SEO-Interview mit Josef Altmann: Alles Wissenswerte über OnPage- und OffPage-SEO

Wer bloggt, Nischen­web­sites erstellt oder im Ecom­mer­ce tätig ist, wird an Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung nicht vor­bei­kom­men. Nur mit einer für Goog­le & Co. opti­mier­ten Web­site las­sen sich vor­de­re Plät­ze in den Such­ergeb­nis­sen zu bestimm­ten Such­an­fra­gen belegen.

Für Anfänger/​innen ist die­ses The­ma auf den ers­ten Blick unüber­sicht­lich und schier nicht zu bewältigen.

Daher sind mei­ne Inter­view-Fra­gen für Josef Alt­mann vor allem an Einsteiger/​innen in SEO inter­es­sant: Was muss ich bei OnPage-SEO beach­ten, wie kom­me ich an wich­ti­ge Backlinks, wie wird sich SEO in der Zukunft ent­wi­ckeln, wel­che SEO-Tools sind zu emp­feh­len, etc.?

Nach­fol­gend fin­dest du die aus­führ­li­chen Ant­wor­ten auf mei­ne Fragen.


WERBUNG

Preis­wer­tes SEO-Tool für Blog­ger noch günstiger
SERPBOT PRO dau­er­haft 20 Pro­zent güns­ti­ger – 1. Monat 80 Pro­zent Rabatt
Nut­ze dafür die­sen Gut­schein­code: erfolg-durch-serpbot
Regis­trie­rungs­link: SERPBOT PRO*


Viel Spaß beim Lesen!

Josef Altmann - Online-Marketing Altmann

Zuerst noch ein paar Wor­te zu Josef.

Josef Alt­mann ist Inha­ber von Online-Mar­ke­ting Alt­mann und unter­stützt Unter­neh­men im Bereich Suchmaschinenoptimierung.

Außer­dem baut Online-Mar­ke­ting Alt­mann pro­fes­sio­nel­le Web­sites für sei­ne Kunden.

Nun zu den Interview-Fragen.

Was sind aus deiner Sicht die einfachsten SEO-Tipps, die auch kleine Unternehmen, Blogger und Selbständige durchführen können?

SEO ist noch immer ein Mar­ke­ting­bau­stein, mit wel­chem vie­le Men­schen erreicht und Kun­den gewon­nen wer­den kön­nen. Was man jedoch wis­sen soll­te ist, dass die Zei­ten vor­bei sind, wo du Inhal­te mit 300 Wör­tern pro­du­ziert und ein paar Links auf­ge­baut hast. Heu­te braucht es sehr viel mehr. Es sind nicht mehr nur zwei oder drei Fak­to­ren, die den Erfolg ausmachen.

Die Grund­la­ge für dei­nen SEO-Erfolg ist, dass du dei­ne Besu­cher glück­lich machst. Wenn du auf dei­ner Web­site nicht lie­ferst, was du ver­sprichst, dann wirst du heu­te nicht mehr ran­ken. Wenn du bei­spiels­wei­se für das Key­word „Geld ver­die­nen“ her­vor­ra­gend ran­ken willst, dann musst du genau das lie­fern, was sich dei­ne Besu­cher erwarten.

Doch wie bekommst du das her­aus? Nun, hier spielt eine grund­le­gen­de SEO-Ana­ly­se eine ent­schei­den­de Rol­le. Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung ist ein Wett­be­werb. Es ist ein Wett­be­werb gegen die TOP-plat­zier­ten Web­sites, bei Such­an­fra­gen, bei wel­chen ich ran­ken will.

Ich gehe dabei immer so vor, dass ich mir bei den Such­be­grif­fen, bei wel­chen ich ran­ken will, anschaue, wel­che Web­sites bereits ran­ken. Ich schaue mir hier­zu die Web­site sel­ber, aber auch ver­schie­de­ne Metri­ken wie Domain­po­pu­la­ri­tät, Domain-Rating usw. an. Ich samm­le dies­be­züg­lich so viel rele­van­te Daten wie mög­lich, um einen Ver­gleich zu machen.

Die­se Wer­te stel­le ich in einer Excel­lis­te gegen­über. Dabei spie­len auch sol­che Fak­to­ren wie Text­län­ge, Key­wor­d­pro­mi­nenz und Auto­ri­tät eine Rolle.

Neben dem Tref­fen der Besu­cher­inten­ti­on spielt auch das Backlink­pro­fil eine ent­schei­den­de Rol­le. Gute Backlinks zei­gen Goog­le, dass dei­ne Web­site ver­trau­ens­wür­dig ist. Aller­dings ist dies nicht ganz so leicht umzu­set­zen. Wer nur Mülllinks aus irgend­wel­chen Ver­zeich­nis­sen usw. auf­baut, wird kei­ne nen­nens­wer­ten Erfol­ge erzie­len. Her­vor­ra­gen­de Backlinks sind wirk­lich sehr schwer zu bekom­men. Das gilt vor allem für klei­ne unbe­kann­te Websites.

Daher musst du her­vor­ra­gen­de Inhal­te erstel­len, die auch ger­ne ver­linkt wer­den. Das heißt, du erstellst nicht nur Inhal­te für dei­ne Besu­cher bzw. dei­ne Kun­den, son­dern auch sol­che Inhal­te, die das Ziel haben ver­linkt zu werden.

Die­se musst du dann durch ver­schie­de­ne Maß­nah­men wie PR und Social Media Mar­ke­ting usw. pro­mo­ten. Ich emp­feh­le dafür auch den einen oder ande­ren Euro in die Hand zu neh­men, um mehr poten­zi­el­le Link­ge­ber zu errei­chen. Ein wei­te­rer Weg, um Links auf­zu­bau­en sind Gast­bei­trä­ge, wobei Links dar­aus auch als Links aus Gast­bei­trä­gen gekenn­zeich­net wer­den müssen.

Lin­kauf­bau hat häu­fig viel mit Kom­mu­ni­ka­ti­on zu tun. Du musst bereit sein auf ande­re Men­schen zuzu­ge­hen. Du soll­test aber auf kei­nen Fall dump­fe Link­an­fra­gen stel­len. Es ist bes­ser Bezie­hun­gen auf­zu­bau­en und wenn du schon nach einem Link bzw. Gast­ar­ti­kel fragst, dann soll­te das eine wert­schät­zen­de ein­zig­ar­ti­ge Anfra­ge sein.

Ein drit­ter Bau­stein für den Erfolg ist, dass dei­ne Web­site tech­nisch ein­wand­frei ist. Das heißt, dass dei­ne Web­site schnel­le Lade­zei­ten besitzt und die­se auch mobil­fä­hig ist.

Außer­dem braucht es heu­te unbe­dingt ein SSL-Zer­ti­fi­kat und die Web­site muss inde­xier­bar sein.

Guten Con­tent, der die Besu­cher­inten­ti­on trifft, kann eigent­lich jeder pro­du­zie­ren, der eine Web­site zu sei­nem The­ma erstellt. Es braucht dafür lie­be­voll auf­be­rei­te­ten Con­tent, der alle Fra­gen, die ein Besu­cher haben könn­te, beantwortet.

Guter Con­tent besteht nicht nur aus einer Text­wüs­te, son­dern auch sol­chen Din­gen wie Bil­der, Icons und wenn es sinn­voll passt, Videos.

Eben­so ein­fach sind wei­te­re bekann­te grund­le­gen­de OnPage-Fak­to­ren umzusetzen.

Dazu zäh­len:

  • Key­wor­d­pro­mi­nenz – also Key­words in der Über­schrift, im Tit­le, im alt-Tag von Bil­dern etc.
  • Eine sau­be­re inter­ne Ver­lin­kung – also nicht nur über das Navi­ga­ti­ons­me­nü, son­dern auch aus den Inhal­ten heraus
  • Schnel­le Ladezeiten
  • eine mobil­fä­hi­ge Website
  • stän­di­ge Aktua­li­sie­rung der Website

usw.

Natür­lich sind das vie­le Din­ge, wel­che zu machen sind und ich habe hier nicht alle auf­ge­zählt, weil es ein­fach den Rah­men spren­gen wür­de. Es ist für jene, die mit SEO nichts am Hut haben sehr schwer geworden.

Das Bes­te, was du machen kannst ist, dass du ein SEO-Tool zur Unter­stüt­zung hast. Wir arbei­ten bei uns sehr ger­ne mit ahrefs, Ryte, aber auch dem ein oder ande­ren kos­ten­lo­sen SEO-Tool. Bei­de Tools kos­ten natür­lich Geld, sind es aus mei­ner Sicht aber auch wert.

Wenn du kein Geld zur Ver­fü­gung hast, kannst du Ryte in ein­ge­schränk­ter Vari­an­te für dei­ne Web­site nutzen.

Auch Seo­bi­li­ty ist ein ganz brauch­ba­res SEO-Tool, wel­ches du nut­zen kannst. Natür­lich gibt es dann auch noch die guten alten Goog­le-Tools wie Ana­ly­tics, Search Con­so­le etc. Wenn du sol­che Tools nutzt, dann bekommst du eine Aus­wer­tung für dei­ne Web­site über Din­ge, die gut lau­fen und wo du Nach­hol­be­darf hast.

Die Din­ge, bei wel­chen du Nach­hol­be­darf hast, soll­test du als ers­ter Punkt ange­hen. Nicht alle auf ein­mal, aber eines nach dem anderen.

Als wichtiger Rankingfaktor gilt heutzutage hochwertiger Inhalt bzw. Content. Worauf sollte man aus deiner Sicht bei der Inhaltserstellung achten?

Dar­auf gibt es eine kla­re Ant­wort: „Tref­fe die Inten­ti­on dei­ner Besu­cher“. Wenn ein Besu­cher über einen bestimm­ten Such­be­griff auf dei­ne Web­site kommt, dann hat die­ser eine Erwar­tung. Dei­ne Auf­ga­be ist es, die­se Erwar­tung zu tref­fen und im Ide­al­fall zu über­tref­fen. Dies schaffst du, indem du eine Ziel­grup­pen­ana­ly­se machst.

Wenn du bei­spiels­wei­se für einen Such­be­griff ran­ken willst, bei dem Besu­cher Infor­ma­tio­nen erwar­ten, dann musst du die­se auch lie­fern. Wenn dei­ne Besu­cher jedoch etwas kau­fen wol­len, also über ein Money-Key­word auf dei­ne Web­site kom­men, musst du Pro­duk­ten oder Dienst­leis­tun­gen, je nach Key­word prä­sen­tie­ren. Bei Inhal­ten, die der Infor­ma­ti­on die­nen, haben län­ge­re Tex­te bzw. hat län­ge­rer Con­tent meist eine bes­se­re Chan­ce gut zu ran­ken als Con­tent mit wenig Inhalt.

Der Mehr­wert dei­nes Con­tents ist einer der wich­tigs­ten Erfolgs­fak­to­ren. Bei Web­sites gilt dar­über hin­aus das glei­che wie beim Essen: „Das Auge isst mit.“ Das heißt, dass dein Con­tent auch anspre­chend auf­be­rei­tet sein muss. Das fängt bei grund­le­gen­den Din­gen wie dem Web­de­sign und dem Navi­ga­ti­ons­me­nü, also dem grund­le­gen­den Auf­tre­ten dei­ner Web­site an. Dein Con­tent soll­te wie gera­de schon mal erwähnt nicht nur aus Text­wüs­ten bestehen.

Her­vor­ra­gen­de Inhal­te bestehen aus vie­len Absät­zen, die maxi­mal 7 Sät­ze lang sind. Außer­dem braucht es Bil­der, Vide­os, Icons etc. Es müs­sen nicht immer all die­se Inhal­te dar­in ent­hal­ten sein. Es geht dar­um die pas­sen­den Bau­stei­ne ein­zu­set­zen und natür­lich gilt es, dies immer wie­der zu opti­mie­ren. Wenn ein Bild bes­ser passt, dann plat­zie­re ein Bild. Wenn alle ande­ren, die her­vor­ra­gend ran­ken, Vide­os im Con­tent haben, soll­test du auch ein Video einbauen.

Eben­so wich­tig ist das The­ma Key­words. Dafür braucht es natür­lich eine grund­le­gen­de Key­wor­dre­cher­che, bevor du dei­ne Inhal­te erstellst. Das heißt nicht, dass du dei­ne Inhal­te mit mög­lichst vie­len Key­words voll­stop­fen musst. Das ist heu­te nicht mehr wich­tig. Wenn du einen rele­van­ten Text schreibst, wer­den dei­ne Key­words sicher­lich auch so im Con­tent auf­tau­chen. Viel wich­ti­ger sind die Stel­len, an wel­chen du die Key­words ein­baust. Die Key­words soll­test du u.a. an den fol­gen­den Stel­len einbauen:

  • im Tit­le-Tag einer Website
  • in der H1-Überschrift
  • in einer unter­ge­ord­ne­ten Überschrift
  • im alt-Tag eines Bildes
  • in den ers­ten 100 Zei­chen des Contents

Nun eine Frage zu OnPage-SEO: Wie sieht der optimale interne Linkaufbau aus?

Neben der Navi­ga­ti­on, Bre­ad­crumbs und einer Sitemap gibt es wei­te­re Stel­len, an denen inter­ne Ver­lin­kun­gen sinn­voll sind. Die erst­ge­nann­ten drei Bau­stei­ne der inter­nen Ver­lin­kung soll­ten eine Web­site struk­tu­rie­ren und die­nen als Basis der inter­nen Ver­lin­kun­gen. Bre­ad­crumbs und Sitemap kannst du bei CMS wie Wor­d­Press sehr ein­fach u.a. mit Yoast-SEO ein­bau­en und nutzen.

Eine gro­ße Chan­ce bie­ten inter­ne Ver­lin­kun­gen, die direkt aus Inhal­ten wie Blog­ar­ti­kel oder Rat­ge­ber­tex­ten kom­men. Der Vor­teil von inter­nen Ver­lin­kun­gen ist, dass du dadurch bestimm­te Unter­sei­ten dei­ner Web­site stär­ken kannst. Du kannst für eine Sei­te, die du stär­ken willst, immer den glei­chen Linktext ver­wen­den. Bei der exter­nen Ver­lin­kung soll­test du dies aber auf kei­nen Fall machen.

Bei der inter­nen Ver­lin­kung kannst und soll­test du immer die glei­chen Linktex­te für die­sel­be Sei­te, auf die du ver­lin­ken willst ver­wen­den. Das sagt Goog­le, dass die Sei­te auf dei­ner Web­site für genau die­ses Key­word, wel­ches du nutzt, rele­vant ist.

Die opti­ma­le inter­ne Ver­lin­kung sieht so aus, dass du inter­ne Links immer dort ver­wen­dest, wo es sinn­voll ist. Wenn du einen Rat­ge­ber hast und du in die­sem Rat­ge­ber einen wei­ter­füh­ren­den ande­ren Rat­ge­ber auf dei­ner Web­site parat hast, soll­test du die­sen auch verlinken.

Ein Link soll­te in der Regel nicht nur wegen des Links gesetzt wer­den. Er soll­te immer ein Mehr­wert für Besu­cher sein. Das ist er, wenn er als wei­ter­füh­ren­de Quel­le oder als Hin­weis auf Pro­duk­te oder Dienst­leis­tun­gen dient. Her­vor­ra­gen­de Web­sites bil­den mit der inter­nen Ver­lin­kung die Cus­to­mer Jour­ney ihrer Kun­den opti­mal ab.

Die inter­ne Ver­lin­kung hat den wei­te­ren Vor­teil, dass du dadurch nicht nur dei­ne Web­site struk­tu­rie­ren kannst, son­dern auch um Sei­ten dei­ner Web­site zu stär­ken, wel­che dir wich­tig sind. Der Grund dafür ist, dass du auch durch inter­ne Ver­lin­kung immer etwas Link­kraft wei­ter­gibst. Je mehr inter­ne Links eine Unter­sei­te dei­ner Web­site hat, des­to stär­ker wird die­se dadurch gewichtet.

Die Navi­ga­ti­on soll­te aus Usa­bi­li­ty-Grün­den bei einer Web­site nicht mehr als 7 Menü­punk­te haben. Bei Online-Shops kön­nen es mehr sein. Bei Online-Shops kann und soll­te die Navi­ga­ti­on dei­ne Pro­dukt­ka­te­go­rien abbilden.

Auch zur Opti­mie­rung der inter­nen Ver­lin­kung kön­nen dir Tools wie ahrefs, aber auch die Goog­le Search Con­so­le Hil­fe bieten.

Was gehört noch zu einer durchdachten OnPage-SEO außer dem internen Linkaufbau und hochwertigem Content?

Die Grund­la­ge bil­det immer die Ana­ly­se. Hier­zu gehört die Kon­kur­renz­ana­ly­se und auch eine Key­wor­d­ana­ly­se. Wenn du näm­lich nicht die pas­sen­den Key­words abbil­dest und die Inten­ti­on dei­ner Besu­cher nicht getrof­fen wird, hilft alles ande­re nichts. Den­noch gibt es sehr vie­le SEO-Fak­to­ren im OnPage-Bereich.

Dies fängt bei einem anspre­chen­den und vor allem rich­ti­gen Web­de­sign an. Wer kein pas­sen­des Web­de­sign hat, wird sei­ne Besu­cher eher ver­schre­cken. Natür­lich ist Design Geschmacks­sa­che. Aller­dings gibt es dafür Mög­lich­kei­ten, den Geschmack der Kun­den her­aus­zu­be­kom­men. Du kannst bei­spiels­wei­se direkt auf dei­ne Kun­den zuge­hen und fra­gen. Auch Split­ting-Tests kön­nen hilf­reich sein.

Zum Design gehö­ren für mich auch Schlag­wor­te wie Usa­bi­li­ty und UX. Die Men­schen da drau­ßen haben sich an bestimm­te Din­ge, die auf allen Web­sites gleich sein sol­len, gewöhnt. Hier­zu gehört bei­spiels­wei­se eine gute Navi­ga­ti­on, aber auch so Din­ge wie Icons, die immer eine bestimm­te Bedeu­tung haben, wie der klas­si­sche Ein­kaufs­wa­gen. Auf die Pro­mi­nenz der Key­words im Con­tent und all­ge­mein auf das The­ma Con­tent bin ich wei­ter oben schon ein­ge­gan­gen. Key­words sind aus SEO-Sicht extrem wichtig.

Was mir bei mei­nen Pro­jek­ten immer wie­der auf­fällt ist, dass die Lade­zeit eine unheim­lich wich­ti­ge Rol­le spielt. Je schlech­ter eine Web­site lädt, des­to übler sehen die Daten in mei­nem Ana­ly­tics-Kon­to aus. Für eine schnel­le Lade­zeit gibt es vie­le Stell­schrau­ben. In vie­len Fäl­len ist der effek­tivs­te Hebel die Grö­ße von Bil­dern. Wenn du Wor­d­Press nutzt, gibt es vie­le Plugins, mit denen du die­se redu­zie­ren kannst.

Neben Bil­dern sind meist auch Java­Script- und CSS-Datei­en zu groß. Auch dafür gibt es für Wor­d­Press Tools. Das The­ma Lade­zeit ist ein sehr umfang­rei­ches The­ma. Es gibt neben den bereit ange­schnit­te­nen Din­gen, wel­che du tun kannst, noch sehr viel wei­te­re Stell­schrau­ben. Was ich hier­zu erwäh­nen möch­te ist, dass du im Bezug auf Lade­zei­ten kei­nen Preis gewin­nen musst.

Damit will ich sagen, dass du bei der Lade­zeit zwar mit dei­ner Kon­kur­renz mit­hal­ten kön­nen musst, aber auch nicht mehr. Du musst dei­ne Zei­ten nicht bis aufs letz­te optimieren.

Ein wei­te­rer extrem wich­ti­ger OnPage-Fak­tor ist das The­ma Mobil­fä­hig­keit. Wenn dei­ne Web­site nicht auf Smart­pho­ne und Co. ange­zeigt wird, dann wirst du es in Zukunft immer schwie­ri­ger haben zu ran­ken. Für die Opti­mie­rung kannst du Emu­la­to­ren, wel­che im Netz sehr häu­fig ange­bo­ten wer­den, nutzen.

Damit kannst du die Web­site so anschau­en, als wür­dest du es mit einem Smart­pho­ne oder Tablet machen. Ich wür­de aber das Gan­ze trotz­dem immer noch­mal mit einem ech­ten Smart­pho­ne und/​oder auch einem Tablet überprüfen.

Was ich bis jetzt noch nicht erwähnt habe: Es ist wich­tig, dass dei­ne Web­site ver­trau­ens­wür­dig ist. Dafür kannst du viel machen, was nicht alles zum OnPage-Bereich gehört, aber auch. Auf dei­ner Web­site kannst du dafür z.B. eine Autoren­box im Blog oder Rat­ge­ber­be­reich nut­zen und auch eine „Über Mich“-Seite kann dazu bei­tra­gen, dass sowohl Besu­cher als auch Goog­le Ver­trau­en zu dir gewinnen.

Was natür­lich eben­falls für Ver­trau­en sorgt, sind Erfah­rungs­be­rich­te, Shop-Sie­gel etc. Goog­le wird immer bes­ser dar­in, sol­che Din­ge zu erken­nen und zieht die­se in die Ran­king­be­wer­tung mit ein.

Neben die­sen bereits erwähn­ten OnPage-Fak­to­ren gibt es sehr vie­le wei­te­re Din­ge, wel­che du rich­tig machen kannst. Bei­spiels­wei­se, dass du rich­tig gute Tit­le- und Descrip­ti­on-Tags umsetzt, die nicht nur dein Main-Key­word ent­hal­ten, son­dern auch häu­fig geklickt werden.

Ich kann nur jedem raten, sich Zeit zu neh­men und wirk­lich gute Tit­le- und Descrip­ti­on-Tags umzu­set­zen. Außer­dem hel­fen eine Sitemap sowie Bre­ad­crumbs Such­ma­schi­nen und natür­lich auch dei­nen Besuchern.

Wenn ich hier von Sitemap schrei­be, dann fin­de ich es auch heu­te noch gut, wenn dei­ne Web­site sowohl eine XML-Sitemap für Such­ma­schi­nen als auch eine HTML-Sitemap für dei­ne Besu­cher zur Ver­fü­gung stellt.

Abschlie­ßend möch­te ich dazu noch aus­drü­cken, dass die Opti­mie­rung dei­ner Web­site ein lau­fen­der Pro­zess ist. Erfolg kommt sel­ten direkt am Anfang. Wenn du immer wie­der opti­mierst und dei­ne Inhal­te aktu­ell hältst, machst du vie­le Din­ge rich­tig. Davon bin ich überzeugt.

Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung ist ein Wett­be­werb. Es ist ein Wett­be­werb gegen die TOP-plat­zier­ten Web­sites, bei Such­an­fra­gen, bei wel­chen ich ran­ken will.

Josef Alt­mann

Jetzt zu OffPage-SEO: Wie kommt man schnell an gute Backlinks für den eigenen Webauftritt?

Die wesent­lichs­te Grund­la­ge für gute Backlinks sind her­vor­ra­gen­de ver­lin­kungs­wür­di­ge Inhal­te. Hier möch­te ich das Stich­wort Link­bait erwähnen.

Bei einem Link­bait han­delt es sich um einen Inhalt auf einer Web­site, der dazu umge­setzt wird, dass die­ser ger­ne ver­linkt wird. Das kann bei­spiels­wei­se eine ein­zig­ar­ti­ge Stu­die sein. Das kön­nen aber auch ein Tuto­ri­al oder auch ein Gewinn­spiel sowie lus­ti­ge Inhal­te sein. Die­ser Con­tent muss wirk­lich extrem gut sein, damit die­ser dann auch wirk­lich ver­linkt wird.

Es reicht aber nicht aus, sol­che Inhal­te zu ver­öf­fent­li­chen. Du musst die Inhal­te auch bewer­ben. Dies kannst du bei­spiels­wei­se in Sozia­len Netz­wer­ken machen. Ich nut­ze dafür immer sehr ger­ne Face­book Ads. Ich tei­le die Inhal­te zwar auch dort, wo es kos­ten­los mög­lich ist, die größ­te Wir­kung haben aller­dings die bezahl­ten Möglichkeiten.

Mit Face­book Ads hast du eine Mög­lich­keit, Ziel­grup­pen zu selek­tie­ren und anzu­spre­chen und so sehr viel mehr Men­schen zu errei­chen. Du siehst, dass SEO heu­te sehr viel mehr als SEO ist. Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung muss sich heu­te zwangs­wei­se in eine ganz­heit­li­che Mar­ke­ting­stra­te­gie einfügen.

Neben Face­book Ads kannst du bei­spiels­wei­se auch Blog­ger, Zei­tun­gen, Maga­zi­ne etc. bzw. deren Redak­teu­re anschrei­ben und die­se auf dei­ne Inhal­te auf­merk­sam machen.

Neben die­ser Metho­de kannst du auch Gast­ar­ti­kel auf­bau­en. Dabei suchst du nach star­ken the­men­re­le­van­ten Web­sites und schreibst die Betrei­ber an. Bie­te ihnen dabei einen hoch­wer­ti­gen Inhalt an.

Natür­lich ist das nicht immer kos­ten­los und in hart­um­kämpf­ten Märk­ten in vie­len Fäl­len sehr teu­er. Aller­dings lohnt sich der Auf­wand, wenn die Früch­te, die du damit errei­chen kannst, sehr groß und süß sind. Ich den­ke, du ver­stehst, was ich damit mei­ne. SEO ist heu­te in vie­len Fäl­len mit Inves­ti­tio­nen ver­bun­den. Aber das ist in jedem Geschäft so.

Wenn du für dei­ne Unter­neh­men Backlinks auf­baust, dann kannst du natür­lich auch hoch­wer­ti­ge Ver­zeich­nis­se, Bran­chen­bü­cher und das eine oder ande­re Blo­gnetz­werk nut­zen. Dies soll­te jedoch nicht dei­ne ein­zi­ge Quel­le für Backlinks sein. Als Basis­links sind die­se durch­aus brauch­bar. Aber wirk­lich nur, wenn sie aus hoch­wer­ti­gen Quel­len stam­men und das nicht dei­ne ein­zi­ge Lin­kauf­bau­tak­tik ist.

Auch Blog­kom­men­ta­re und Links aus Foren haben eine Berech­ti­gung. Ein gutes Link­pro­fil ist abwechs­lungs­reich und es gibt kein Muster.

Lin­kauf­bau hat sehr viel mit Kom­mu­ni­ka­ti­on zu tun. Es hat auch damit zu tun, dass du dei­ne Inhal­te in sozia­len Netz­wer­ken teilst, und es braucht auch ande­re Mar­ke­ting­we­ge, um wir­kungs­voll zu sein. Als klei­ne Web­site gilt es sich ohne­hin hoch­zu­ar­bei­ten. Das heißt erst­mal klei­ne­re Bröt­chen zu backen und sich dann immer zu steigern.

Was glaubst du, in welche Richtung sich SEO entwickeln wird? Werden bestimmte Formate wichtiger (z. B. Videos), um bei Google gut platziert zu sein?

Hin­zu kommt, dass Goog­le die Fak­to­ren Ver­trau­ens­wür­dig­keit, Rele­vanz und Co. immer wich­ti­ger wer­den. Dies geht eben nicht nur mit SEO. Eine Mar­ke baust du nicht nur durch Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung auf, son­dern es braucht auch ande­re Bausteine.

Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung wird auch in Zukunft eine wesent­li­che Rol­le spie­len. Jedoch wird SEO weni­ger aus Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung bestehen als man denkt. Das klingt jetzt komisch, rich­tig? Den­noch ist es so.

Es wird natür­lich immer grund­le­gen­de Maß­nah­men geben, die umzu­set­zen sind, um über­haupt eine Chan­ce zu haben. Viel wich­ti­ger wird es in Zukunft jedoch wer­den, über­grei­fend zu den­ken. SEO ist kei­ne Dis­zi­plin mehr, die sich so neben­her machen lässt.

Das Gan­ze muss in eine ganz­heit­li­che Mar­ke­ting-Stra­te­gie ein­ge­baut wer­den. Gera­de haben wir uns ja über Backlinks unter­hal­ten. Gute Links bekommst du heu­te in den sel­tens­ten Fäl­len ein­fach so. Du musst dafür auch ande­re Kanä­le nut­zen. Das ist aber nur ein Bei­spiel. Ande­re Stich­wör­ter dazu sind Con­tent Mar­ke­ting, Social Media Mar­ke­ting und das klas­si­sche Mar­ke­ting hat sei­ne Daseinsberechtigung.

Dass Vide­os heu­te immer wich­ti­ger wer­den, ist auch ein Fakt. Es gibt vie­le Berei­che, da braucht es auch Vide­os, um zu ran­ken. Außer­dem kann man durch You­Tube und Co. durch­aus eine extrem gro­ße Men­ge an poten­ti­el­len Kun­den errei­chen. Das heißt aber nicht, dass Tex­te und Bil­der unwich­tig wer­den. Vie­le erfolg­rei­che Unter­neh­men set­zen auf einen Mix aus Bil­dern, Tex­ten und Videos.

Wie beim The­ma Con­tent geschrie­ben, muss es eben pas­sen und wenn du sowohl auf Bil­der und Tex­te als auch Vide­os setzt, erreichst du meis­tens sehr viel mehr Men­schen und es ist auch aus SEO-Sicht bes­ser, weil zum einen auch Vide­os ran­ken kön­nen und du dadurch dei­ne Mar­ke stärkst.

Wenn ich das noch nicht erwähnt habe, tue ich es jetzt: „Goog­le liebt Mar­ken“. Daher soll­te es das Ziel sein, nicht nur ein­fach so SEO zu machen, son­dern auch eine Mar­ke aufzubauen.

Welches SEO-Plugin empfiehlst du?

Auf mei­nen Web­sites nut­ze ich immer noch Yoast-SEO als Plugin. Das ist mei­ner Mei­nung nach das bes­te SEO-Plugin. Ich habe auch schon Mathrank pro­biert, bin aber eher ein Freund von Yoast-SEO. Das heißt aber nicht, dass es schlech­ter ist, nur dass ich mit Yoast-SEO viel bes­ser zurechtkomme.

Neben die­sem SEO-Plugin nut­ze ich Plugins für die Web­site­ge­schwin­dig­keit WP-Rocket.

Was ist aus deiner Sicht das beste kostenlose SEO-Tool?

Wenn du auf kos­ten­lo­se Tools setzt, dann sind die­se meist sehr ein­ge­schränkt. Daher wür­de ich für ver­schie­de­ne Zwe­cke immer meh­re­re kombinieren.

Bei Sis­trix in Ver­bin­dung mit einer Excel-Tabel­le kannst du dei­ne Sicht­bar­keit und den Ver­lauf her­aus­be­kom­men. Die Sicht­bar­keit ist zwar nicht mehr so wich­tig, aber immer noch eine Kenn­zahl, wel­che man betrach­ten soll­te. Damit kann man prü­fen, wie man zur Kon­kur­renz steht. Außer­dem hat Sis­trix kos­ten­lo­se Tools, mit wel­chen du prü­fen kannst, ob du schon mal in einen Goog­le-Fil­ter gekom­men bist.

Bei der Key­wor­dre­cher­che wird es schwie­rig, weil ich haupt­säch­lich mit dem Key­wor­d­pla­ner als auch mit ahrefs arbeite.

Was ich aber durch­aus auch emp­feh­len kann, sind die übli­chen Ver­däch­ti­gen wie:

  • Goog­le Trends
  • Key­word Shitter
  • Ans­wer the Public
  • Key­words Everywhere
  • Wor­d­tra­cker Scout
  • Goog­le Search Console
  • Goog­le Suggest

Auch Ryte, für die OnPage-Opti­mie­rung, ist ja in abge­speck­ter Ver­si­on kos­ten­los, was für klei­ne Web­site durch­aus aus­rei­chen kann. Dies ist eben­falls ein Tool, wel­ches man nut­zen kann und was auch wirk­lich sehr hilf­reich ist.

Zu die­ser Fra­ge gibt es also lei­der kei­ne kla­re Ant­wort, weil es vie­le Tools gibt, wobei jedes Tool sei­ne Stär­ken hat.

Wirkt sich das Webdesign auch auf das Google-Ranking und die SEO aus?

Im End­ef­fekt ist es ja so, dass man als Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rer nicht genau sagen kann, wel­che Fak­to­ren sich wann wo und wie aus­wir­ken. Wir kön­nen nur ver­mu­ten, ana­ly­sie­ren und umset­zen, was funk­tio­niert. Außer­dem soll­te man auch wis­sen, dass SEO-Fak­to­ren, die in einem Bereich gel­ten, nicht in einem ande­ren gel­ten müs­sen. Es gibt Such­be­grif­fe, da kannst du mit einem mise­ra­blen Design sicher­lich gut ran­ken und in ande­ren Berei­chen auf kei­nen Fall. Ich wür­de mich aber nicht dar­auf verlassen.

Das Design wirkt sich auch auf die Nut­zer­fah­rung aus. Wenn dei­ne Besu­cher absprin­gen, wenn sie dei­ne Sei­te sehen, weil die­se extrem schlecht aus­siehst, glau­be ich nicht, dass dies hilft gut zu ranken.

Mei­ner Mei­nung nach ist es so, dass Web­de­sign eine indi­rek­te Wir­kung auf gute Goog­le-Ran­kings hat. Wenn die Nut­zer­fah­rung dadurch unter­durch­schnitt­lich ist, wirst du auch nur unter­durch­schnitt­lich ranken.

Wie lauten deine SEO-Tipps für die mobile Nutzung?

Wenn dei­ne Web­site her­vor­ra­gend für mobi­le End­ge­rä­te opti­miert ist, dann gel­ten die glei­chen Fak­to­ren wie sonst. Du musst exzel­len­te Inhal­te bie­ten, wel­che die Besu­cher­inten­ti­on treffen.

Du brauchst Ver­trau­en, indem du dich und dei­ne Kom­pe­tenz auf der Web­site prä­sen­tierst, sowie ein ver­gleich­ba­res Backlink­pro­fil zu dei­ner Kon­kur­renz, und dei­ne Web­site soll­te tech­nisch ein­wand­frei sein.

Was hier aber durch­aus noch­mal wich­ti­ger ist, ist der Punkt mit dem auf­be­rei­te­ten Con­tent. Wer sei­nen gesam­ten Con­tent mit einem Absatz, ohne Bil­der, Vide­os, farb­lich unter­schied­li­chen Boxen usw. prä­sen­tiert, darf sich nicht wun­dern, wenn Besu­cher zur Kon­kur­renz gehen, wo die­se Punk­te her­vor­ra­gend umge­setzt werden.

Lesen ist auf dem Smart­pho­ne oder Tablet nicht unbe­dingt ein­fa­cher, daher musst du es dei­nen Besu­chern so leicht wie mög­lich machen. Natür­lich musst du die Lade­zeit beach­ten, wie auch auf dem nor­ma­len PC.

Josef, vie­len Dank für das aus­führ­li­che Inter­view und wei­ter­hin viel Erfolg mit dei­ner Online-Marketing-Agentur!


WERBUNG

Real Coo­kie Ban­ner 20 Pro­zent günstiger

Bist du auf der Suche nach einem ein­fach zu bedie­nen­den Coo­kie-Ban­ner-Plugin? Und über DSGVO- und ePri­va­cy Richt­li­nie kon­for­me Ein­wil­li­gungs­mög­lich­kei­ten soll­te es auch verfügen?

Dann ist Real Coo­kie Ban­ner genau das rich­ti­ge Plugin. Ich set­ze es eben­falls auf mei­nem Blog hier ein und fin­de die Fea­tures mehr als gelungen.

Die Sin­gle-Lizenz kos­tet 49 Euro pro Jahr. Gib beim Plugin-Kauf den Code „GELDONLINEBLOG“ ein und du erhältst Real Coo­kie Ban­ner für nur 39,20 Euro.

Real Coo­kie Ban­ner kaufen*



Schreibe einen Kommentar

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner