Update: Adi­ro hat mitt­ler­wei­le sei­nen Dienst ein­ge­stellt.
Als eine wei­te­re mög­li­che Ein­nah­me­quel­le für Blogs stel­le ich heu­te Adi­ro vor, einen mitt­ler­wei­le sehr bekann­ten Anbie­ter von InText-Wer­bung.


Die­ses Unter­neh­men gibt es noch nicht all­zu lan­ge, seit Mit­te 2010 kön­nen Publis­her dort ihre Web­sites oder Blogs anmel­den und den Wer­be­code in ihre Sei­ten ein­bau­en.

Ich selbst hat­te die InText-Wer­bung von Adi­ro eini­ge Zeit hier in mei­nem Geld-online-Blog lau­fen und konn­te damit anspre­chen­de Ein­nah­men gene­rie­ren. Den­noch habe ich sie vor knapp zwei Mona­ten ent­fernt, weil ich sie stö­rend fand und nicht mehr so pas­send für den Blog und des­sen The­men­aus­rich­tung.

In der Sei­ten­spal­te habe ich dafür noch Ban­ner­wer­bung von Adi­ro ein­ge­bun­den und auch auf ande­ren klei­ne­ren Blogs set­ze ich Adi­ro von Zeit zu Zeit ein.

Registrierung als Publisher bei Adiro

Die Regis­trie­rung läuft sehr zügig ab, indem man das Anmel­de­for­mu­lar aus­füllt. Die­ses fragt nur Vor- und Nach­na­me, E‑Mail-Adres­se und das Anle­gen eines Pass­worts ab. Danach erhält man als ange­hen­der Publis­her noch eine Bestä­ti­gungs­mail mit dem ent­spre­chen­den Link.

Dar­über kann man sich dann auch gleich in sei­nen Adi­ro-Account ein­log­gen. Um nicht spä­ter Schwie­rig­kei­ten bei der Aus­zah­lung zu bekom­men, soll­te man zuerst sei­ne Benut­zer­da­ten ver­voll­stän­di­gen, wozu vor allem die Adres­se und die Bank­da­ten gehö­ren.

Wer Umsatz­steu­er erhebt und auch abführt, muss auch noch sei­ne Steu­er­num­mer ein­tra­gen, damit auf die spä­te­re Aus­zah­lung die ent­spre­chen­de Umsatz­steu­er auf­ge­rech­net wird.

Das Backend von Adi­ro sieht sehr auf­ge­räumt und über­sicht­lich aus. Schon auf der Start­sei­te wer­den Ihnen die Ein­nah­men des lau­fen­den Monats — auf­ge­schlüs­selt nach den ein­zel­nen Web­sites — ange­zeigt, Ihre bis­he­ri­gen Aus­zah­lun­gen und Ihre auf Adi­ro ein­ge­tra­ge­nen Web­sites.

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In der rech­ten Sei­ten­spal­te fin­den Sie wich­ti­ge Hin­wei­se für die erfolg­rei­che Nut­zung von Adi­ro.

Neue Website anlegen und Werbung einbinden

Eine Web­site legen Sie im Account unter Web­sei­ten an. Sie brau­chen nur die Web­site-URL, Web­site-Name und ‑kate­go­rie ein­zu­tra­gen. Dann müs­sen Sie noch abwar­ten, bis die Sei­te von Adi­ro frei­ge­schal­tet wird, was recht schnell pas­siert.

Danach kön­nen Sie sich in der Web­site-Über­sicht unter Aktio­nen den Code für die InText-Wer­bung gene­rie­ren, kopie­ren und in Ihren Blog ein­fü­gen. Noch ein­fa­cher geht es mit der InText-Wer­bung, wenn Sie sich das Wor­d­Press-Plugin von Adi­ro her­un­ter­la­den. Sie fin­den den Down­load-Link auf der Adi­ro-Web­site unter Publis­her.

Die Plugin-Instal­la­ti­on läuft wie bei allen ande­ren Wor­d­Press-Plugins ab. Nach der Akti­vie­rung im Wor­d­Press-Dash­board fin­det sich ein neu­er Punkt namens Adi­ro in der lin­ken Sei­ten­spal­te.

Bevor Sie das Plugin nut­zen kön­nen, müs­sen Sie die Pla­ce­ment ID der jewei­li­gen Web­site in das Feld unter Adi­ro — All­ge­mein ein­tra­gen. Die Pla­ce­ment ID fin­den Sie im Adi­ro-Account unter Web­sei­ten. Bei den dort auf­ge­lis­te­ten Web­sei­ten steht in der ers­ten Spal­te die ID. Die Zahl muss dem Plugin mit­ge­teilt wer­den.

Unter InText im Plugin-Ver­wal­tungs­be­reich auf Wor­d­Press kön­nen Sie nun die InText-Wer­bung farb­lich anpas­sen. Der Hook ist der ver­link­te Text im Blog­ar­ti­kel.

Geld verdienen mit Adiro - WordPress-Plugin

Außer­dem kön­nen Sie dort auch fest­le­gen, wie vie­le Wör­ter pro Sei­te mit der Adi­ro-Wer­bung ver­se­hen wer­den. Die maxi­ma­le Zahl liegt bei 8.

Unter Fil­ter kön­nen Sie u. a. Phra­sen aus­schlie­ßen, die in Ihren Arti­keln nicht mit InText-Wer­bung ver­linkt wer­den sol­len.

Wenn Sie den Bereich ein­gren­zen wol­len, in dem die InText-Wer­bung ange­zeigt wird, dann müs­sen Sie den Arti­kel mit den fol­gen­den Tags <!– aeBe­gi­nAds –> und <!– aeEndAds –> ein­gren­zen. Denn sonst wer­den auch Wör­ter in der Side­bar, im Hea­der und Foo­ter mit InText-Anzei­gen ver­linkt. Bei Wor­d­Press müs­sen die­se Tags in den Quell­code in den Datei­en index.php sowie single.php ein­ge­fügt wer­den.

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Wer bestimm­te Sei­ten von der Wer­bung aus­schlie­ßen will, muss in den HTML-Code <!– aeN­oAds –> ein­fü­gen.

Mitt­ler­wei­le bie­tet Adi­ro nicht nur InText-Wer­bung an, son­dern auch Dis­play- bzw. Ban­ner­wer­bung in den klas­si­schen For­ma­ten wie Lea­der­board (728×90), Full­ban­ner (468×90), Sky­s­cra­per (120×600), Wide­s­cra­per (160×600) und Con­tentAd (300×250) an. Die­se Wer­be­art wird auch nach Klicks ver­gü­tet.

Den Code für die­se Ban­ner gene­rie­ren Sie über Ihren Adi­ro-Account, denn über das Wor­d­Press-Plugin funk­tio­niert dies noch nicht.

Im Adi­ro-Account fin­den Sie unter den Punk­ten Sta­tis­ti­ken und Umsät­ze wei­te­re inter­es­san­te Über­sich­ten. Sie haben die Mög­lich­keit, für die Sta­tis­tik­aus­wer­tung Web­sei­ten­fil­ter und Wer­be­fil­ter über einen bestimm­ten Zeit­raum zu erstel­len. So lässt sich bei­spiels­wei­se ermit­teln, wel­che Wer­bung auf wel­cher Web­site über eine defi­nier­te Zeit­span­ne wel­che Ein­nah­men erzielt hat.

Unter Umsät­ze fin­den Sie Ihre aktu­el­le Umsät­ze des lau­fen­den Monats, auf­ge­schlüs­selt nach den ein­zel­nen Web­sites.

Vergütung und Auszahlung

Für einen Klick von Web­site­be­su­chern aus Deutsch­land, Öster­reich und der Schweiz wer­den einem min­des­tens 10 Cent berech­net. Und auch die Aus­zah­lungs­gren­ze von 20 Euro ist sehr attrak­tiv, denn die­ser Betrag kann doch recht schnell zusam­men­kom­men.

75 Pro­zent der Adver­ti­ser-Wer­be­kos­ten wer­den von Adi­ro an die Publis­her aus­ge­zahlt.

Das Geld wird auf das von Ihnen im Adi­ro-Account ange­ge­be­ne Kon­to über­wie­sen, wenn Sie eine Aus­zah­lung ange­for­dert haben.

Fazit

Adi­ro als Ein­nah­me­quel­le lässt sich leicht nut­zen und ein­set­zen. Wer über einen ordent­li­chen Traf­fic auf sei­nen Web­sites ver­fügt, kann damit recht pro­blem­los und schnell Geld ver­die­nen. Da der Anbie­ter bei Publis­hern sehr beliebt ist, wird er sehr stark genutzt — auch von Adver­ti­sern, was zu einer hohen Anzahl von Wer­be­an­zei­gen und damit einer guten Aus­las­tung führt.

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Wer die sehr auf­fäl­li­ge Wer­be­art InText nicht so mag, soll­te sich ein­fach mal die Ban­ner­wer­bung anschau­en und viel­leicht ein­set­zen.

Gera­de bei vie­len Besu­chern von Such­ma­schi­nen und weni­gen Blogs­tamm­be­su­chern lohnt sich der Ein­satz von Adi­ro.