Von Tweetdeck habe ich schon länger gehört, doch erst vor kurzem habe ich mich entschlossen, diese Twitter-Desktop-Anwendung herunterzuladen und mir einmal genauer anzuschauen. Und schon auf den ersten Blick macht Tweetdeck einen eleganten und übersichtlichen Eindruck.
Der Tweetdeck-Bildschirm unterteilt sich in Spalten: In der linken sind die Tweets aller Freunde aufgeführt, dann folgen die Mentions, die Direct Replys und die Tweetdeck Recommends. Die Spalten können je nach Bedarf auch ausgeblendet werden. Nebenbei sei noch erwähnt, dass man von dieser Software aus auch auf seinen Facebook-Account zugreifen kann.

Will man sich das Profil eines Twitterers anschauen, wird es auf Klick in einer rechten Spalte angezeigt. Es gibt neben der Suche- auch eine Gruppierungsfunktion, die es einem ermöglicht, bestimmte Followers inhaltlich oder nach welchen Kriterien auch immer zusammenzufassen und zu sortieren. Ein schönes Feature, was Twitter selbst nicht bietet. Mittlerweile kann man auch mehrere Twitter-Accounts mit Tweetdeck verwalten.
Wichtige Funktionen von Tweetdeck findet man in der oberen Buttonleiste:
![]()
Das sind von links nach rechts:
- Mit einem Klick auf diesen Button wird das Eingabefeld für einen neuen Tweet angezeigt oder ausgeblendet.
- Öffnet eine Spalte mit den Tweets der Leute, denen man folgt. Meistens ist die Spalte schon vorhanden.
- Öffnet die Spalte “Mentions”. Auch diese Spalte ist in der Standardeinstellung geöffnet.
- Öffnet eine Spalte für die “Direct Messages”. Darüber kann man einen anderen Twitter-Nutzer direkt anschreiben, ohne dass es die anderen sehen – sofern man einander folgt.
- Öffnet eine Spalte mit den Tweets, die man als “Favorit” markiert hat.
- Legt eine neue Gruppe an. Danach gibt man der Gruppe einen Namen und fügt Kontakte hinzu, indem man sie aus allen Kontakten auswählt.
- Öffnet die Spalte “Tweetdeck Recommends”. In diesen Empfehlungen finden sich u. a. berühmte Twitterer, wie z. B. Lance Armstrong.
- Startet eine Suche, die dann als eigene Spalte auf der rechten Seite erscheint, dort bleibt und sich selbst immer wieder aktualisiert. Lässt sich natürlich auch wieder wegblenden.
- Öffnet eine Spalte “Tweetscoop”, in der die aktuell am häufigsten auftauchenden Begriffe zu finden sind.
- Eine Verknüpfung zum “Video-Twitter” 12seconds.tv, habe ich selbst noch nicht getestet.
- Eine Verknüpfung zu StockTwitts, einem Twitterdienst für die Börse. Habe ich auch noch nicht getestet.
- Eine Verknüpfung zu Facebook. Wer ein Profil bei Facebook hat, kann sich mit dieser Spalte seinen Friends Status anzeigen lassen.
Außerdem verfügt jede Spalte auch über eine kleinere Buttonleiste:
![]()
Die Funktionen sind von links nach rechts:
- Spalte eine Position nach links verschieben.
- Zeigt populäre Nachrichten einer Spalte an.
- Tweets in der Spalte filtern.
- Alle Tweets als “gesehen” markieren.
- Alle gesehenen Tweets entfernen.
- Alle Tweets entfernen.
- Spalte eine Position nach rechts verschieben.
Was bei Tweetdeck negativ auffällt, ist, dass es keine Übersicht zu den eigenen Followern und den Leuten, denen man selbst folgt, gibt. Auch weitere Angaben zu seinem persönlichen Account fehlen. Jedenfalls habe ich selbst nichts dazu gefunden.
Etwas seltsam war auch, dass Wörter mit den Umlauten ä, ö und ü sowie mit ß nicht in das Suchfeld eingegeben werden können.
Zu den erforderlichen Systemvoraussetzungen: Tweetdeck läuft auf den Betriebssystemen Windows, Mac OS X und Linux. Allerdings muss man vorher die “Laufzeitumgebung” Adobe AIR installieren.
Fazit: Ein wirklich nützliches Tool für Viel-Twitterer (was ich noch nicht bin
) mit kleinen Schwächen.

Mein Name ist Susanne Braun und ich bin selbständige Webdesignerin und EDV-Dozentin. Seit Juni 2009 führe ich auch diesen Blog.













[...] einige nützliche Twitter-Tools vor. In der ersten Folge hatte ich der Twitter-Desktop-Anwendung Tweet-Deck einen Artikel gewidmet. Heute steht der Link-Verkürzungsdienst bit.ly im [...]