Kryptowährung kaufen: Wann ist der beste Zeitpunkt?

Kryp­to­wäh­run­gen gibt es inzwi­schen seit über zehn Jah­ren. Der Bit­coin, nach sei­nem Launch 2009 nur wenig beach­tet und zwi­schen­zeit­lich immer wie­der tot­ge­sagt, hat zu Beginn des Jah­res 2021 erneut Rekord­hö­hen von über 60.000 US Dol­lar erreicht.

Immer mehr Anle­ger möch­ten an den Poten­zia­len von Kryp­to­coins teil­ha­ben. Die Fra­ge ist natür­lich, wann der bes­te Zeit­punkt zum Kauf von Kryp­to­wäh­rung ist. Doch dar­über hin­aus sind auch die Aus­wahl geeig­ne­ter Digi­tal­wäh­run­gen und die Art der Spe­ku­la­ti­on Aspek­te, die nicht außer Acht gelas­sen wer­den sollten.

Kryptowährung zum besten Zeitpunkt kaufen: Was kaufe ich da eigentlich?

Vor dem ers­ten Schritt zu einer Inves­ti­ti­on in Bit­coin und Co steht das Ver­ständ­nis der Tech­no­lo­gie hin­ter die­ser neu­en, rein digi­ta­len Anlageklasse. 

Kryp­to­wäh­run­gen unter­schei­den sich deut­lich vom soge­nann­ten Fiat-Geld, den Wäh­run­gen der Natio­nal­staa­ten, denn sie wer­den nicht von Zen­tral­ban­ken her­aus­ge­ge­ben. Der Kurs­ver­lauf einer Kryp­to-Coin kann daher auch nicht von einer zen­tra­len Instanz wie einer Noten­bank gesteu­ert werden.


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  • Gut­ha­ben und Trans­ak­tio­nen wer­den nie­der­ge­legt in den Daten­blö­cken der Block­chain – wo sie zugleich voll­kom­men öffent­lich und gleich­zei­tig anonym sind.
  • Zugang zum eige­nen Kryp­to-Gut­ha­ben erhal­ten Inves­to­ren mit­hil­fe des soge­nann­ten pri­va­ten Schlüs­sels, wäh­rend die „Kon­to­num­mer“ durch den öffent­li­chen Schlüs­sel reprä­sen­tiert wird und den Emp­fang von Zah­lun­gen erlaubt.
  • Kauf und Ver­wal­tung von Kryp­to­wäh­run­gen lau­fen rein digi­tal ab, die dafür not­wen­di­gen Schlüs­sel sind tat­säch­lich Codes, die sorg­fäl­tig ver­wahrt wer­den müssen.

Wich­tig zu wis­sen: Die Anony­mi­tät und Dezen­tra­li­tät von Kryp­to­wäh­run­gen haben ihre Vor­zü­ge, bedingt jedoch beson­ders hohe Anfor­de­run­gen an die Sicher­heit des eige­nen Com­pu­ters und der Krypto-Schlüssel!

So kommen die Kurse von Kryptowährungen zustande

Digi­ta­le Wäh­run­gen wie Bit­coin, Ether, Doge­coin und die vie­len hun­dert wei­te­ren Coins und Tokens sind inzwi­schen in eini­gen Berei­chen des All­tags erfolg­reich integriert. 

Ins­be­son­de­re für die Top 10, die stärks­ten Kryp­to­wäh­run­gen nach Markt­ka­pi­ta­li­sie­rung, ist die Akzep­tanz hoch. Man wür­de nun viel­leicht erwar­ten, dass die Kur­se sich dadurch ein wenig sta­bi­li­sie­ren und ver­fes­ti­gen. Das ist jedoch nicht der Fall.

Denn auch Kryp­to-Kur­se spie­geln nicht nur die Fak­ten­la­ge zu einer Coin wider, son­dern auch die Anle­ger­er­war­tung – wie im ganz nor­ma­len börs­li­chen Wert­pa­pier­han­del auch. 

Gera­de die­se Erwar­tung vor­weg­zu­neh­men und für die eige­ne Anla­ge­stra­te­gie zu nut­zen, unter­schei­det erfolg­rei­che Tra­der von den weni­ger erfolgreichen.

Erwartung und Realität: Kursentwicklungen bei Krypto-Coins

Wer mit einer Inves­ti­ti­on in Kryp­to­wäh­run­gen Gewin­ne rea­li­sie­ren will, begibt sich in den Bereich der Spe­ku­la­ti­on, ganz wie beim Kauf von Akti­en oder ande­ren kon­ven­tio­nel­len Finanzinstrumenten. 

Der bes­te Zeit­punkt für einen Kauf ist immer der güns­tigs­te – wenn der Preis gera­de nied­rig ist. Doch nicht alles, was güns­tig ist, ist auch gut. Unter­neh­men, deren Akti­en zu den soge­nann­ten Pen­ny­stocks (Akti­en, deren Wert in der loka­len Wäh­rung unter Eins lie­gen) gehö­ren, sind für Anle­ger bil­lig. Die Aktie könn­te sich ja erho­len – tut es aber in den aller­meis­ten Fäl­len nicht.

Es geht also dar­um, die loh­nen­den Kan­di­da­ten vom Ramsch zu schei­den, und dazu benö­ti­gen Anle­ger Informationen. 

Wäh­rend bei einer Aktie die Daten des Unter­neh­mens wie Umsatz und Gewinn, Stra­te­gie der Geschäfts­füh­rung, frei­es Kapi­tal u.v.m. in die Bewer­tung ein­flie­ßen, kön­nen sich inter­es­sier­te Inves­to­ren bei Kryp­to­coins nur zwei­er­lei Din­ge fragen.

Digitalwährungen: Mehrwert und Akzeptanz gestalten die Marktpräsenz

Ange­sichts von rund 2.000 Coins und Tokens, die im Kiel­was­ser des Bit­coins auf den Markt drän­gen, ist die Ent­schei­dung zunächst schwie­rig, doch ein nähe­rer Blick zeigt, dass die rei­ne Zah­lungs­funk­ti­on nicht über die Taug­lich­keit und den Wert einer Coin entscheidet. 

Zwar hat sich BTC inzwi­schen als Kryp­to-Leit­wäh­rung eta­bliert und bean­sprucht rund die Hälf­te der gesam­ten Markt­ka­pi­ta­li­sie­rung, doch für sei­ne Nach­fol­ger liegt die Lat­te höher.

  • Kryp­to­wäh­run­gen der zwei­ten und drit­ten Genera­ti­on müs­sen Nut­zern einen Mehr­wert bie­ten. Bei­spie­le sind die Intel­li­gen­ten Ver­trä­ge und Dezen­tra­len Apps auf der Ethe­re­um-Block­chain, Ripp­le als Inter­face zwi­schen Fiat- und Kryp­to-Sys­te­men und IOTA als künf­ti­gem Zah­lungs­mit­tel im Inter­net of Things.
  • Coins, die „ein Pro­blem lösen“, Inter­es­se wecken, kom­men bei Nut­zern und Inves­to­ren an. Sie wer­den rege gehan­delt, die hohe Liqui­di­tät an den spe­zi­el­len Kryp­to-Bör­sen ist die Grund­la­ge dyna­mi­scher Kurs­bil­dung und dank der Auf­nah­me von Fremd- und Ven­ture-Kapi­tal kön­nen sol­che Pro­jek­te sich wei­ter­ent­wi­ckeln und blei­ben aktuell.
  • Beschäf­ti­gung mit dem Geschäfts­mo­dell einer Kryp­to­wäh­rung und ihrer Akzep­tanz bei Anle­gern erlaubt es, früh­zei­tig dort ein­zu­stei­gen, wo spä­te­re Kurs­ge­win­ne rea­lis­tisch erscheinen.

Günstige Einstiegs- und Ausstiegszeitpunkte finden

Infor­ma­ti­on hat eine Schlüs­sel­rol­le, wenn es dar­um geht, den bes­ten Zeit­punkt für den Kauf einer Kryp­to­wäh­rung zu ermitteln. 

Nicht nur die Details des jewei­li­gen Block­chain-Pro­jekts, auch sei­ne Anwen­dungs­mög­lich­kei­ten und Poten­zia­le kom­men hier ins Spiel. Vor allem neue Coins kön­nen eine gute Anla­ge dar­stel­len, wenn sie noch sehr güns­tig zu haben sind.

Alter­na­tiv las­sen sich auch die Kurs­be­we­gun­gen bereits eta­blier­ter Kryp­to­wäh­run­gen für die eige­nen Anla­ge­zie­le nut­zen – der Bit­coin bei­spiels­wei­se erleb­te nach dem Hype von 2017 jähe Kurs­ver­lus­te und fiel von rund 20.000 US Dol­lar auf einen Wert um 3.000 US Dollar. 

Bit­coin-Fans, die damals kei­nen Panik­ver­kauf getä­tigt oder sogar zuge­grif­fen haben, konn­ten sich Anfang 2021 dar­über freu­en, dass ihre Inves­ti­ti­on das Zwan­zig­fa­che wert war – sofern sie zum Höchst­preis ver­kauft haben.

Den Finger am Puls der Nachrichten haben

Doch in der Welt der Kryp­to­wäh­run­gen geht es längst nicht immer voll­kom­men logisch zu. Ein gutes Bei­spiel dafür, wie der Kurs einer Kryp­to­coin – zur Freu­de der Anle­ger – in die Höhe getrie­ben wer­den kann, ist die Wert­ent­wick­lung der Spaß-Wäh­rung DOGE. 

Die Spaß-Kryp­to­wäh­rung Doge­coin — Bild­quel­le: © KNFind /Pixabay.com

Doge­coin ist ursprüng­lich ein sati­risch gemein­tes Pro­jekt, mit dem die Macher den Bit­coin ver­äp­peln woll­ten. Doch die Coin, die gern durch put­zi­ge Memes mit einem japa­ni­schen Shi­ba-Inu-Hund von sich reden macht, fand rasch Anklang bei einer humor­vol­len Com­mu­ni­ty mit einer Vor­lie­be für Spen­den­samm­lun­gen zwecks Finan­zie­rung eher schrä­ger Projekte.

Doge­coin ist seit acht Jah­ren quick­le­ben­dig und erfreu­te sich Ende 2020 erheb­li­cher Kurs­ge­win­ne – samt und son­ders getrie­ben von den bekannt ein­sil­bi­gen Tweets des Tes­la-CEO Elon Musk. Hal­ter des „Scherz­ar­ti­kels“ durf­ten sich um Wert­stei­ge­rung von rund 1.800 % freu­en. Dabei bewegt sich DOGE, wie vie­le weni­ger bekann­te Coins, im Cent-Bereich, doch in die­sem Fall macht es die Masse.

Fazit: Den einen besten Zeitpunkt für Krypto-Käufe gibt es nicht

Kryp­to­wäh­run­gen wer­den nicht wie­der ver­schwin­den aus der Finanz­welt, denn die Tech­no­lo­gie dahin­ter, die Block­chain, ist all­tags­taug­lich und wird bereits für dezen­tra­le Geschäfts­pro­zes­se von Ver­si­che­rern und Immo­bi­li­en­un­ter­neh­men, aber auch in der Gaming-Indus­trie genutzt. 

Wenn es dar­um geht, eine Kryp­to­wäh­rung wie Bit­coin kau­fen und gewinn­brin­gend wie­der ver­kau­fen zu kön­nen, hängt viel an der Ent­schei­dung zur rech­ten Zeit. Mit mög­lichst umfas­sen­den, aktu­el­len Infor­ma­tio­nen über und aus der Kryp­to-Sze­ne las­sen sich gute Ein­stiegs­punk­te identifizieren.

Auch bei der Anla­ge in digi­ta­le Wäh­run­gen gilt natür­lich die Regel, dass man sei­ne Inves­ti­ti­on am bes­ten über ver­schie­de­ne Coins streu­en soll­te – und nur Kapi­tal auf­wen­den, des­sen Ver­lust man im Not­fall ver­schmer­zen könnte. 

(Bild­quel­le Arti­kel­an­fang: © World­Spec­trum /Pixabay.com)

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