Hochwertige Landing- und Leadpages mit Leadpages und Unbounce erstellen

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Hochwertige Landing- und Leadpages mit Leadpages und Unbounce erstellen

Landing-, Lead- oder Salespages lassen sich auf verschiedene Art und Weise erstellen.

Man kann einmal eine reine HTML-Seite als Gerüst verwenden, oder auch ein entsprechendes WordPress-Theme, das eigens für den Einsatz als Landing- oder Leadpage entworfen wurde. Auf Themeforest beispielsweise findet man sehr modern gestaltete Landingpages für WordPress.

Die dritte Alternative sind sogenannte Landingpage-Generatoren, wo User sich ihre Landing- oder Leadpages  auswählen und verschiedene Elemente an die gewünschte Stelle der Seite platzieren können. Das Ganze ist so ähnlich aufgebaut wie ein Website-Baukastensystem.

Zu den großen Anbietern von solchen Landingpage-Generatoren gehören die beiden amerikanischen Unternehmen Leadpages.net und Unbounce.com, die sehr viele interessante Features in ihrem Portfolio aufweisen.

Gerade für User, die nicht viel Technikwissen über die Gestaltung einer Website oder das Aufsetzen einer WordPress-Landingpage besitzen, können in sehr kurzer Zeit ansprechende und sehr gut konvertierende Landing- und Salespages erstellen, denn die Templates der beiden Anbieter sehen sehr professionell aus.

Außerdem liefern die Services noch weitere wertvolle Features mit.

Landing-, Lead-, Sales- und Webinar-Pages von Leadpages.net

Alle Features aufzuzählen, die Leadpages in Petto hat, wäre mühsam, aber ein paar will ich nennen.

Integration in Facebook: Die erstellten Landingpages lassen sich ganz leicht in eine Facebook-Fanseite integrieren, sodass man sich den Aufwand, eine Landing- oder Leadpage zweimal zu erstellen, wirklich sparen kann.

Seiten-Hosting: Man kann seine Seiten bei Leadpages hosten. Allerdings kann man die erstellen Pages auch zu seinen Seiten bei seinem Hoster umleiten.

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Leichtes Duplizieren: Benötigt man weitere Landingpages, kann man sich Duplikate von der zuerst erstellten Seite anlegen und dann schnell die nötigen Änderungen für die neue Seite vornehmen.

WordPress-Integration: Auch WordPress lässt sich mit diesen Templates nutzen mittels eines von Leadpages zur Verfügung gestellten Plugins.

Responsive Layout: Alle ca. 50 Templates sind auch auf mobilen Geräten nutzbar.

Autoresponder-Integration: Alle großen E-Mail-Marketing-Anbieter wie MailChimp, AWeber oder Infusionsoft können in die Templates eingebaut werden. Wie das mit deutschen Anbietern wie beispielsweise CleverReach aussieht, weiß ich nicht. Ich denke mal, das funktioniert eher nicht.

A/B-Splittests: Und man kann Splittest für seine Landingpages durchführen. Ein wichtiges Feature für die Optimierung solcher Seiten.

Und es gibt noch viele weitere Features. Außerdem bietet Leadpages viele Videotutorials für den schnellen Einstieg an sowie kostenlose Live-Webinare.

Preise von Leadpages

Leadpages bietet zwei Preismodelle an:

Das Paket Standard Monthly für 37 Dollar pro Monat beinhaltet die Nutzung der Landingpages für unbegrenzt viele Domains, Autoresponder-Integration, Zugang zu allen Templates sowie die Nutzung mit WordPress.

Das Paket Pro Monthly für 67 Dollar pro Monat bietet neben den unter dem ersten Paket genannten Features noch den A/B-Splittest, den Zugang zum vollständigen Landingpage-Kurs, den Zugang zum Affiliate-Programm von Leadpages, die Möglichkeit, eigene Landpage-Entwürfe hochzuladen, und umfangreichen Support.

Man kann sich entscheiden, Monat für Monat zu bezahlen oder einmal im Jahr. Die Jahreszahlung lockt mit dem Vorteil einer Vergünstigung von 50 Prozent gegenüber der monatlichen Abrechnung (Standard für 197 Dollar statt 444 Dollar, Pro für 477 Dollar statt 804 Dollar).

Landing-, Lead-, Sales- und Webinar-Pages von Unbounce.com

Der kanadische Anbieter Unbounce hat in etwa die gleichen Features im Angebot wie Leadpages.net.

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Drag&Drop WYSIWYG-Pagebuilder: Was die Erstellung der Landingpages angeht, findet man bei Unbounce noch eine größere Gestaltungsfreiheit als bei dem ersten Anbieter. Der Drag&Drop WYSIWYG-Pagebuilder macht das Anlegen von Landingpages spielend einfach.

Autoresponder-Integration: Genauso liefert Unbounce eine Autoresponder-Integration für die großen amerikanischen E-Mail-Marketing-Anbieter oder CRM wie Infusionsoft, Salesforce, Zoho, AWeber oder MailChimp. Ingesamt 60 Systeme – und nicht nur Autoresponder-Anbieter – lassen sich mit Unbounce-Templates verbinden.

Ebenso gibt es auch A/B-Splittesting und Statistik-Tools wie Responsive Templates.

Eine Nutzung der Landingpages mit dem CMS WordPress scheint allerdings nicht möglich zu sein. Jedenfalls habe ich dazu keine Angaben gefunden.

Preise von Unbounce

Unbounce bietet drei Preismodelle an:

Das Paket New Businesses & Entrepreneurs für 49 Dollar pro Monat beinhaltet die Nutzung von unbegrenzt vielen Landingpages und A/B-Splittests, bis zu 5.000 Unique Visitors im Monat sowie die Nutzung aller Landingpage-Templates.

Das Paket Consultants & Small Businesses für 99 Dollar pro Monat bietet neben den unter dem ersten Paket aufgeführten Features bis zu 25.000 Unique Visitors im Monat, Multi-User-Features, zwei weitere Kundenzugänge (interessant, wenn man mehrere Mitarbeiter hat), Integration verschiedener Anwendungen wie Salesforce, AWeber usw. und E-Mail-Benachrichtigungen bei neuen Leads.

Das dritte Paket Agencies & Marketing Teams für 199 Dollar pro Monat bietet die gleichen Features wie Paket 2, mit dem Unterschied, dass bis zu 100.000 Unique Visitors im Monat möglich sind.

Unbounce bietet seinen potenziellen Kunden eine 30-Tage-Freetrial-Version an.

Vor- und Nachteile

Vorteile der Dienste: Die Vorteile der beiden Anbieter sind schnell ersichtlich: Viele Features, professionelle Layouts, die kaum Wünsche offen lassen, die Möglichkeit, weitere wichtige Marketing- und Auswertungs-Tools zu integrieren und eine recht einfache Bedienung, ohne dass man ein Technik-Freak sein muss.

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Nachteile der Dienste: Auf der anderen Seite macht man sich von einem Anbieter abhängig und hat laufende Kosten für die Nutzung. Eine Salespage mit einem gekauften WordPress-Theme ist da auf den ersten Blick deutlich günstiger.

Was passiert, wenn der Anbieter vom Markt verschwindet? Dann kann man auch nicht mehr seine Seiten verwenden.

Außerdem kann man vielleicht das Layout nicht genau so umsetzen, wie man es sich vorstellt. Aber für Webdesign-Laien dürfte auch dieser Punkt nicht allzu relevant sein, denn die Beispielpages, die man sich auf den beiden Internetauftritten der Anbieter ansehen kann, sehen insgesamt äußerst professionell und modern aus.

Fazit – Echter Mehrwert vor allem für Profis

Auf der anderen Seite sind die beiden Services  – sowohl Leadpages als auch Unbounce – schon sehr stark auf dem Markt etabliert, sodass man wohl mit einem Verschwinden nicht rechnen muss.

Alles in allem sind diese Anbieter sehr empfehlenswert, vor allem für richtige Profis, die viele Landing- und Leadpages laufen haben und die Optimierung mittels A/B-Splittests ständig vorantreiben.

Aus meiner Sicht sind beide Anbieter empfehlenswert, Interessierte sollten die Features von beiden gegeneinander abwägen und auch testen, bevor sie sich für einen entscheiden. Für Agenturen ist wahrscheinlich eher Unbounce der bessere Service wegen der zwei weiteren Mitarbeiter-Accounts.

Da gerade das Splittesting-Tool interessant ist, muss man sich bei Leadpages für das teure Paket entscheiden und bei Unbounce für das zweite Paket, wenn man Autoresponder- und andere Dienste in seine Landingpages integrieren will.

2017-04-26T08:43:38+00:00 20. Januar 2014|Kategorien: Software/Tools|Tags: , , , |1 Kommentar

Über den Autor:

Auf meinem Geld-online-Blog schreibe ich über alle Themenbereiche, die die Selbständigkeit online sowie erfolgreiches Arbeiten und Geldverdienen im Internet betreffen.

Ein Kommentar

  1. Ben Harmanus 18. Juli 2017 um 15:33 Uhr

    Hallo Susanne,

    Vielen Dank für den Vergleich von Unbounce mit dem Mitbewerber. Natürlich hat sich in den letzten Jahren so einiges bei beiden Unternehmen (Produkten) getan.

    Bei den Argumenten gegen eine browserbasierte Landing-Page-Lösung führst du an, dass es ein Nachteil ist, sich abhängig zu machen – und was passiert, wenn der Anbieter verschwindet.

    Zum einen sind wir auch 3 Jahre später noch da und inzwischen gibt es sogar ein Berliner Büro (Yeah!) – Unbounce ist ein etabliertes Unternehmen geworden. Zudem setzen unsere Kunden unseren Landing-Page-Baukasten ein, um kampagnenspezifische Landing Pages zu bauen. Das Ziel ist also, regelmäßig neue Aktionen durchzuführen – nicht die Erstellung von SEO-Seiten.

    Viele Grüße,

    Ben Harmanus, Marketing Manager bei Unbounce

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