
Der Begriff Paidmail oder Bezahl-E-Mail bezeichnet Werbe-E-Mails, für die der Empfänger vom Werbetreibenden eine Vergütung im Centbereich erhält. Im Gegensatz zu unverlangtem Spam sind Paidmails von den Empfängern erwünscht.
Um solche Paidmails zu erhalten, ist zuerst eine Anmeldung beim Paidmail-Anbieter oder -Versender notwendig. Erst wenn dieser Prozess mit einer double-opt-in-Verifizierung abgeschlossen ist, kann man Bezahl-E-Mails erhalten.
Als Mitglied eines Paidmail-Anbieters erhalten Sie dann Werbe-E-Mails, die von einem Werbetreibenden erstellt und von dem Paidmailer an Sie verschickt werden. Dafür müssen Sie die E-Mail öffnen, lesen und durch das Klicken auf einen Link bestätigen. Sie werden dann auf die beworbene Website des Werbetreibenden geleitet.
Die Auszahlung erfolgt, wenn eine bestimmte Auszahlungsgrenze erreicht wird. Diese unterscheidet sich von Paidmailer zu Paidmailer. Die Vergütung liegt in der Regel im Bereich von niedrigen Centbeträgen, je nach bestätigter Werbe-E-Mail und Anbieter. Einen höheren Verdienst können Paidmail-User erreichen, wenn sie selbst weitere User werben (Referrals).
In diesem Fall erhalten Sie einen Prozentsatz des Umsatzes vom geworbenen User oder auch eine einmalige Vergütung. Im Bereich der Paidmailer gibt es immer wieder unseriöse Anbieter. Es ist schwierig, einen seriösen Paidmail-Anbieter als solchen auszumachen. Zur Registrierung bei einem Paidmail-Anbieter werden von Ihnen persönliche Informationen abgefragt.
Am besten prüfen Sie vor einer Anmeldung, ob der Anbieter in seinen AGB eindeutig ausschließt, diese persönlichen Informationen weiterzugeben. Die wichtigsten Anbieter in Deutschland
In Deutschland gibt es mittlerweile sehr viele Paidmail-Anbieter. Ich will in diesem Artikel wenigstens ein paar nennen, so z. B. Euroclix, Info-Mails, Bonimail, Clubmail, Profitmails, Just Cash, Earnstar oder Questler.
Zu den beliebtesten und seriösesten Anbietern auf dem Paidmail-Markt gehören ohne Frage die beiden letztgenannten Earnstar und Questler, was natürlich auch mit der Vergütungshöhe der Paidmail zu tun hat.
Bei Earnstar bekommen Sie pro Mail im Durchschnitt 0,05 Euro. Ausgezahlt wird ab 20 Euro Guthaben. Für die Anmeldung wird man mit 5 Euro Startbonus belohnt. Für neue Mitglieder gibt es über 2 Ebenen 10% und 5% Provision. Auch für mich einer der wenigen zu empfehlenden Paidmailer.
Zu den lukrativsten Anbietern gehört Questler. Denn durch die zahlreichen Bonusaktionen kann hier jedes Mitglied täglich schnell mehrere Euro verdienen. Und mit einigen Referrals zusätzlich (geworbene User) können Sie bei Questler sich ein nettes Taschengeld erwirtschaften. Positiv zu bewerten ist auch die niedrige Auszahlungsgrenze von nur 5 Euro überPaypal. Für mich der Top-Paidmailer in Deutschland.
Der Negativ-Effekt von Paidmails: Wenn man bei vielen Paidmailern eingetragen ist, wird man natürlich auch mit unzähligen E-Mails zugemüllt. Und die Bestätigung dieser Mails ist ein echter Zeitfresser – und schlecht bezahlt.
(Bildquelle Artikelanfang: © Diseñador #11170689/Fotolia.com)

Mein Name ist Susanne Braun und ich bin selbständige Webdesignerin und EDV-Dozentin. Seit Juni 2009 führe ich auch diesen Blog.













Paidmailer sind Müll, nichts als Zeitverschwendung. Der am wenigsten bezahlte Job der Welt wird bestimmt besser vergütet, als die Paidmails.
@ KlukscheiZer
Wenn du bei ein paar Guten Paidmailern mitmachst, kannst du locker 100 Euro im Monat verdienen. Täglich maximal 30 Minuten macht im Monat 15 Stunden.
100/15 = 6,66 Stundenlohn
Weitere Vorteile:
- Freie Zeiteinteilung
- Du bist im Warmen
- kannst das zwischendurch machen beim TV gucken oder so
Und du willst hier erzählen, dass Paidmailer Müll sind?
[...] 1. Geld verdienen mit Paidmails – auch Kleinvieh macht Mist [...]