Mit die­sem Bei­trag habe ich an einer Blog­pa­ra­de von Selb­stän­dig im Netz teil­ge­nom­men, deren The­ma lau­tet: “Wel­che Tech­nik steht in dei­nem Büro?”


Da die­ser Bei­trag nicht mehr ganz so aktu­ell war, habe ich ihn über­ar­bei­tet.

Wie sieht mei­ne Tech­nik im soge­nann­ten Home-Office aus? Zum Glück braucht man zum Blog­gen kein High-Tech-Büro, kei­ne außer­ge­wöhn­li­che Soft­ware und sons­ti­ge aus­ge­klü­gel­ten Fea­tures auf dem Rech­ner, son­dern die Stan­dard-Aus­stat­tung genügt in den meis­ten Fäl­len voll­kom­men.

Meine aktuelle Hardware an meinem Arbeitsplatz im Home-Office

Desk­top-PC und Flach­bild­schirm:
Da mei­ne Haupt­tä­tig­keit zum größ­ten Teil aus Web­site-Gestal­tung (auf Basis von Wor­d­Press), Schrei­ben, ein­fa­cher Gra­fi­ker­stel­lung und Foto­be­ar­bei­tung besteht, brau­che ich nicht den schnells­ten Rech­ner, den es auf dem Markt gibt. Lahm soll die Tech­nik aber auch nicht sein.

Für mich reicht ein ganz nor­ma­ler PC mit zwei­stel­li­gem RAM (10 GB) und mit­tel­gro­ßer Fest­plat­te mit 1 TB Spei­cher­ka­pa­zi­tät aus. Als Gra­fik­kar­te ver­wen­de ich eine von NVIDIA.

Die Tas­ta­tur und Maus stam­men von der Fir­ma Logi­tech, und damit kom­me ich auch gut klar.

Ich arbei­te mit einem Desk­top-PC (Quad­Core) und einem Flach­bild­schirm (24 Zoll). Auch wenn wohl die meis­ten Web­wor­ker auf mobi­le Lap­tops für ihre Blog­ger­tä­tig­kei­ten umge­stie­gen sind, bie­tet mir der “gro­ße” PC deut­lich mehr Frei­raum beim Schrei­ben auf der Tas­ta­tur als ein Lap­top.

Schon mehr­mals habe ich ver­sucht, vom sta­tio­nä­ren Rech­ner auf ein mobi­les Note­book umzu­stei­gen, doch ich füh­le mich dabei nicht sehr wohl. Die (zumin­dest für mich) enge Tas­ta­tur vor dem Lap­top macht es mir unmög­lich, kon­zen­triert und lan­ge an die­sem Gerät zu arbei­ten.

Aus die­sem Grund bin ich wohl auch nicht für das digi­ta­le Noma­den­le­ben geeig­net. Denn da heißt es, dau­er­haft und mit Begeis­te­rung am Lap­top zu arbei­ten.

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Lap­top Acer Aspi­re E15:
Den­noch habe ich mir vor ein paar Mona­ten ein neu­es Lap­top zuge­legt, an dem ich nun regel­mä­ßig arbei­te, wenn auch nicht all­zu lan­ge. Da ich ab und zu bei Kun­den unter­wegs bin (denn ich erstel­le ja haupt­be­ruf­lich Web­sites), brau­che ich einen mobi­len PC, um u. a. Prä­sen­ta­tio­nen und Web­sites vor­zu­füh­ren.

Mit die­sem Lap­top (das auch auf Netz­sie­ger eine recht gute Bewer­tung erzielt) bin ich soweit zufrie­den, der gro­ße Bild­schirm macht mir das Arbei­ten dar­an ein­fa­cher, aller­dings ist das Gewicht des Acer-Note­book etwas zu schwer.

Exter­ne Fest­plat­ten:
Für mei­ne Daten­si­che­rung set­ze ich zwei exter­ne Fest­plat­ten ein, die über eine Spei­cher­ka­pa­zi­tät von jeweils 4 TB ver­fü­gen. So bleibt ziem­lich viel Platz für regel­mä­ßi­ge Back­ups von mei­nen Datei­en und Kun­den­web­sites.

Smart­pho­ne und Tablet:
Um von unter­wegs auf mei­ne Mails zugrei­fen zu kön­nen und um zu tes­ten, wie mei­ne erstell­ten Web­sites in ihrer mobi­len Ver­si­on aus­se­hen, besit­ze ich ein Smart­pho­ne Gala­xy Modell, das ich jedes Jahr gegen die neu­es­te Genera­ti­on aus­tau­sche.

Aller­dings brau­che ich das Smart­pho­ne kaum für irgend­wel­che Online-Mar­ke­ting-Akti­vi­tä­ten, denn die meis­te Zeit sit­ze ich sowie­so vor mei­nem Büro­rech­ner, und so neh­me ich die ent­spre­chen­den Moni­to­ring-und Aus­wer­tungs-Pro­zes­se nur dort vor.

Für den mobi­len Lay­out-Test von Web­sites nut­ze ich auch mein Sam­sung-Tablet, doch haupt­säch­lich kommt das prak­ti­sche Teil pri­vat zum Ein­satz.

Dru­cker:
Nach­dem ich bis­her nur Tin­ten­strahl­dru­cker ver­wen­det habe, bin ich vor weni­gen Mona­ten auf einen Laser­dru­cker umge­stie­gen. Lan­ge hat es gedau­ert, bis ich mich für ein Gerät ent­schei­den konn­te, dann habe ich letzt­end­lich den Farb­la­ser­dru­cker LEXMARK CS310dn erwor­ben, da er mir vom Preis-Leis­tungs­ver­hält­nis am güns­tigs­ten erschien.

Bis jetzt hat er mich noch nicht ent­täuscht, was die Druck­qua­li­tät von Tex­ten und Gra­fi­ken angeht.

Digi­cam:
Ab und zu mache ich auch ein paar Fotos für mei­ne Blog­ar­ti­kel. Dafür ver­wen­de ich mei­ne schon älte­re Canon IXUS (20 Mega­pi­xel) oder ich schie­ße die Fotos mit mei­nem Smart­pho­ne. Die Bild­qua­li­tät der Smart­pho­ne-Fotos ste­hen der von der Digi­cam in nichts nach.

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Alles in allem fin­det sich nichts Außer­ge­wöhn­li­ches an mei­ner Tech­nik-Aus­stat­tung.

Welche Technik hätte ich gerne für meine Arbeit?

Bis jetzt kann ich nur kon­sta­tie­ren, dass ich mit mei­ner Aus­stat­tung größ­ten­teils zufrie­den bin. Ich hät­te gern noch einen grö­ße­ren Bild­schirm: Als mir den 24-Zol­ler gekauft habe, dach­te ich, das reicht. Doch ein 26- oder 28-Zol­ler wären mir noch lie­ber.

Außer­dem träu­me ich davon, irgend­wann mit zwei Moni­to­ren arbei­ten zu kön­nen, was mir bei mei­ner letz­ten Arbeits­stel­le vor mei­ner Selb­stän­dig­keit am aller­bes­ten gefal­len hat.

Auf was könnte ich nicht verzichten?

Schwer zu sagen. Mitt­ler­wei­le habe ich mich sehr an mein Smart­pho­ne und des­sen zahl­rei­che Fea­tures gewöhnt, dass ich kaum noch dar­auf ver­zich­ten möch­te. Und natür­lich kann ich nicht auf mei­nen Desk­top-PC ver­zich­ten :-), auch wenn vie­le das nicht ver­ste­hen kön­nen in Zei­ten von Lap­top, Tablet & Co.

Wie schon wei­ter oben im Text erwähnt, kann ich mich an mein Lap­top bzw. an die Arbeit mit ihm nicht so ein­fach gewöh­nen. Ich füh­le mit damit wie ampu­tiert, so als hät­te ich nur einen Arm. Zwei Stun­den an einem Stück gehen mitt­ler­wei­le mit dem Note­book und wer weiß, viel­leicht ver­brin­ge ich irgend­wann einen gan­zen Arbeits­tag vor die­sem Gerät.

Welche Technik hat mir in der Vergangenheit die meisten Probleme bereitet?

Das Gerät, das mich frü­her am meis­ten ärger­te, war der Dru­cker. Ein­mal, weil die Patro­nen (die mit­un­ter fast so teu­er sind wie das gan­ze Teil) sehr schnell auf­ge­braucht sind und weil nach einer gewis­sen Zeit die Patro­nen ein schlech­tes Druck­bild pro­du­zier­ten, d.h. sie schmier­ten oder zeig­ten Aus­fäl­le im Druck­bild.

Aus die­sem Grund habe ich das Kapi­tel “Tin­ten­strahl­dru­cker” end­gül­tig been­det und bin zu einem Laser­dru­cker gewech­selt. Noch habe ich ihn nicht lan­ge, sodass ich noch nichts Nega­ti­ves über ihn sagen kann.

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An zwei­ter Stel­le ste­hen die exter­nen Fest­plat­ten, die in regel­mä­ßi­gen Zeit­ab­stän­den ihren Geist auf­ge­ben bzw. sich nicht mehr mit dem Rech­ner ver­bin­den las­sen. Da habe ich schon eini­ge gekauft und immer wie­der die Mar­ken gewech­selt.

Was das Betriebs­sys­tem angeht, da nut­ze ich immer noch Win­dows 7 auf mei­nem Desk­top-Rech­ner, Win­dows 10 auf mei­nem Acer-Lap­top. Da ich dem­nächst einen neu­en Rech­ner kau­fen wer­de, muss ich bald Abschied von Win­dows 7 neh­men, was mir sehr schwer­fal­len wird. Von allen Win­dows-Ver­sio­nen war mir die­se am liebs­ten, dar­an kann Win­dows 10 auf kei­nen Fall was ändern.

Wie viel Geld gebe ich für Büro-Technik aus?

Gene­rell gebe ich für’s Home-Office nicht all­zu viel Geld aus. Was Jahr an Jahr an Büro­kos­ten anfällt, ist unter­schied­lich. Brau­che ich alle drei bis vier Jah­re einen neu­en Rech­ner, sind die Aus­ga­ben natür­lich höher als sonst.

Dass ich stän­dig tech­nisch auf dem neu­es­ten Stand sein muss, ist nicht der Fall, ich erneue­re meist ein Gerät, wenn es defekt ist oder es nicht mehr sei­nen Zwe­cke erfüllt. Das ein­zi­ge, was jedes Jahr erneu­ert wird, ist das Smart­pho­ne.

Fazit

Ich füh­le mich mit mei­ner recht durch­schnitt­li­chen Hard­ware-Aus­stat­tung in mei­nem Home-Office sehr wohl und ver­mis­se auch so gut wie nichts.

Da die meis­ten Gerä­te wie Desk­top-PC, Lap­top, Digi­cam, Dru­cker, Tablet oder Smart­pho­ne recht erschwing­lich gewor­den sind, ist eine Büro­mo­der­ni­sie­rung und ‑erwei­te­rung auch kein gro­ßes Pro­blem.