PayPal gehört bei den Online-Shoppern zu den beliebtesten Zahlungsoptionen, auch wenn Zahlung auf Rechnung hier immer noch den ersten Platz einnimmt.

Aber auch bei den Shopbetreibern ist PayPal sehr gerne gesehen, denn wenn der Kunde diese Zahlungsmöglichkeit auswählt, wird schnell und unkompliziert bezahlt.

Bei Woocommerce ist PayPal als Zahlungsoption in das Plugin integriert. Doch wie kann man Zahlungen über PayPal simulieren, ohne dass Geld wirklich fließt bzw. hin- und her überwiesen wird?

PayPal Zahlungen testen bei Shop-Einrichtung

Wer mit Woocommerce oder einer anderen E-Commerce-Software einen Shop erstellt und PayPal als Zahlungsoption nutzen will, sollte – bevor der Shop endgültig online geht – testen, ob die PayPal-Schnittstelle richtig funktioniert.

Um diese Tests durchzuführen, brauchst du nicht wirklich zu zahlen, das solltest du auch nicht :-). Für diesen Fall kannst du dir bei PayPal ein Testkonto, ein sogenanntes Sandbox-Konto anlegen. Über dieses Sandbox-Konto kannst du dann Zahlungen simulieren.

Du brauchst einmal ein Kunden-Testkonto, das du im Shop als Kunde benutzt, sprich: eine E-Mail-Adresse, die du als Kunden-PayPal-Adresse einsetzt. Und als zweites ein Händlerkonto, auf dem dann die Kundenzahlungen eingehen.

Die Sandbox-Konten werden nicht auf der PayPal-Website angelegt, sondern auf der Developer-Seite: https://developer.paypal.com/.

Um sich dort einloggen und Testaccounts anlegen zu können, solltest du schon ein Geschäftskonto auf PayPal haben, wenn nicht, lege eines auf www.paypal.com an.

Sandbox-Konto erstellen

Mit diesen Zugangsdaten kannst du dich dann auf der Developer-Seite einloggen.

Wenn du dich eingeloggt hast, klickst du oben auf der horizontalen Navigation auf Dashboard. Und dann in der linken Seitennavigation auf Accounts unter Sandbox.

In dem sich öffnenden Formular legst du nun die beiden Testaccounts an:

Unter Account Details wählst du erst dein Land aus, also Deutschland oder das Land, in dem du deinen Geschäftssitz hast. Dann ist bei der zweiten Option – Account Type – schon standardmäßig Buyer Account angehakt, was heißt, dass du zuerst ein Kundenkonto anlegst.

Dann wähle eine E-Mail-Adresse für dein Kunden-Testkonto, am besten eine, die noch für kein anderes echtes PayPal-Konto hinterlegt ist. Lege ein Passwort fest und trage in die Felder First Name und Last Name deinen Vor- und Nachnamen ein.

Bei Payment Methods stelle für dein Testkonto einen Betrag ein, ca. 400 Euro oder mehr, damit auch mehrere Zahlvorgänge simuliert werden können. Bank verified Account kann auf No stehen.

Und bei Credit Cards solltest du No auswählen, um es nicht allzu kompliziert zu machen, denn schließlich sollen für den Anfang nur Zahlungen über PayPal simuliert werden und keine Kreditkartenzahlungen.

Dann kannst du das erste Testkonto schon abspeichern.

Für das Geschäftskonto (Businessaccount) gehst du genau so vor, nur dass du unter Account Type die andere Account Option auswählst. Auch hier solltest du eine E-Mail-Adresse hinterlegen, für die noch kein PayPal-Konto existiert.

Das war es dann schon mit den Sandbox-Testkonten.

Wenn du dich eingeloggt hast, klickst du oben auf der horizontalen Navigation auf Dashboard. Und dann in der linken Seitennavigation auf Accounts unter Sandbox. In dem sich öffnenden Formular legst du nun die beiden Testaccounts an: Unter Account Details wählst du erst dein Land aus, also Deutschland oder das Land, in dem du deinen Geschäftssitz hast. Dann ist bei der zweiten Option - Account Type - schon standardmäßig Buyer Account angehakt, was heißt, dass du zuerst ein Kundenkonto anlegst. Dann wähle eine E-Mail-Adresse für dein Kunden-Testkonto, am besten eine, die noch für kein anderes echtes PayPal-Konto hinterlegt ist. Lege ein Passwort fest und trage in die Felder First Name und Last Name deinen Vor- und Nachnamen ein. Bei Payment Methods stelle für dein Testkonto einen Betrag ein, ca. 400 Euro oder mehr, damit auch mehrere Zahlvorgänge simuliert werden können. Bank verified Account kann auf No stehen. Und bei Credit Cards solltest du No auswählen, um es nicht allzu kompliziert zu machen, denn schließlich sollen für den Anfang nur Zahlungen über PayPal simuliert werden und keine Kreditkartenzahlungen. Dann kannst du das erste Testkonto schon abspeichern. Für das Geschäftskonto (Businessaccount) gehst du genau so vor, nur dass du unter Account Type die andere Account Option auswählst. Auch hier solltest du eine E-Mail-Adresse hinterlegen, für die noch kein PayPal-Konto existiert. Das war es dann schon mit den Sandbox-Testkonten.

Dann kannst du beispielsweise auf Woocommerce Testbezahlungen durchführen, die über die Sandbox-Accounts laufen.

Allerdings musst du dann in den Woocommerce-Einstellungen auf der Registerkarte Kasse unter dem Punkt PayPal deine Test-Händler-E-Mail-Adresse eintragen und ein Häkchen bei PayPal-Sandbox aktivieren setzen. Ansonsten funktioniert die Sandbox-Testumgebung nicht.

Simulierte Einkäufe im Online-Shop

Für simulierte Einkäufe nutzt du deinen Buyer-Account. Die Weiterleitung zu PayPal sieht genauso aus wie bei echten Zahlungen, sodass es schon etwas irritierend sein kann. Um zu sehen, ob die Transaktion auch geklappt hat, musst du dich wieder in dein Sandbox-Konto auf der PayPal-Developer-Seite einloggen.

Unter Sandbox – Notifications findest du dann die durchgeführten Transaktionen und die entsprechenden Benachrichtigungen.

So muss bei einer durchgeführten Bestellung im Händler-Konto eine Mail stehen mit dem Betreff „Benachrichtigung über Zahlungseingang“. Mit einem Klick auf den Betreff öffnest du die komplette E-Mail, in der weitere Informationen zum überwiesenen Betrag und zum Käufer stehen.

Und auch im Käufer-Konto muss eine Mail stehen, nämlich eine mit dem Betreff „Bestätigung Ihrer Zahlung an … Test Store“. Die Punkte stehen für den jeweiligen Händlernamen. In deinem Betreff steht statt den Punkten der von dir eingetragene Händlername, den du beim Anlegen des Händler-Testaccounts festgelegt hast.

How to: Ein PayPal-Sandbox-Konto erstellen

Ich selbst glaubte, dass es recht kompliziert ist, ein Sandbox-Konto auf PayPal einzurichten, aber dann hat alles ganz schnell geklappt.

Wer bis zu 40 Testkonten anlegen will, kann auf der Developer-Seite auch die Bulk-Funktion nutzen. Was für diese Funktion alles beachten werden muss, findest du unter folgendem Link: https://developer.paypal.com/docs/classic/lifecycle/sb_bulk-accounts/

Dieser Vorgang ist zwar komplexer, dürfte aber mit ein paar Tests auch zu lösen sein.