Während der nächsten Zeit stelle ich als Einkommensmöglichkeit für den eigenen Blog verschiedene Bannernetzwerke vor, bei denen man als Publisher Werbung in seinen Blog einbinden und damit Geld hinzuverdienen kann.

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Ich selbst habe solche Netzwerke noch nicht in großem Umfang genutzt, weil ich mir davon nicht allzu viel an Einnahmen verspreche. Dennoch sollten sie in einem Geld-online-verdienen-Blog vorgestellt werden.

Zu diesen Bannernetzwerken, von denen es doch einige gibt, zählt AdJug. Das Unternehmen wurde 2007 in London gegründet und ging Ende 2008 in Deutschland an den Start.

Wer Banner von AdJug auf seinem Blog schalten will, muss bestimmte Qualitätskriterien erfüllen. Neben einem korrekten Impressum darf es sich bei dem Blog nicht um einen privaten handeln. Weitere Aufnahmekriterien findet man auf der Website von AdJug unter „Publisher – Quality“.

Bei AdJug registrieren

Auf der Startseite von AdJug findet sich in der rechten oberen Ecke der Anmeldelink.

In dem Formular muss man neben selbst festgelegtem Passwort und E-Mail-Adresse seine Unternehmensdaten eingeben, und nach der Eingabe eines Sicherheitscaptchas klickt man auf Konto erstellen.

Daraufhin wird man gleich in das Backend von AdJug geleitet. Nun ist es möglich, mit dem Anlegen der Werbeflächen zu beginnen. Auf eine Freischaltung muss man nicht mehr warten.

Werbeflächen bei AdJug festlegen

1. Format auswählen: Auf der Startseite des Backends klicken Sie einfach auf Werbefläche anlegen, um einen Werbebannerbereich für Ihren Blog zu definieren. Dabei durchlaufen Sie vier Schritte.

Zuerst wählen Sie das Werbebannerformat, also die Größe des Werbebanners. Acht verschiedene Optionen stehen Ihnen dabei zur Verfügung, wie beispielsweise der Leaderboard 728×90, 468×60, 300×250 sowie verschiedene Skyscraper-Formate und Tandem-Ads (zwei Werbeflächen auf einmal).

Werbefläche bei AdJug anlegen

2. Webseite wählen: Nach dem Klick auf Weiter geben Sie auf der nächsten Seite die URL Ihres Blogs ein, schreiben eine kurze Inhaltsbeschreibung des Blogs und wählen die Sprache der Website aus.

Der Punkt Volume Setting betrifft eher den Videobereich von AdJug. Leider wird dieser Begriff nur in englischer Sprache erläutert, was nicht sonderlich userfreundlich ist. Hoffentlich folgt dazu bald eine deutsche Übersetzung.

3. Werbefläche: Danach wählen Sie unter Punkt 3 einen Anzeigenpreis für Ihre angelegte Werbefläche aus. Es gibt dazu zwei Optionen, CPM und CPE. CPM ist der Preis, den Sie für tausend Werbeeinblendungen bekommen.

Was CPE bedeuten soll, weiß ich nicht. Es gibt leider auch keine weitere Erläuterung zu diesem Begriff.

Bei den Backfill-Optionen hat man drei Auswahlmöglichkeiten: Customized Backfill, AdJug House Ad und keinen Backfill. Man kann also ein eigenes Banner einblenden lassen, wenn einem keine Werbung für die Werbefläche von AdJug zur Verfügung gestellt wird.

Außerdem können Sie noch angeben, ob Ihre Werbung auf einem eigenen Ad Server gehostet wird oder nicht. Danach klicken Sie auf Ende.

Ad Code generieren: Im letzten Schritt wirdnun der Ad Code generiert. Zuvor werden Ihnen noch wichtige Informationen eingeblendet, die Sie lesen sollten, bevor Sie den Button zum Codegenerieren klicken.

Es kann bis zu 48 Stunden dauern, bis Werbung an der festgelegten Werbefläche eingeblendet wird. AdJug sammelt zuerst Daten und Ihre Website wird nach qualitativen Kriterien überprüft.

Den generierten Code binden Sie an der entsprechenden Stelle in Ihrem Blog ein, sei es nun im Contentbereich, in der Sidebar oder im Footer. Sie haben beim Code die Wahl zwischen iFrame und JavaScript.

Reports/Statistiken

In diesem Bereich können Sie regelmäßig einsehen, wie Ihre Bannerflächen in einem bestimmten Zeitraum (bis zu sechs Monaten) angeklickt wurden. Klickraten, Einblendungen, Klicks und noch andere Daten werden genau angezeigt.

So kann man sehr gut einsehen, welcher Werbeplatz am meisten gebracht hat – wenn man beispielsweise mehrere angelegt hat.

Zahlungsrichtlinien von AdJug

Auszahlungen werden monatlich getätigt, aber nur, wenn Sie mehr als 50 € eingenommen haben. Sind die Einnahmen geringer, wird der bisherige Betrag Ihnen gutgeschrieben und auf den nächsten Monat übertragen.

Dann müssen Sie selbst eine Rechnung schreiben und diese an das Unternehmen in München per Post oder per Fax senden. Die genaue Rechnungsadresse finden Sie in Ihrem Backend von AdJug.

Die Überweisung des Geldbetrags auf Ihr Bankkonto erfolgt schließlich nicht früher als 45 Tage nach dem Rechnungsdatum.

Fazit

Die Bedienung von AdJug ist sehr einfach. Die Anmeldung geht schnell vonstatten, denn man muss nicht auf eine Freischaltung warten.

Und beim Anlegen einer Werbefläche wird man sehr sicher durch die vier Schritte geführt, sodass kaum was schiefgehen kann. Außerdem kann sich jeder anmelden, denn es werden keine Mindestbesucherzahlen für die Publisher-Websites verlangt.

Was nicht so gut aussieht, sind die CPM- oder TKP-Preise, die oft unter einem Euro liegen und dafür sorgen, dass die Einnahmen nicht gerade üppig ausfallen.

Ich selbst werde AdJug in den nächsten Monaten testen, noch weitere Werbeflächen anlegen und anhand den Reports sehen, ob sich das Schalten von Werbebannern dieses Anbieters lohnt und auch beobachten, wie die Werbeauslastung ist.

Update 07.10.2012: Nachdem ich den Code von AdJug gut zwei Wochen eingebunden hatte und in diesem Zeitraum wirklich kein einziger Banner eingeblendet wurde, habe ich mich entschlossen, den Code wieder zu löschen. Somit lief der Test von AdJug wirklich nicht vielversprechend bzw. war wohl eher ein Flop.