Glossar von Geld-online-Blog

Als Sitemap bzw. Site-Map bezeich­net man die voll­stän­dig hier­ar­chisch auf­ge­bau­te Dar­stel­lung aller Ein­zel­sei­ten eines Web­auf­tritts. Meis­tens zeigt eine Sitemap auch die hier­ar­chi­sche Ver­knüp­fungs­struk­tur einer Inter­net­sei­te an.

Eine Sitemap erfüllt zwei Zwe­cke: Ein­mal soll sie den Web­site-Besu­chern einen Über­blick über den kom­plet­ten Inhalt und die Struk­tur des Web­auf­tritts lie­fern, denn gera­de bei sehr umfang­rei­chen Web­sites kön­nen oft nicht mehr alle Unter­sei­ten in der Navi­ga­ti­on ange­zeigt wer­den, sodass ein Klick auf die Sitemap für die Inhalts­fin­dung loh­nen kann.

Ein wich­ti­ge­rer Zweck ist der für die Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung: Denn mit der Auf­lis­tung des Web­sites-Inhalt auf einer Extra-HTML- oder XML-Sei­te ist garan­tiert, dass Goog­le und Co. wirk­lich alle Unter­sei­ten eines Inter­net­auf­tritts errei­chen und damit inde­xie­ren kön­nen.

Eine Sitemap soll­te man aber nicht mit einem Inhalts­ver­zeich­nis einer Web­site ver­wech­seln. Die Inhalts­über­sicht gibt an, wel­che The­men auf einem Inter­net­auf­tritt vor­zu­fin­den sind, was sich nicht mit den ein­zel­nen Unter­sei­ten decken muss. Denn schließ­lich kann auch eine ein­zel­ne Web­sei­te mehr als ein The­ma behan­deln.

Wer für sei­ne Web­site das Con­tent-Manage­ment-Sys­tem Wor­d­Press nutzt, der kann sich schnell eine dyna­mi­sche XML-Sitemap mit dem Wor­d­Press-Plugin Goog­le Sitemap Gene­ra­tor erstel­len und benö­tigt dafür kei­ne HTML- oder XML-Kennt­nis­se. Mit die­sem Plugin kön­nen auch Sei­ten, die nicht von den Such­ma­schi­nen-Bots inde­xiert wer­den sol­len, wie bei­spiels­wei­se News­let­ter-Bestä­ti­gungs­sei­ten, aus­ge­schlos­sen wer­den.

(Bild­quel­le Sei­ten­an­fang: © car­los­sel­ler #1970673/Fotolia.com)