift und die Lauf­zeit. Die Aus­schüt­tung der Zin­sen ist eben­falls ein wich­ti­ges Kri­te­ri­um beim Ver­gleich von Tages­geld­kon­ten. Denn monat­li­che oder vier­tel­jähr­lich aus­ge­schüt­te­te Zin­sen (die soge­nann­ten Zin­ses­zin­sen) tra­gen bei der nächs­ten Aus­schüt­tung wie­der­um Zin­sen. Daher ist es opti­mal, wenn der Zeit­raum für die Zin­sen­aus­schüt­tung zwi­schen einem Monat oder einem Vier­tel­jahr liegt. Wer sein Geld über einen län­ge­ren Zeit­raum auf Tages­geld­kon­ten anle­gen möch­te, soll­te außer­dem die Lauf­zei­ten der Ver­zin­sung berück­sich­ti­gen.

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Meis­tens ist die­se auf ein Jahr begrenzt und wird danach auf ein unter­durch­schnitt­li­ches Niveau her­ab­ge­setzt. Man­che Ban­ken bie­ten ihre Tages­geld­kon­ten mit Giro­kon­to­funk­ti­on an. Dies ist aber nur dann sinn­voll, wenn trotz­dem genü­gend Geld auf dem Kon­to bleibt. Ansons­ten brin­gen die höchs­ten Zin­sen nichts. Sehen Sie Tages­geld­kon­ten eher als Zweit­kon­to an, auf dem das Geld parkt und bei Bedarf inner­halb kur­zer Zeit auf ein Refe­renz­kon­to über­wie­sen wer­den kann. So brin­gen sie am meis­ten.

Sicher­heit von Tages­geld­kon­ten. Laut EU-Geset­zen betrifft die so genann­te Ein­la­gen­si­che­rung auch Tages­geld­kon­ten. Das bedeu­tet, dass für jedes Kon­to ein bestimm­ter Betrag zurück­ge­legt wer­den muss. Seit Mit­te 2009 liegt die­se Rück­la­ge bei 50.000 Euro, die ab Anfang 2011 auf 100.000 Euro ange­ho­ben wer­den soll. Erspar­tes, das über die­sem Betrag liegt, ist im Fal­le einer Ban­ken­plei­te ver­lo­ren. 

Fazit

Wer fle­xi­bel über sein Geld ver­fü­gen und dafür gute Zin­sen bekom­men will, fin­det kaum was Bes­se­res als ein Tages­geld­kon­to. Weder Fest­geld noch Spar­bü­cher kön­nen bei Zin­sen von unter einem Pro­zent mit Tages­geld­kon­ten kon­kur­rie­ren.

Im bei­gefüg­ten Tages­geld-Ver­gleich fin­den Sie wirk­lich die bes­ten Ange­bo­te, die es im Augen­blick gibt. Alle auf­ge­führ­ten Anbie­ter neh­men am Ein­la­gen­si­che­rungs­fond teil, sodass Sie sich über Sicher­heits­aspek­te kei­ne Gedan­ken machen müs­sen.

Ver­glei­chen Sie die bes­ten und güns­tigs­ten Tages­geld­kon­ten!

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