Der siebte Teil meiner BuddyPress-Artikelreihe beschäftigt sich nochmals mit verschiedenen praktischen Plugins für die BuddyPress-Community.


Dies wird auch die letzte kompakte Vorstellung von Funktionserweiterungen sein, außer es kommen interessante BuddyPress-Plugins auf den Markt, deren Vorstellung sich lohnt.

Ich habe dann diesem Thema vier Beiträge gewidmet, was schon recht umfassend ist.

Alle in diesem Post vorgestellten Plugins habe ich wieder mit der BuddyPress-Version 1.5 getestet, auch wenn es mittlerweile eine neuere Version gibt.

1. BuddyPress-Mobile

Mit diesem Plugin lässt sich BuddyPress in eine mobile Version umwandeln, die sich sehr gut auf den Smartphones bedienen lässt.

Nach der Installation und Aktivierung des Plugins kann man weitere Einstellungen unter dem Navigationspunkt BuddyPress im Dashboard vornehmen, wie beispielsweise eine AdMob Publisher-ID einbinden und andere Kleinigkeiten.

Unter folgendem Link können Sie das Plugin herunterladen:
http://buddypress.org/community/groups/buddypress-mobile/

2. BuddyPress Auto Group Join

Dieses Plugin erlaubt es einem Administrator, Gruppen festzulegen, denen neue User automatisch hinzugefügt werden sollen.

Das ist ganz praktisch, wenn man  beispielsweise eine „Neue Mitglieder“-Gruppe oder eine FAQ-Gruppe in seiner Community festgelegt hat, wo sich Newbies gleich wichtige Infos zur Community, zu den Verhaltensregeln usw. holen können.

Nach der Installation und Aktivierung des Plugins findet sich im BuddyPress-Bereich ein neuer Punkt namens Auto Join Group.

Dort findet man alle Gruppen der Community aufgeführt. In das entsprechende Feld lässt sich dann ein Häkchen setzen. In alle markierten Gruppen kommen schließlich die neuen Community-Mitglieder.

Mehr Einstellungen gibt es nicht.

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Unter folgendem Link können Sie das Plugin herunterladen:
http://buddypress.org/community/groups/buddypress-auto-group-join/

3. BuddyPress Group Tags

Das Plugin BuddyPress Group Tags macht vor allem dann Sinn, wenn Sie zahlreiche Gruppen in Ihrer Community haben und somit die Gruppensuche in der Gruppenauflistung für User etwas unübersichtlich wird.

Mithilfe des Plugins können Sie bei der Anlegung Ihrer Gruppen diese mit einem aussagekräftigen Schlagwort kennzeichnen, sodass Ihre Community-Mitglieder in der Gruppenschlagwortwolke schnell zu den für sie interessanten Gruppen finden.

Ist das Plugin aktiviert, finden Sie bei den Gruppen auf der Admin-Registerkarte ein neues Eingabefeld mit der Bezeichnung Group Tags.

Nach Installation und Aktivierung finden Sie unter BuddyPress einen neuen Punkt Group Tags. Dort können Sie Einstellungen bezüglich der Gruppentagcloud vornehmen, wie u. a. die Schriftgröße des kleinsten und des größten Tags einstellen. Genauso können Sie auch bestimmte Tags von der Anzeige ausschließen.

Damit Ihre User sich über diese Tags orientieren können, stehen für die Anzeige in der Sidebar entsprechende Widgets zur Verfügung, die die Gruppenverschlagwortung anzeigen.

Unter folgendem Link können Sie das Plugin herunterladen:
http://buddypress.org/community/groups/buddypress-group-tags/

4. Private BuddyPress

BuddyPress liefert ja standardmäßig keine Möglichkeit mit, die Community, d. h. Mitgliederprofile, Aktivitätenstream, Foren und Gruppen für nichtregistrierte Website-Besucher unzugänglich zu machen.

Letztendlich macht gerade der geschlossene Bereich eine Community aus. Wer auf Facebook geht und nicht registriert oder eingeloggt ist, sieht ja auch nichts von dem großen sozialen Netzwerk, seinen Inhalten und seinen Mitgliedern.

Um diese internen Inhalte vor anderen zu schützen, braucht man ein Plugin, z. B. Private BuddyPress.

Nach der Installation und Aktivierung des Plugins ist das Frontend der Website für neue nichteingeloggte Besucher nicht mehr erreichbar. Sie werden automatisch zur Login- bzw. Registrierungsseite der BuddyPress-Plattform geleitet.

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Dennoch gibt es bei Communities Bereiche, die auch für Nichtmitglieder zur Verfügung stehen sollten. Wer also den Blog, statische Seiten und die Registrierungsseite von der Sperre befreien will, findet unter Einstellungen Privatsphäre die entsprechenden Optionen, die mit einem Häkchen freigeschaltet werden können.

Unter folgendem Link können Sie das Plugin herunterladen:
http://wordpress.org/extend/plugins/private-buddypress/

5. Secure Invites

Wer in seiner Community keine neuen Mitglieder mehr aufnehmen möchte, der sollte das Plugin Secure Invites installieren und aktivieren. Wer sich nun anmelden will, bekommt den (englischen) Hinweis, dass er eine Einladung benötigt, um in die Community aufgenommen zu werden.

Alle Mitglieder können aus dem Backend heraus auch Einladungen an Freunde verschicken.

Unter Dashboard findet sich der Punkt Invites, wo man ein Formular vorfindet, über das man eine Einladung an Freunde schicken kann. Standardmäßig steht eine englische Meldung im Textfeld. Die kann man anpassen bzw. eindeutschen.

Damit alle Mitglieder diese Einladungsfunktion nutzen können, benötigen sie die Benutzerrolle Member. Als Abonnent steht einem die Invite-Funktion nicht zur Verfügung.

Unter Einstellungen à Invites kann der Administrator der Community für das Einladen von Freunden bestimmte Einstellungen vornehmen.

Unter Settings kann man einstellen, wer Leute einladen darf, alle oder nur der Admin oder ob die Community wieder offen für jeden ist.

Unter Invitation list werden alle verschickten Einladungen der Mitglieder aufgeführt.

Unter Bulk Invite kann der Admin mithilfe eines Formulars gleich mehrere Freunde mit einer Mail zur Community einladen.

Unter folgendem Link können Sie das Plugin herunterladen:
http://buddypress.org/community/groups/wordpress-mu-secure-invites/

Fazit

Soweit zu den Plugins für BuddyPress. Es gibt natürlich noch mehr Plugins – kostenlose wie kostenpflichtige – für die BP-Community. Diese Fülle kann ich hier gar nicht vollständig vorstellen.

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Daher einfach über Google nach den entsprechenden Plugins für BuddyPress suchen, falls Sie bestimmte Funktionen oder Erweiterungen in Ihrer Community einbauen wollen. Vielleicht existiert ja dafür schon ein Plugin.