Startup gründen: Worauf kommt es an und worauf sollte man achten?

Ein eige­nes Start­up kann jun­gen Unter­neh­mern eine Mög­lich­keit geben, selb­stän­dig zu wer­den und sich gleich­zei­tig mit einer Beschäf­ti­gung zu befas­sen, die ihnen Freu­de macht und Erfül­lung bringt.

Es ist jedoch nicht immer ganz ein­fach, eine Idee in ein Geschäft zu ver­wan­deln und es ist mehr als Moti­va­ti­on und Krea­ti­vi­tät nötig, um dem Start­up zum Erfolg zu ver­hel­fen. Dar­um soll­te man sich zunächst genaue Infor­ma­tio­nen ver­schaf­fen, was bei einem Start­up zu erwar­ten ist.

Warum wird die Gründung eines eigenen Unternehmens für vielen Menschen immer interessanter?

Vie­le Men­schen sind es heu­te leid, sich dem stren­gen Regel­werk zu unter­wer­fen, das den Arbeits­all­tag in vie­len Unter­neh­men bestimmt. Sie möch­ten ger­ne ihre Fähig­kei­ten dazu nut­zen, eige­ne Ideen umzu­set­zen und einen eige­nen Betrieb aufzubauen.

Inzwi­schen gilt Deutsch­land auch als ange­sag­ter Stand­ort für Star­tups, so dass die jun­gen Unter­neh­mer gute Bedin­gun­gen vor­fin­den, um ihre Plä­ne umzu­set­zen und Träu­me zu verwirklichen.

Warum ist die Startup-Gründung oft gar nicht so einfach und welche Herausforderungen warten dabei oft?

Star­tups ver­zeich­nen oft ähn­li­che Pro­ble­me, die gemeis­tert wer­den müs­sen, um Erfolg zu erzie­hen. Oft besteht zwar eine Geschäfts­idee, es fehlt jedoch das Geschäftsmodell.

Soll ein Unter­neh­men jedoch Gewin­ne abwer­fen, so ist ein Geschäfts­mo­dell uner­läss­lich, in dem fest­ge­hal­ten wird, wel­che Bedürf­nis­se befrie­digt wer­den sol­len, und wel­che Ziel­grup­pe dafür auch Geld aus­ge­ben wird.

Oft wird bei einem Start­up auch ein Pro­dukt ent­wi­ckelt, das zu kom­pli­ziert ist. Ist ein Pro­dukt nicht ein­fach genug, so kann es an Attrak­ti­vi­tät ver­lie­ren und die Wün­sche der Ziel­grup­pe nicht in aus­rei­chen­der Wei­se erfüllen.

Worauf sollte man bei der Gründung eines Startups grundsätzlich achten?

Hat man eine Geschäfts­idee gefun­den, die man in ein Start­up umwan­deln möch­te, so soll­te man zumin­dest auf die fol­gen­den sechs Punk­te ach­ten, die eine Basis für das Unter­neh­men schaf­fen können:

1. Der Busi­ness­plan

Ein Busi­ness­plan, der auch einen Finanz­plan ent­hält, soll­te der ers­te Schritt bei einer Grün­dung sein. Der Busi­ness­plan kann einer­seits dabei hel­fen, Inves­to­ren zu gewin­nen und Finan­zie­rung zu sichern und dient ande­rer­seits auch als Defi­ni­ti­on eines gemein­sa­men Ziels für das Gründerteam.

2. Die rich­ti­ge Standortwahl

Für ein Start­up kann die Wahl des rich­ti­gen Stand­orts eine wich­ti­ge Ent­schei­dung sein. Es lohnt sich bei­spiels­wei­se zu beach­ten, in wel­cher Regi­on die Ziel­grup­pe ange­sie­delt ist und von wel­chem Stand­ort die­se am bes­ten erreicht wer­den kann.

Außer­dem ist es auch wich­tig, ein ange­mes­se­nes Gebäu­de zu wäh­len, bei dem bei­spiels­wei­se Büro­fens­ter mit gutem Wär­me- und Schall­schutz vor­han­den sind. Denn nur so kön­nen die Mit­ar­bei­ter in ruhi­ger Atmo­sphä­re und kon­zen­triert arbei­ten.

3. Nöti­ge Regis­trie­run­gen

Je nach Art des Unter­neh­mens muss die­ses bei unter­schied­li­chen Behör­den ange­mel­det wer­den, wie bei­spiels­wei­se beim Finanz­amt, beim Gewer­be­amt und der Indus­trie- und Handelskammer.

Es ist wich­tig, sol­che Anmel­dun­gen recht­zei­tig vor­zu­neh­men, da sie die Serio­si­tät des Unter­neh­mens unter­strei­chen.

4. Rechts­form

Bei einem Start­up wird häu­fig der Rechts­form nur wenig Bedeu­tung bei­gemes­sen. Den­noch soll­te man sich mit dem The­ma vor der Grün­dung aus­ein­an­der­set­zen, da die Rechts­form einer­seits die Haf­tung der ein­zel­nen Grün­dungs­mit­glie­der fest­legt und ande­rer­seits auch einen Ein­fluss auf die Ver­steue­rung haben kann.

Even­tu­ell soll­te man sich hier auch Gedan­ken über Ver­si­che­run­gen für Selb­stän­di­ge machen, wie etwas Haft­pflicht- oder Feu­er­ver­si­che­rung.

5. Der Name für das Geschäft

Bevor das Start­up ange­mel­det wird, braucht man natür­lich auch einen Namen. Die­ser soll­te mit Blick auf Regeln des Mar­ke­tings gewählt wer­den, damit die Ziel­grup­pe erfolg­reich ange­spro­chen wer­den kann.

Oft kann es sinn­voll sein, bereits in die­ser Pha­se einen Exper­ten für Online-Mar­ke­ting zu Rate zu zie­hen, um sein Unter­neh­men in den wich­tigs­ten Kanä­len bekannt zu machen.

6. Wahl der Mit­ar­bei­ter

Die Wahl der rich­ti­gen Mit­ar­bei­ter ist ein wich­ti­ges The­ma für jun­ge Unter­neh­mer. Einer­seits kann man noch kei­ne hohen Gehäl­ter zah­len, ande­rer­seits ist es jedoch wich­tig, qua­li­fi­zier­te Mit­ar­bei­ter an Bord zu brin­gen, die zur Wei­ter­ent­wick­lung des Unter­neh­mens bei­tra­gen können.

Im Zwei­fel kann auch eine pas­sen­de Wei­ter­bil­dung hel­fen, jun­ge Talen­te fit für das eige­ne Unter­neh­men zu machen. Hier gilt es nicht an der fal­schen Stel­le zu spa­ren, um pas­sen­de Mit­ar­bei­ter für sein Unter­neh­men zu finden.

Fazit

Star­tups sind heu­te zu einer rea­lis­ti­schen Chan­ce gewor­den, um sich mit den eige­nen Ideen selb­stän­dig zu machen. Jedoch gilt es, neben der Geschäfts­idee auch eini­ge ande­re wich­ti­ge Punk­te aus­zu­ar­bei­ten und damit die Wei­chen für den Erfolg zu stellen.

(Bild­quel­le Arti­kel­an­fang: © Pri­scil­la Du Preez /Unsplash.com)

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