Gestern stellte die Deutsche Post ihren neuen Online-Service vor: den E-Postbrief.


Mit dieser neuen Art von Briefkommunikation können nun Privatpersonen, Unternehmen und auch Verwaltungen sicher, verbindlich, vertraulich und zuverlässig im Internet herkömmliche Briefe zum Porto von 55 Cent versenden.

Dabei können die User sich entscheiden, ob nun der E-Postbrief elektronisch an ein bestimmtes E-Postbriefkonto zugestellt wird oder von der Deutschen Post ausgedruckt und mit dem Briefträger auf die klassische Art und Weise überbracht wird. Dabei soll die elektronische Zustellung dieser Briefe so schnell ablaufen wie eine E-Mail. Zusatzleistungen wie Einschreiben oder farbige Ausdrucke kosten natürlich extra.

Registrierung einer persönlichen E-Postbrief-Adresse

Um diesen Service nutzen zu können, muss man sich auf der Website www.epost.de seine persönliche E-Postbrief-Adresse reservieren. Das habe ich heute Morgen mal schon gemacht, in der Hoffnung, meinen Namen ohne Nummer hinter dem Nachnamen zu erhalten. Doch leider war ich zu spät, sodass ich nun hinter meinem Namen eine 2 habe. Naja, egal. Denn die Adresse des E-Postbriefs setzt sich aus dem Vornamen und Nachnamen des Nutzers und der Endung @epost.de zusammen. Bei Namensgleichheit kommt hinter den Nachnamen eine Ziffer oder Ziffernkombination, um Verwechslungen auszuschließen.

Nach meinem Anmeldungsprozess erhalte ich in den nächsten Tagen postalisch meinen persönlichen Registrierungscode sowie alle weiteren Informationen rund um meine E-Postbrief- Registrierung.

Dieser Registrierungscode soll ab November nach der ersten Hochlaufphase abgeschafft werden.

Was ich auch noch machen muss, ist, mich per Postident-Verfahren mit meinem Personalausweis oder Reisepass in einer Postfiliale auszuweisen, um eine endgültige Freischaltung meines E-Postbrief-Kontos zu erreichen. Mit diesem sicheren Anmeldeverfahren wird sichergestellt, dass keine anonymen Mails oder auch Spam im Postfach landen werden.

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Mir gefällt dieser neue Service der Deutschen Post, auch wenn ich ihn noch nicht testen konnte. Denn damit vereinfacht sich das Versenden der Post zusehends. Briefe falten und in Umschläge stecken, frankieren und in den Briefkasten einwerfen kann man sich dann wirklich sparen.

Großen und kleinen Betrieben mit umfangreichem Briefaufkommen bietet der E-Postbrief somit die Möglichkeit an Zeit- und Materialeinsparungen bei der Geschäftskorrespondenz.

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